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AHRENSBURGER RUNDSCHAU

2003 / 02

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Ein Stadtgarten für Ahrensburg

Die Fläche des heutigen Stormarnplatzes ist aus Sicht der SPD viel zu wertvoll, um allein dem gelegentlichen Fußballsport zur Verfügung zu stehen.

Schon 1990 und nun wieder 2002 haben vier unabhängige Gutachter empfohlen, diese Fläche einer „Mischnutzung" zuzuführen: Eine Art Parkanlage mit Wegen, attraktiver Bepflanzung, einer Liegewiese und Wasserflächen soll ebenso untergebracht werden wie Spiel- und Freizeitsportflächen, evtl. ein kleiner Kiosk oder ein Gartencafé.

Am Westrand sollen weitere Parkplatzflächen geschaffen werden, die vollständig die Plätze auf der „Alten Reitbahn" ersetzen könnten. Die Sportflächen so die Vorstellungen der SPD und der Verwaltung können problemlos im Süden des neuen Gewerbegebietes Beimoor-Süd geschaffen werden. Die Sportvereine haben zugestimmt.

Dieses Konzept, das allenfalls noch eine Bebauungsmöglichkeit für eine öffentliche Nutzung neben dem Rathaus an der Manfred-Samusch-Straße zulässt, unterstützt die SPD unter dem Slogan „Stadtgarten für Ahrensburg".

 

Unser Team

( Fortsetzung von S. 1 / Liste ab Platz 6)

Hartmut Möller  Gabriele Bentien
Achim Reuber Rolf Griesenberg
Annette Ulrich Ole Junker
Olaf Böhm Doris Unger
Rafael Haase Thorsten Nissen
Joachim Böttcher Dr. Karlheinz Eckert

Parkplätze - das Konzept weiterentwickeln

12 Minuten freies Parken

Die „Parkraumbewirtschaftung" in Ahrensburgs Innenstadt ist eigentlich unumstritten in der Politik.

Standen früher schon morgens in erster Linie die Mitarbeiter der Firmen auf den wertvollsten Plätzen und blockierten sie ganztägig zu Lasten der Kunden der Geschäfte und Praxen, kann man heute vom Markttag einmal abgesehen immer in angemessener Entfernung einen Platz zum Parken finden.

Dennoch viele Ahrensburger sind unzufrieden mit der Parkraumbewirtschaftung; immer wieder kommt es z.B. zum Streit mit den „Politessen" darüber, man habe ja „nur mal eben kurz gehalten". Ein anderes Problem besteht darin, dass man stets vorher wissen muss, wie lange man etwa für seine Besorgungen braucht. Die SPD will deshalb die Parkraumbewirtschaftung überarbeiten. 
Sie stellt zur Diskussion:

  • Die ersten 12 Minuten Parkzeit sind kostenlos (ein Ticket muss aber gezogen werden)
  • Die nächsten 48 Minuten kosten so viel wie heute das 1-Stunden-Ticket
  • Darüber hinaus verteuert sich das Ticket geringfügig
  • Die Parkhöchstzeiten werden besser dem Bedarf angepasst
  • Wo es möglich ist, wird ein Schrankensystem installiert, so dass erst am Ende der Parkzeit bezahlt werden muss (bedarfsgenaue Gebühr)

Darüber hinaus unterstützt die SPD den Bau des Parkhauses hinter Nessler an der Manfred-Samusch-Straße.

Zusammen mit einem attraktiven Stadtbussystem wird dies eine weitere Maßnahme zur Förderung des Einzelhandelsstandortes Innenstadt sein.


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