SPD-Ortsverein Ahrensburg |
|
Liebe Genossinnen, liebe Genossen, |
|
nach unserem Erfolg auf dem
Kreisparteitag - unsere Resolution "Die Rolle Deutschlands in
einer internationalen Friedenspolitik" wurde mit wenigen
Änderungen einstimmig beschlossen und an den Landesparteitag
weitergeleitet - gehen wir jetzt in die Vorbereitung einer Veranstaltungsreihe
"Forum Ahrensburg 2003", mit der wir bis zum Sommer
die wichtigsten Ahrensburger Probleme aufgreifen und mit den
Bürgerinnen und Bürgern sowie den Vereinen und Initiativen
diskutieren wollen.
Nach dem Versuch von CDU und WAB - mit dem Haushaltsbeschluß
durch Zufallsmehrheit - die Arbeit der Bürgermeisterin und der
Verwaltung zu behindern (siehe info 01/2002) werden
Ahrensburgs Sozialdemokraten zu-nächst ihre Vorstellungen zur
Stadtentwicklung, zum Busverkehr und zur Situation sowohl von
Kindern als auch der älteren Bürgerinnen und Bürger in
Ahrensburg darstellen.
Dabei werden wir selbstbewußt auf die bisherigen Erfolge unserer
Arbeit verweisen können.
Für unsere Februar-Ortsvereinsversammlung hat der
kommunalpolitische Arbeitskreis "Stadtentwicklung" zwei
dieser Themen vorbereitet, die zur Zeit in der Stadt diskutiert
werden und zu denen in den nächsten Wochen Entscheidungen in der
Stadtverordnetenversammlung fallen werden.
Der Rahmenplan der Stadt vom Anfang der 90er Jahre für die
Entwicklung der Ahrensburger Innenstadt ist mit der Verlegung des
Durchgangsverkehrs und der Anlage des Innenstadtrings, mit der
Neugestaltung der Großen Straße, der Manhagener und der Hagener
Allee einschließlich der Bahnunterführungen sowie einer Reihe
weiterer Maßnahmen großenteils umgesetzt worden. Die Stadt ist
dadurch schöner und lebenswerter geworden. Es fehlt jetzt noch
die Neugestaltung der Westlichen Innenstadt, um die es in der
Ortsvereinsversammlung gehen wird. Ein weiteres aktuelles Thema
ist der Busverkehr in Ahrensburg.
Kommt zur Ortsvereinsversammlung, redet und bestimmt mit über die
weitere Entwicklung unserer Innenstadt und des Busverkehrs in
Ahrensburg!
Ende März wird die Jahreshauptversammlung stattfinden, und es
stehen Vorstandswahlen an (die Einladung erfolgt mit dem nächsten
info). Wer von Euch im Vorstand mitarbeiten will, ist herzlich
eingeladen zu kandidieren. Meldet Euch doch bitte bei Gudrun,
Joachim oder bei mir. Wir sind für jede Unterstützung dankbar,
denn wir wollen bei den beiden Wahlen innerhalb der nächsten 14
Monate - der Bundestagswahl und der Kommunalwahl - stark auftreten
und natürlich gewinnen.
Macht mit!
Mit sozialistischem Gruß
Euer Konrad Nabel |
|
Einladung zur Ortsvereinsversammlung
am Donnerstag, 28.02.2002 um 19.30 Uhr im ATSV-Haus, Reeshoop |
|
Vorschlag zur Tagesordnung:
- 1. Begrüßung
- 2. Wahl einer Versammlungsleitung
- 3. Neugestaltung der Westlichen Innenstadt
- 4. Neues Stadtbussystem
(zu beiden Punkten: Vorstellung und Diskussion der Ergebnisse des
Arbeitskreises Stadtentwicklung und der Fraktion; siehe unten)
- 5. Verschiedenes
|
|
Forum Ahrensburg
2003 |
|
Einladung:
Entwicklung der Westlichen Innenstadt
Rathausplatz - Stormarnplatz - Alte Reitbahn
Neues Stadtbussystem
Ahrensburgs Sozialdemokraten diskutieren mit Bürgerinnen und
Bürgern, Vereinen und Initiativen über die weitere Gestaltung
unserer Stadt
am Donnerstag, 7. März 2002
um 17 Uhr im Rathaus-Foyer
|
|
Ergebnisse des
Kreisparteitags am 09.02.02 |
|
Neuer Kreisvorstand gewählt
Während des Kreisparteitags am 9. Februar 2002 in Eichede wurde
ein neuer Kreisvorstand gewählt. Der bisherigen Vorsitzende, Heiko
Winckel-Rienhoff kandidierte nicht wieder.
Mit großer Mehrheit wurde Ulrich March aus Bad Oldesloe, der auch
Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion ist, zum neuen Vorsitzenden
gewählt.
