Zukunft gestalten für Ahrensburg |
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Die SPD will unsere schöne Stadt in den nächsten Jahren für die
Bürgerinnen und Bürger Ahrensburgs weiterentwickeln und gestalten
und dadurch die Qualität der Stadt als Ort des Lebens, des
Arbeitens und des Wirtschaftens weiter steigern.
Die Rahmenbedingungen dafür sind schwierig. Die
Bevölkerungszahl in Deutschland sinkt und die volks- und
weltwirtschaftliche Entwicklung ist mit Unsicherheiten behaftet.
Andererseits hat Ahrensburg durch seine Lage in der
entwicklungsstarken Metropolregion Hamburg und als Mittelzentrum auf
der Achse zum aufstrebenden Ostseeraum überdurchschnittliche
Entwicklungschancen.
Die SPD will diese Chancen durch ein Konzept nutzen, in dem alle
Politikbereiche aufeinander abgestimmt sind und sich gegenseitig
unterstützen. Dazu gehören:
- Ein möglichst effektives und Vertrauen schaffendes
Zusammenwirken der Bürgerinnen und Bürger mit den Organen der
politischen Selbstverwaltung und der Berufsverwaltung unter
Leitung unserer Bürgermeisterin. – Wir müssen die
Entwicklung Ahrensburgs gemeinsam wollen, sonst verliert die
Stadt an Lebenskraft.
- Eine Neuordnung der Verantwortung für die öffentlichen
Finanzen der Stadt, um ein Maximum an Wirtschaftlichkeit zu
erreichen. – Wir müssen ein gemeinsames Bewusstsein der
Verantwortung für die Finanzen Ahrensburgs schaffen, sonst
verliert die Stadt an Wirtschaftskraft.
- Ein behutsames Wachstum der Stadt im Gleichgewicht von
Bevölkerung, Wohnraum, Umwelt, Wirtschaft, Arbeit und Verkehr.
– Wir müssen einen Konsens über die künftige Größe und
den Charakter Ahrensburgs erreichen, sonst verliert die Stadt an
Entwicklungskraft.
- Ein ausgewogenes Netz der Daseinsvorsorge in kommunaler
Verantwortung mit ausreichenden Einrichtungen für die Betreuung
von Kindern, Jugendlichen und alten Menschen, für Bildung,
Kultur, Gesundheit und Sport sowie für die Versorgung mit
Wasser und Energie und die Entsorgung von Abflüssen und
Abfällen. – Wir müssen Ahrensburg lebenswert gestalten,
sonst verliert die Stadt an Anziehungskraft.
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Gemeinsame Entscheidungen
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Ahrensburg – Stadt der
Bürgerinnen und Bürger
Eine Stadt ist so lebenskräftig und lebenswert, wie ihre
Menschen sie gestalten. Ihre persönlichen Lebensgestaltungen
bilden zusammen einen wesentlichen Teil des Lebens der Stadt. Und
auch alle öffentlichen Aktivitäten geschehen für die
Bürgerinnen und Bürger.
Die Vielfalt seiner Bewohner bildet den Reichtum Ahrensburgs.
Menschen unterschiedlichen Alters, Geschlechts, Berufs und
nationaler Herkunft leben und arbeiten hier. Die SPD will sie alle
möglichst weit gehend an den Planungen und Entscheidungen für
die Stadt beteiligen.
Beteiligung setzt Information voraus
Voraussetzung für ein erfolgreiches Zusammenwirken der
Ahrensburger und ihrer Verwaltung ist eine wechselseitige und
rechtzeitige Information. Die Verwaltung muss die Bürger über
Entwicklungen und Planungen, die Bürger ihre Verwaltung über
Notwendigkeiten und Wünsche informieren. Eine solche Offenheit
gehört zum Wesen der Demokratie und schafft Vertrauen. Die SPD
wird die Ahrensburger auch künftig über wesentliche
Entwicklungen informieren und sie nach ihren Anregungen fragen.
Zugleich setzt sich die SPD für regelmäßige Informationen durch
die Verwaltung und eine offene und systematische Aufnahme der
Bürgerhinweise ein. Dabei sollen alle Informationswege genutzt
werden wie z.B. Briefe und eMails, öffentliche Veranstaltungen,
die Presse und das Internet.
