Presse-Information

Nr.7/98

  • Thomas Sauer
  • Jäckbornsweg 20
  • 22927 Großhansdorf
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  • 22.06.1998

Thomas Sauer (SPD) :"Wirtschaftliche Dynamik zurückgewinnen" 

Der SPD-Bundestagskandidat Thomas Sauer referierte am vergangenen Freitag in Lauenburg/Elbe vor dem SPD-Ortsverein über das Regierungsprogramm seiner Partei und stellte sich der Diskussion. In der gut besuchten Versammlung sprach sich Thomas Sauer für die Schaffung einer wirtschaftlichen Dynamik aus, die in der Lage sei, das "Krebsgeschwür der Massenarbeitslosigkeit" wirksam zu bekämpfen. Nur über wirtschaftliches Wachstum sei den Problemen auf dem Arbeitsmarkt, der Krise der sozialen Sicherungssysteme und den leeren öffentlichen Kassen zu helfen. Die SPD müsse deshalb die "verbrauchte Regierung Kohl" ablösen und mit frischer Kraft die Probleme im Lande angehen. Auch wenn es keine Patentrezepte gebe, werde die SPD alle Maßnahmen ergreifen, die die Lage verbessern können. Thomas Sauer :" An einer nachhaltigen Wende auf dem Arbeitsmarkt werden wir nach einem Regierungswechsel gemessen werden, und wollen wir uns auch messen lassen."

Um dieses Ziel zu erreichen werde die SPD sofort nach den gewonnen Wahlen ein ehrliches und mit überprüfbaren Zielen verbundenes Bündnis für Arbeit schmieden. Alle Akteure müßten an einen Tisch, die helfen können, die Massenarbeitslosigkeit zu bekämpfen, betonte der Sozialdemokrat.

Forschung und Entwicklung in neue Produktionsprozesse und Produkte müssen nach Ansicht der SPD ausgebaut und besser mit der Privatwirtschaft verzahnt werden. Auch die Aus- und Fortbildung solle wieder ins Zentrum der Politik gestellt werden. "Hochtechnologie und qualifizierte Arbeitnehmer sind der ökonomische Grundstock unserer Wirtschaft, den es auszubauen gelte.", so der Politiker.

Daneben hält der Sozialdemokrat eine Mittelstandsoffensive für notwendig. Die Angebotsbedingungen für die mittleren und kleinen Unternehmen gelte es zu verbessern. Durch niedrigere Lohnnebenkosten und eine schlanke und effektive Verwaltung könne den Betrieben geholfen werden, wieder mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Neben attraktiven Angebotsbedingungen müsse aber auch die Nachfrageseite stimmen. Deshalb wolle die SPD eine Steuerreform, die Arbeitnehmer und Familien aber auch die mittleren und kleinen Unternehmen entlaste um damit die Kaufkraft im Binnenmarkt zu stimulieren und die Investitionskraft der Betriebe zu fördern.

Auch alle intelligenten Formen der Arbeitszeitverkürzung hält Thomas Sauer für ein zentrales Thema in einem Bündnis für Arbeit. Hier müssen praktikable Regelungen ausgearbeitet werden, um eine Teilzeitoffensive zu ermöglichen und den riesigen Überstundenberg abzubauen.

"Wenn alle Hebel auf Beschäftigungssicherung und Arbeitsplatzschaffung gestellt würden, werden wir eine Trendwende erreichen." Dazu sei aber eine Regierung notwendig, die dies nicht nur wolle, sondern auch beherzt vorantreibe.