Helga Schirmacher aus Barnitz und Martin Habersaat aus Barsbüttel
wurden zu stellvertrenden Vorsitzenden gewählt sowie Hauke Lippert
aus Bad Oldesloe zum Schatzmeister.
Als BeisitzerInnen wurden gewählt:
- Angela Batty (Grande)
- Karin Trepkau (Bad Oldesloe)
- Björn Eggert (Bad Oldesloe)
- Konrad Nabel (Ahrensburg)
- Thorsten Nissen (Reinbek)
Resolution des OV Ahrensburg einstimmig beschlossen
Die auf unserer Ortsvereinsversammlung am 17. Januar beschlossene
Resolution "Die Rolle Deutschlands in einer internationalen
Friedenspolitik" wurde breit diskutiert. Eckart Kuhlwein hatte
drei Änderungsanträge eingebracht, die wir als Antragsteller
sinngemäß übernahmen. Ein Änderungsantrag, mit dem unser
Landesvorsitzender Franz Thönnes unsere ablehnende Formulierung zur
„uneingeschränkten Solidarität" abschwächen wollte, wurde
abgelehnt und die Resolution schließlich einstimmig beschlossen und
an den Landesparteitag weitergeleitet.
|
|
Themen der Ortsvereinsversammlung am 28. Februar 2002
|
|
Die OVV am 28. Februar wird zwei kommunalpolitische Schwerpunkte
haben, in denen demnächst Entscheidungen der
Satdtverordnetenversammlung anstehen. Die Inhalte sollen hier in
den Grundlinien dargestellt und dann auf der Versammlung näher
erläutert und diskutiert werden.
Neugestaltung der Westlichen
Innenstadt
Der Rahmenplan der Stadt vom Anfang der 90er Jahre für die
Entwicklung der Ahrensburger Innenstadt ist mit der Verlegung des
Durchgangsverkehrs und der Anlage des Innenstadtrings, mit der
Neugestaltung der Großen Straße, der Manhagener und der Hagener
Allee einschließ-lich der Bahnunterführungen sowie einer Reihe
weiterer Maßnahmen großenteils umgesetzt worden. Die Stadt ist
dadurch schöner und lebenswerter geworden. Es fehlt jetzt noch
die Neugestaltung der Westlichen Innenstadt.
In ihrem Wahlprogramm 1998-2003 zur Kommunalwahl 1998 hat die SPD
Ahrensburg dazu gefordert:
- „Der westliche Bereich der Innenstadt mit Rathaus- und
Stormarnplatz (einschließlich Alte Reitbahn) muß
weiterentwickelt werden. Neben Gebäuden für öffentliche
Nutzungen (z.B. eine neue Sozialstation) fordert die SPD
Ahrensburg, in diesem Bereich Flächen für das
innerstädtische Wohnen und Parkplätze auszuweisen. Die
großzügigen Freiflächen dieses Bereiches sollen für alle
zugänglich und intensiv nutzbar sein (Freizeit im
Stadtgarten)."
- „Für den Rathausplatz brauchen wir einen Neuanfang. ...
Ziel der SPD ist es, den Platz dauerhaft für Anwohner,
Bürgerinnen und Bürger und Handel attraktiv zu machen.
Dafür kommen auch Dauermarktstände oder weitere Bebauungen
in Betracht."
|
|
Jetzt nehmen die Gestaltungsvorstellungen mehr und mehr
konkrete Gestalt an. Viele Anregungen lieferte ein stadt- und
landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb, den die Stadt
ausgeschrieben hatte. Auf der Basis unseres Wahlprogramms und
unter Nutzung der Ergebnisse des Wettbewerbs hat der
SPD-Arbeitskreis Stadtentwicklung ein Konzept erarbeitet, das die
Zustimmung der Fraktion und des Vorstands gefunden hat und das
jetzt der Mitgliederversammlung vorgelegt wird.
Vom Rondeel ausgehend sollen an der Rathausstraße zunächst auf
der Seite der alten Insthäuser, später auch gegenüber moderne
Geschoßbauten entstehen, zwischen denen die Straße im Stil der
schon neu gestalteten Innenstadt erneuert werden soll. Der
Autoverkehr soll möglichst bald weitgehend herausgenommen und
über eine Erschließungsstraße von der Klaus-Groth-Str. geführt
werden. Dann können Fußgänger und Radfahrer sich dort
ungestört bewegen und auch zum Rathausplatz gelangen.