Mitwirkung sichert Einfluss
Auf der Basis der Information sollen die Ahrensburger sich an
den Entwicklungen aktiv beteiligen können. Die SPD berät
anstehende Entscheidungen und Planungen mit den Ahrensburgern in
offenen Arbeitskreisen und Versammlungen. Sie bezieht die
Anregungen und die Kritik ein, die Ahrensburger in den
öffentlichen Sitzungen der Fachausschüsse der
Stadtverordnetenversammlung äußern. Auch die Verwaltung hat
unter der Leitung unserer Bürgermeisterin die Bürgerbeteiligung
deutlich ausgeweitet, z.B. in Bürgerversammlungen zur Beratung,
in Zukunftswerkstätten und in Workshops zur Erarbeitung von
Plänen zu neuen Vorhaben. Das soll nach dem Willen der SPD weiter
geführt und noch verstärkt werden, je nach Thema entweder für
die ganze Stadt oder für betroffene Stadtteile.
Die Mitwirkung der Frauen ist wichtig
Die Hälfte der Menschen in Ahrensburg ist weiblich. Ahrensburg
ist ihre Stadt wie die der Männer. Die Stadt kann nur gemeinsam
mit dem Wissen und Können der Frauen und der Männer menschlich
gestaltet werden. Viele Frauen beteiligen sich bereits daran, doch
immer noch weniger als Männer. Darum setzt die SPD sich dafür
ein, dass Frauen bei allen Planungen und Entscheidungen der Stadt
gleichrangig beteiligt werden. Dafür soll auch die Arbeit der
Gleichstellungsbeauftragten der Stadt weiter gefördert werden.
Mitwirkung kann gefördert werden
Menschen haben unterschiedliche Möglichkeiten, sich aktiv an
der Meinungsbildung in ihrer Stadt zu beteiligen. Wo erforderlich,
setzt sich die SPD für einen Ausgleich durch gezielte Förderung
und Hilfen in der jeweils passenden und wirksamen Weise ein. Der
Kinder- und Jugendbeirat wird von der SPD weiterhin unterstützt
in seiner gesetzlich vorgeschriebenen Beteiligung an den Planungen
der Stadt, die Kinder und Jugendliche betreffen. Ebenso wird die
SPD sicher stellen, dass die Interessen und Sichtweisen von
Senioren und Behinderten über ihre Beiräte angemessen
berücksichtigt werden. Und das gilt auch für Ahrensburger
nichtdeutscher Herkunft, für die die SPD eine entsprechende
Beratung sicher stellen will. |
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Gemeinsame Verantwortung
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Wirtschaftlichkeit durch
Budgetierung sichern
Eine wichtige Grundlage für die Entwicklung der Stadt sind
ihre Finanzen. Der finanzielle Spielraum Ahrensburgs ist in den
letzten Jahren stark geschrumpft, vor allem durch Einbrüche bei
der Gewerbe- und Einkommenssteuer. Darum ist es für die Sicherung
der Zukunft Ahrensburgs existenziell wichtig, die vorhandenen
Mittel möglichst wirtschaftlich einzusetzen. Das wird nicht durch
eine an kurzfristigen finanzpolitischen Zielen ausgerichtete
Streichpolitik erreicht, bei der wichtige Aufgaben nicht mehr
wahrgenommen werden können. Dagegen setzt die SPD sich für eine
langfristig effiziente, an den Zielen ausgerichtete
Mittelverwendung ein.
Das kann nur durch eine gemeinsame Verantwortung von Bürgern,
politischen Vertretern und Verwaltung erreicht werden. Darum setzt
die SPD sich weiterhin für die Budgetierung des städtischen
Haushalts ein, für die unsere Bürgermeisterin durch die
Neuordnung der Verwaltung in Fachbereiche schon gute
Voraussetzungen geschaffen hat. Dabei ist es Aufgabe der
Politiker, die Vorstellungen und Wünsche der Ahrensburger Bürger
aufzunehmen und die Ziele sowie den finanziellen Rahmen für das
politische Handeln der Stadt festzulegen. Aufgabe einer
kompetenten und motivierten Verwaltung ist es dann, diese Ziele
selbständig und verantwortlich zu verwirklichen.
