Am 24. Januar 2003 führte die SPD eine weitere öffentliche
Veranstaltung im Rahmen ihrer Reihe Forum Ahrensburg 2003 durch, diesmal zum
Thema „Älter werden in Ahrensburg, Freude oder Frust?"
Unter der Leitung von Ursula Ebert und Margot Sinning stellten
Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Hilfseinrichtungen ihre Sicht dar
und standen den über 80 älteren Gästen Rede und Antwort.
In der anschließenden regen Diskussion wurden von mehreren Teilnehmern
Anregungen gegeben. Die SPD versprach, den dort gegebenen Hinweisen
nachzugehen und die aufgezeigten Probleme zu bearbeiten. Damit wurde sofort
begonnen.
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Hier erste Ergebnisse:
Die Verwaltung wird künftig besonders verschmutzte Stellen in der Stadt,
z.B. Parkplatzecken hinter dem Kino und gegenüber Aldi, verstärkt durch
die Stadtreinigungsbetriebe anfahren und säubern lassen.
Die aufgezeigten Schäden im Gehweg der Bogenstraße werden überprüft
und wo nötig beseitigt.
Für die Überprüfung von Hecken, die in Gehwege hinein wuchern, gibt es
jetzt klare Richtlinien. Ein älteres Paar muss ohne Beeinträchtigung
nebeneinander gehen und Rollstuhlfahrer müssen problemlos fahren können.
Die Verwaltung wird regelmäßig prüfen sowie Beanstandungen und
Bürgerhinweisen zügig nachgehen.
Auch über die Abarbeitung weiterer Probleme und Hinweise wird die SPD
wie versprochen informieren.
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„Maarjamaa Rist" für
Hans A. Pahl
Hohe Auszeichnung für Ahrensburgs Bürgervorsteher
Hans A. Pahl:
Der 64-jährige Sozialdemokrat erhält am 24. Februar das estnische
Verdienstkreuz „Maarjamaa Rist", das „Marienland-Kreuz".
Die
estnische Botschafterin wird Pahl in Berlin mit dem Orden für seine großen
Verdienste um die Ahrensburger Städtepartnerschaft mit Viljandi danken.
Pahl, der seit 1978 ehrenamtlich Mitglied der Stadtverordnetenversammlung
ist, war bereits 1989 mit dabei, als erstmals eine Delegation aus Ahrensburg
in die estnische Stadt reiste. „Seitdem war ich mehr als 40 mal
dort", sagt Pahl, der längst nicht mehr nur offiziell nach Viljandi
fährt, sondern auch viele Freunde gefunden hat.
Pahl war es auch, der sich in besonderer Weise dafür eingesetzt hat,
dass den Menschen in der jungen Republik geholfen wird. Immer wieder
starteten Hilfskonvois mit Kleidung, Lebensmitteln, Medikamenten und vielem
mehr von Ahrensburg ins Baltikum. Als eines der wichtigsten Projekte hat
Pahl die Ausstattung des städtischen Krankenhauses in Erinnerung. „Wir
haben es geschafft, Betten, Medikamente, und medizinisches Gerät zu
beschaffen und nach Viljandi zu transportieren", so Pahl.
Das „Meisterstück" ist aber unbestritten die Modernisierung der
Wasserver- und entsorgung. Zusammen mit Städten in Schweden und Finnland
ist es den Ahrensburgern gelungen, EU-Gelder für den Bau neuer Wasserwerke
zu erhalten. Die Arbeiten wurden gerade abgeschlossen, so dass die Bürger
Viljandis nunmehr sauberes Trinkwasser zur Verfügung haben. Doch die Arbeit
ruht keineswegs. „Als nächstes folgt der Bau eines großen Klärwerks,
damit kein belastetes Wasser mehr in die Ostsee gerät", sagt Pahl. Der
pensionierte Polizei-Direktor wird sich aber auch weiter um die Ahrensburger
Probleme kümmern _ der Spitzenkandidat der SPD möchte auch die kommenden
fünf Jahre als Bürgervorsteher für die Ahrensburger da sein.
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