Auch dieser zentrale Platz, der heute eine ziemlich öde
Betonstein- und Autoparkfläche bietet, soll im Innenstadtstil so
gestaltet werden, dass die Ahrensburger sich dort gern bewegen und
aufhalten mögen. Dazu soll rechts von der Achse Rathausstraße
Rathaus eine Markthalle mit Dauermarktständen entstehen, wie sie
in vielen europäischen Ländern zu finden ist und von der
Bevölkerung sehr geschätzt und angenommen wird. Der linke Teil
des auf diese Weise auf eine „wohnliche" Dimension
reduzierten Platzes ist dann, ähnlich wie das für den Verkehr
künftig ganz geschlossene Rondeel, dem Schlendern und Verweilen
der Bürger und den Auslagen und Sitzgruppen der anliegenden
Geschäfte gewidmet. Für den Wochenmarkt stehen, neben der neuen
Markthalle, künftig die Hälfte des Rathausplatzes sowie die
verkehrsberuhigte Rathausstraße zur Verfügung.
Vom Stormarnplatz, der jetzt außerhalb der Sportveranstaltungen
und weniger Ausstellungen im Jahr weitgehend leer und ungenutzt
eine der wertvollsten Flächen der Stadt besetzt, sollen die
Sportplätze auf das Erweiterungsgebiet Beimoor-Süd zwischen
Beimoorweg und Ostring verlegt und dort in einem Sportzentrum
großzügig neu gestaltet werden. Dann soll auf dem Stormarnplatz
ein Stadtgarten entstehen, im Stil mit einer Mischung aus Park und
Garten und mit Einrichtungen für alle Bürger vom Kleinkind bis
zum Senior.
Entlang der Manfred-Samusch-Straße und auf der Alten Reitbahn, wo
jetzt parkendes Blech keinen schönen Eindruck vermittelt, sollen
Geschoßbauten entstehen, wie sie zu einem Mittelzentrum von der
Größe und Bedeutung unserer Stadt passen. In ihnen soll neben
gewerblicher Nutzung innenstadtnahes Wohnen, für das der Bedarf
stark ansteigt, möglich und bezahlbar werden.
Für die durch die Umgestaltung fortfallenden Parkplätze soll vor
allem in Tiefgaragen und Parkhäusern Ersatz geschaffen werden.
Dazu sollen z.B. Garagen auch unter der zweiten Hälfte des
Rathausmarkts und unter dem Neubaublock an der Rathausstraße
entstehen und diese unterirdisch mit den vorhandenen Garagen unter
der ersten Hälfte Rathausplatz und unter dem Block zwischen
Nessler und der Rathausstraße verbunden werden. Auf dem Parkplatz
hinter Nessler soll ein Parkhaus gebaut werden. |
|
Neues
Stadtbussystem |
|
Damit ist schon die Verkehrsfrage angesprochen, die ein wichtiges
Glied in der Gestaltung der Innenstadt darstellt. Im Wahlprogramm
1998-2003 heißt es dazu:
- „Die SPD wird dafür arbeiten, dass die Stadt Ahrensburg in
Verhandlungen mit Kreis, Land, Bahn AG, Hochbahn und
Busunternehmen den Standard des öffentlichen Nahverkehrs hält
und ausbaut. Für die Verbesserung der in Ahrensburg
unterentwickelten öffentlichen Verkehrsmittel fordert die SPD
ein integriertes Verkehrskonzept mit Vorrang für Bus, Bahnen
und Fahrrad, abgestimmten Fahrplänen und einem einheitlichen
Fahrschein sowie einem günstigen Ahrensburger City- und
Regionaltarif."
- „Das Busangebot in Ahrensburg soll weiter mit finanziellem
Einsatz der Stadt auf dem gegenwärtig hohen Niveau gehalten und
der Bedarfsentwicklung angepasst werden."
Inzwischen sind die Prognosen vom Anfang der 90er Jahre zum
Anwachsen des Individualverkehrs noch deutlich übertroffen worden,
und der Verkehr wird aller Voraussicht nach weiter schnell zunehmen.
Es ist weder möglich noch sinnvoll, im gleichen Umfang den
Straßen- und Parkraum in der Innenstadt zu erweitern. Daher ist es
noch dringlicher geworden, den Anteil des Individualverkehrs mit dem
PKW zu reduzieren. Das soll weniger mit Verboten als vielmehr mit
der Neugestaltung des Ahrensburger Busverkehrs erreicht werden. Dies
umso mehr, als der Kreis als Verkehrsträger, entgegen den
Bemühungen der Ahrensburger SPD, seinen Finanzanteil am
Ahrensburger Busverkehr reduzieren will, weil die Busse außerhalb
des Berufsverkehrs weitgehend leer fahren und nur von wenigen
Bürgern für die Fahrt in die Ahrensburger Innenstadt genutzt
werden.
Die Lösung bietet ein modernes Stadtbussystem, wie es vergleichbare
Städte schon mit großem Erfolg eingeführt haben. Auch dafür hat
der SPD-Arbeitskreis Stadtentwicklung die Grundzüge eines Konzepts
erarbeitet.