Gerechtigkeit bei den Einnahmen und Ausgaben sichern
Die Stadt braucht Einnahmen durch Steuern und Gebühren, um
ihre Aufgaben erfüllen zu können. Die Einnahmen werden von den
Bürgern aufgebracht, das Geld für die Bürger verwendet. In
unserer Stadt leben Menschen mit unterschiedlichen Möglichkeiten
und Bedürfnissen, die bei den Einnahmen und Ausgaben
berücksichtigt werden müssen.
Die SPD setzt sich für eine Festsetzung und ggf. Anpassung der
Steuern auf das für die Leistungen der Stadt notwendige Maß ein.
Dabei sollen die Bürger sozial ausgewogen nach dem Maßstab ihrer
wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit beteiligt werden. Bei den
Gebühren wird die SPD weiterhin sicherstellen, dass diese maximal
kostendeckend sind, sich am Verursacherprinzip orientieren und im
sozialen Bereich nach Einkommen gestaffelt erhoben werden.
Die Aufgaben der Stadt wirtschaftlich wahrnehmen
Die Aufgaben der Stadt können von der Verwaltung oder in deren
Auftrag von Unternehmen erfüllt werden. Die SPD setzt sich, unter
Berücksichtigung sozialer und ökologischer Gesichtspunkte, für
die jeweils wirtschaftlichste Form der Aufgabenerfüllung ein.
Einrichtungen der Infrastruktur für unsere Bürgerinnen und
Bürger sollen als Eigenbetrieb oder in Gesellschaften mit
Mehrheitsbeteiligung der Stadt geführt werden. Dies gilt auch
für die Wärmeversorgungsgesellschaft und das Badlantic, dessen
jährliches, von der Stadt zu tragendes Defizit nachhaltig gesenkt
werden muss, um andere soziale Aufgaben der Stadt nicht zu
gefährden. |
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Wachstum im Gleichgewicht
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Ahrensburg muss im Gleichgewicht
wachsen
Ahrensburg ist eine lebens- und entwicklungsstarke Stadt, die
gute Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung auch in den
kommenden Jahren hat. Die SPD setzt sich für ein organisches
Wachstum Ahrensburgs ein, in dem sich alle Lebensbereiche im
Gleichgewicht entwickeln. Bevölkerungszahl und Altersstruktur,
Arbeiten und Wohnen, Bauen und Natur, Verkehr und Ruhe,
Öffentlichkeit und Privatbereich, Gesamtinteresse und
Einzelinteressen müssen bei allen Planungen immer wieder
balanciert werden.
Bevölkerungswachstum sichert Lebensgrundlagen
Nach der Bevölkerungsprognose für die Bundesrepublik
Deutschland wird die Überalterung der Gesellschaft sich deutlich
erhöhen und die Bevölkerungszahl sinken, wenn dies nicht durch
Einwanderung ausgeglichen wird. Gegen diese Entwicklung kann
Ahrensburg im Zusammenwirken mit der Metropolregion Hamburg seine
Einwohnerzahl durch eine aktive Stadtentwicklungspolitik halten
und sogar einen Zuwanderungsüberschuss erzielen. Um die
Altersstruktur als Lebensgrundlage der Stadt ausgeglichen zu
halten, setzt die SPD sich für ein moderates Wachstum der
Bevölkerung in der Stadt und der Region ein.
Die Identität der Stadt wahren und pflegen
Bei allem Wachstum soll Ahrensburg seine Eigenart und
Besonderheit erhalten. Als "Schlossstadt" mit dem
Schlossbereich und dem großzügigen, adlig-barocken Stadtkern mit
Großer Straße, Rondeel und dem "Dreizack" Manhagener
Allee, Hagener Allee und Hamburger Straße. Als ruhige und schöne
Wohnstadt mit lebendigen und unterschiedlich geprägten
Wohnquartieren. Und nicht zuletzt als "Stadt im Grünen"
mit sehr viel öffentlicher und privater Natur.
Die SPD wird bei allen Entwicklungsmaßnahmen diesen Charakter
Ahrensburgs schützen. Sie will ihn durch gezielte Maßnahmen noch
deutlicher hervorheben und dadurch die Lebensqualität der Stadt
für die Ahrensburger sowie die Attraktivität für Besucher noch
weiter steigern. So soll der unansehnliche Rathausplatz neu
gestaltet und, zusammen mit der Rathausstraße, in die bereits neu
gestaltete Innenstadt einbezogen werden. Und die Sportplätze auf
dem Stormarnplatz sollen in ein modernes Sportzentrum auf dem
Erweiterungsgelände Beimoor-Süd verlegt und anschließend ein
zentraler Stadtgarten auf dem Stormarnplatz angelegt werden.
Umweltschutz ist Lebensschutz
Zur Identität Ahrensburgs gehört auch seine reichhaltige
Natur, die ein wesentlicher Teil des Reichtums der Stadt ist. Die
SPD setzt sich für den Schutz und die Ergänzung des Grüns der
Straßen, Wege und Knicks, der Parks, Forste und Wasserläufe
sowie des Tunneltals und des grünen Gürtels gegenüber Hamburg
und den anderen Nachbargemeinden ein. Die begonnene
Biotopvernetzung soll fortgesetzt werden, u.a. durch
Ausgleichsmaßnahmen im Rahmen von Bauvorhaben, und die
Naturschutzgebiete auf Ahrensburger Gebiet sollen fortentwickelt
werden. Nicht zuletzt kann die Einrichtung eines Stadtgartens auch
im Zentrum Lebensraum für Tiere und Pflanzen erschließen. Das
von der SPD vorgeschlagene und vom Umweltausschuss beschlossene
"Konzept zur Stadtbegrünung" soll wieder aufgenommen
werden. Hierbei geht es vor allem auch darum, die öffentlichen
Grünflächen attraktiver und naturnah zu gestalten.
Grund und Boden ist ein knappes und kostbares Gut. Mit ihm muss
sparsam umgegangen werden, auch in Ahrensburg. Daher hat für die
SPD Bauverdichtung grundsätzlich Vorrang neben der Ausweisung
neuer Bauflächen. Und stillgelegte Betriebsflächen müssen
wieder einer hochwertigen Nutzung zugeführt werden.
Auch Energie ist knapp und kostbar. Ihre Verschwendung
gefährdet zudem das Leben auf unserem Planeten. Darum tritt die
Ahrensburger SPD weiterhin für eine verstärkte Entwicklung von
Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen im Stadtgebiet ein. Nur durch den
Einsatz modernen Technologie besteht die Möglichkeit, zur
Erreichung der Reduktionsziele des Kyoto-Protokolls auch auf
lokaler Ebene beizutragen. Was mit Blockheizkraftwerken begonnen
wurde, muss bei neuen Bauprojekten nach dem neuesten technischen
Stand fortgeführt werden.
Wirtschaftskraft ist der Motor des Wachstums
Eine wesentliche Grundlage der Lebensqualität und des
Wachstums der Stadt ist ihre Wirtschaftskraft. Sie zieht Menschen
an, die dann wieder zum Erhalt und zur Steigerung der
Wirtschaftskraft beitragen. Die SPD setzt sich für eine aktive
Rolle Ahrensburgs für das Wachstum der Wirtschaft in der Stadt
und der Region ein, wie sie die Stadtverwaltung unter Führung
unserer Bürgermeisterin betreibt. So sollen z.B. die Ahrensburger
Innenstadt als lebendiges Zentrum für Einzelhandel,
verbrauchernahe Dienstleistungen, Kultur und Freizeit weiter
gestärkt und das Erweiterungsgebiet Beimoor-Süd für die
Ansiedlung zukunftsorientierter Wirtschaftszweige zügig
erschlossen werden. Das schafft viele und qualifizierte
Arbeitsplätze und verbessert zugleich die Steuereinnahmen der
Stadt.
Menschen müssen wohnen
Mehr Menschen in der Stadt brauchen mehr Wohnungen. Die SPD
fördert das Wohnen in der Innenstadt und in deren Nähe, weil das
für viele Menschen Lebensqualität bedeutet und weil es zugleich
die Innenstadt lebendig hält. In anderen Wohngebieten setzt sich
die SPD für behutsame Bauverdichtungen ein.
Daneben will die SPD schrittweise neues Bauland für
Wohnungsbau erschließen, vor allem für junge Ahrensburger
Familien sowie für Menschen, die künftig in unserer Stadt
arbeiten und leben wollen. Daher setzt sich die SPD dafür ein,
dass die Bebauungsprojekte Buchenweg, wo in erster Linie Ein- und
Zweifamilienhäuser in privater Trägerschaft errichtet werden
sollen, und Erlenhof, wo u.a. der zukünftig wieder steigende
Bedarf an bezahlbaren Wohnungen im Geschosswohnungsbau befriedigt
werden soll, verwirklicht werden.