Danach sollen innerhalb Ahrensburgs moderne Stadtbusse verkehren,
kleiner und wendiger als die großen und teilweise veralteten
HVV-Busse, hübsch gestaltet und komfortabel ausgestattet, mit
niedrigem und zum bequemen Ein- und Aussteigen zusätzlich
absenkbarem Boden. Sie sollen im festen Takt alle 20 Minuten
verkehren und so geführt werden, dass möglichst jeder Ahrensburger
nicht weiter als 250m vom nächsten Haltepunkt wohnt und die
Innenstadt mit dem Bus in höchstens 20 Minuten erreicht.
Alle Linien sollen auf die Innenstadt ausgerichtet sein, aber auch
S- und U-Bahn berühren. Der Clou ist das Rendezvoussystem, in dem
sich alle Busse alle 20 Minuten an einem zentralen und zentrumsnahen
Bussteig treffen, so dass die Fahrgäste schnell in der Innenstadt
sind und zugleich ohne Wartezeit in alle anderen Linien umsteigen
und so auch alle anderen Teile Ahrensburgs erreichen können. In den
Zwischenzeiten können die Regionalbusse aus der Umgebung diesen
Zentralpunkt anfahren, so dass auch aus diesen Bussen in die
Stadtbusse umgestiegen werden kann. Der Stadttarif soll Einzel- und
Dauerkarten für Einzelpersonen und Familien vorsehen und zugleich
in den HVV-Tarif integriert sein.
Die Erfahrungen in vielen vergleichbaren Städten haben gezeigt,
dass ein solches Stadtbussystem von der Bevölkerung sehr gut
angenommen wird. Die Nutzung steigt gegenüber herkömmlichen
Buslinien in der Regel auf ein Mehrfaches, in Buchholz in der
Nordheide z.B. innerhalb von 5 Jahren nach der Einführung fast auf
das Zehnfache, mit weiter steigender Tendenz. Durch die doppelte
Ausrichtung auf das Stadtzentrum und die Schnellbahnlinien wird eine
gleichmäßigere Auslastung während des Tages erreicht, was zu
einer kräftigen Reduzierung der Kosten pro Fahrt führt und damit
die Voraussetzung bietet für günstige Tarife bei gleichbleibenden
Zuschüssen aus den Haushalten der Stadt und des Kreises.
Bei den Linienführungen gibt es naturgemäß verschiedene
Möglichkeiten. Auch die sollen in der OVV mit ihren Vor- und
Nachteilen vorgestellt und diskutiert werden.
|
|
Antrag der
SPD-Fraktion an die Stadtverordnetenversammlung am 25.02.2002: |
|
Neuordnung des Busverkehrs in der Stadt Ahrensburg
1.Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Ahrensburg
beschließt grundsätzlich die Einführung eines „Stadtbussystems"
zum nächst möglichen Zeitpunkt.
2.Zu einem Stadtbussystem, das die heutigen Linien 169, 269 und
569, die innerhalb der Stadtgrenzen verkehren, ersetzt, gehören
folgende Bestandteile:
2.1 Die Einrichtung eines zentralen Treffpunktes aller Buslinien
in der Innenstadt
2.2 Die Anbindung der U- und S-Bahnhöfe
2.3 Die Einführung eines 20-Minuten-Taktes innerhalb einer
Kernzeit
2.4 Die Einführung eines günstigen Stadttickets
2.5 Die möglichst vollständige Erschließung der Ahrensburger
Wohngebiete mit Bussen
3.Die Verwaltung wird beauftragt, das Konzept einschließlich
eines Vorschlages für konkrete Linienführungen auszuarbeiten, dem
Bau- und Planungsausschuss zur Beschlussfassung vorzulegen und mit
den Verkehrsbetrieben sowie dem Besteller, dem Kreis Stormarn,
abzustimmen. Mit dem Kreis ist über Finanzierungskonzepte zu
verhandeln.
4.Mit dem Winterfahrplan 2002/2003 soll mit der Umsetzung des
Konzeptes begonnen werden.
|
|
SPD-Fahrdienst |
|

Mitfahrgelegenheiten!
|
|
Impressum |
|
info für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Ahrensburg
Herausgeber: Ortsverein Ahrensburg, Konrad Nabel, tel. 52736
erscheint ca. 10 x im Jahr,
Auflage: 300, Druckerei Krüper, Hamburg.
Schreiben, Layouten, Kopieren, Falten und Eintüten dieses info hat wieder einmal ca. 12
Stunden ehrenamtliche Arbeit gekostet.
Dank an die Legetruppe! |
|
Gegründet 1903 |
|
99. Jahrgang |
|
Inhalt |
|
|
|
|
|
|
|