Menschen wollen sich bewegen
In einer wachsenden Stadt wächst auch der Verkehr, und
umgekehrt sind gute Verkehrsbedingungen eine weitere wesentliche
Voraussetzung für das Wachstum der Stadt. Die SPD setzt sich
daher für ein ganz neues StadtBus-System ein, mit dem alle
Ahrensburger ihre Innenstadt, alle Stadtteile einschließlich der
Gewerbegebiete sowie die Bahnhöfe schnell, komfortabel und
preiswert erreichen können. Auch die Regionalbusse aus dem Umland
sollen mit diesem System verbunden werden. Daneben tritt die SPD
für den weiteren Ausbau des nach einem Gutachten der
Bundesregierung schon jetzt guten Radverkehrsnetzes der Stadt und
der Abstellmöglichkeiten in der Innenstadt ein.
Große Bedeutung haben für Ahrensburg auch die
Bahnverbindungen nach Hamburg und Lübeck. Die SPD setzt sich seit
Jahren erfolgreich für einen neuen S-Bahnhof im Ortsteil
Gartenholz und den Ausbau der Bahnlinie S4 zu einer schnellen und
komfortablen Verbindung nach Hamburg-Hauptbahnhof ein. Jetzt tritt
die SPD für einen zeitnahen Ausbau der S4 zu einem Zweig des
gleichstrombetriebenen Hamburger Netzes mit modernen Zügen und
kurzem Fahrplantakt, sowie für eine regelmäßige, mindestens
stündliche Verbindung auf der künftig elektrifizierten Strecke
nach Lübeck ein. Daneben soll die U-Bahn mit der bisherigen
Fahrplandichte erhalten bleiben.
Daneben behält der Kraftfahrzeugverkehr große Bedeutung für
die Stadt. Dafür will die SPD die verschiedenen Bedarfe
möglichst trennen. Die Innenstadt soll, mit Ausnahme des
Anwohner- und Lieferverkehrs, weitgehend Fußgängern und
Radfahrern vorbehalten bleiben. Am Rand der Innenstadt sollen
ausreichend kostengünstige PKW-Stellplätze zur Verfügung
stehen. Und die Wohnquartiere der Stadt sollen durch
Sammelstraßen gut erschlossen werden. |
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Solidarische Vorsorge
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Kinder, Jugendliche und Familien
brauchen Förderung
Kinder sind unser Reichtum, Familien mit Kindern und
Jugendlichen geben unserer Gesellschaft Zukunft. Die SPD setzt
sich daher in besonderem Maße für ihre Förderung ein. Familie
und Beruf sollen vereinbar sein. Für die 3-6-jährigen Kinder
sollen in unseren Kindertagesstätten ausreichend Plätze
bereitgestellt und der Bedarf an Ganztagsplätzen berücksichtigt
werden. Bestrebungen, im bestehenden und künftigen Gewerbegebiet
Betriebskindergärten einzurichten, werden unterstützt. Immer
mehr Eltern möchten bereits eine Betreuung für ihre
0-3-jährigen Kinder. Die SPD setzt sich dafür ein, dass eine
Betreuung dieser Kinder z.B. in altersgemischten Gruppen möglich
wird.
Jugendliche brauchen Orte, an denen sie ihr eigenes Leben
gestalten sowie Orientierung und Perspektiven finden können. Die
SPD hat sich in den vergangenen Jahren stark für das
Bedarfskonzept von 1982 eingesetzt, dessen Verwirklichung nach der
Sportanlage für den SSC Hagen, dem Haus 42 und dem
Kremerberg-II-Haus jetzt mit der Errichtung des Jugendtreffs Hagen
seinen Abschluss findet. Das ist ein schöner Erfolg für
Ahrensburg. Jetzt setzt sich die SPD für den Erhalt der
städtischen Jugendarbeit auf dem erreichten hohen Niveau ein,
auch um Gewaltbereitschaft möglichst keine Chance zu geben.
Dafür sollen die städtischen und selbstverwalteten
Jugendeinrichtungen, die Arbeit der Jugendverbände sowie die
Jugendarbeit der Sportvereine weiter gefördert und die schulische
Sozialarbeit besser mit der städtischen Jugendarbeit verbunden
werden.
Die Bedürfnisse älterer Menschen berücksichtigen
Die Zahl der älteren Mitbürgerinnen und -mitbürger in
Ahrensburg wächst. Daher setzt sich die SPD dafür ein, dass bei
allen städtischen Planungen auf eine senioren- und
behindertengerechte Ausführung geachtet wird. Ältere Menschen
sind vielfach sehr aktiv und wollen sich in vielfältiger Weise
fortbilden und Kontakte knüpfen. Die SPD setzt sich daher weiter
mit hoher Priorität für einen Neubau der Sozialstation und des
Treffpunktes für Ältere "Peter-Rantzau-Haus" ein, um
dem erhöhten Platzbedarf und der veränderten Nachfrage
nachzukommen.
Bildung ist die Basis unserer Kultur
Kinder und Jugendliche brauchen gute Schulen. In Ahrensburg
sind alle Schularten vertreten. Das soll so bleiben. Die SPD setzt
sich für ihre qualitative Weiterentwicklung ein. Sie begrüßt
die von der Landesregierung initiierte Einführung der
verlässlichen Halbtagsgrundschule und fordert, die Betreuungszeit
von 8-13 Uhr in den 3.und 4. Klassen auch auf die 1.und 2. Klassen
(derzeit 8-12 Uhr) auszuweiten. Darüber hinaus setzt sich die SPD
für eine Ganztagsschule mit Ganztagszentrum in Ahrensburg ein.
Nach Beendigung der Grundschule sollen die Eltern mit ihren
Kindern die weiterführende Schule frei wählen können. Daher
setzt sich die SPD für die Aufhebung der Aufnahmebeschränkung
für die Integrierte Gesamtschule ein.
Die Integration von Kindern mit Behinderung darf nicht mit der
4. Klasse enden. Die SPD setzt sich dafür ein, an den
weiterführenden Schulen schrittweise die Voraussetzungen für
eine Fortführung der Integration durch die ganze Schullaufbahn zu
schaffen.
Bei den Schulgebäuden setzt sich die SPD vorrangig für den
Erhalt und die Sanierung bereits bestehender Gebäude ein. Bei
Schulneubauten, wie am Heimgarten-Schulzentrum, sollen Lehrer,
Eltern und Schüler gleichermaßen an den Planungen beteiligt
werden. Die Gestaltung künftiger Schulgebäude soll sich eng an
den neuesten pädagogischen Konzepten orientieren.
Mit ihrer Vielfalt an Angeboten leistet die Volkshochschule
seit Jahren einen unverzichtbaren Beitrag zur Erwachsenenbildung.
Die SPD setzt sich dafür ein, diese Angebote zu erschwinglichen
Preisen zu erhalten.
Kultur gibt unserem Leben Schönheit
Das Schloss Ahrensburg zählt zu den wertvollsten Kulturgütern
des Landes Schleswig-Holstein und ist Ahrensburgs
unverwechselbares Wahrzeichen. Nach Auflösung des Schlossvereins
im Jahr 2004 wird es einer Stiftung obliegen, dieses Schloss zu
pflegen und zu erhalten, aber auch mit neuem Leben zu erfüllen.
Darin sieht die SPD eine große Chance und appelliert an die
besser gestellten Ahrensburgerinnen und Ahrensburger, sich daran
zu beteiligen. Außerhalb des Museumsbetriebs sollen
Räumlichkeiten des Schlosses nach betriebswirtschaftlichen
Gesichtspunkten genutzt werden. Und das Schloss soll als
Begegnungs- und Tagungsstätte für private oder betriebliche
Anlässe dienen.
Der Marstall konnte mit starker Unterstützung der SPD saniert
und unter Leitung des Marstallvereins zu einem Kulturzentrum mit
einer angenehmen Mischung aus Schlichtheit, Rustikalität und
Effizienz ausgebaut werden. Die SPD setzt sich auch für die
Fortführung des Ausbaus ein.
Die Bücherei der Stadt bietet den Ahrensburgern Bildung und
Unterhaltung in vielfältiger Form. Das wird von sehr vielen
Menschen rege wahrgenommen. Die SPD sieht darin ein wertvolles Gut
und setzt sich für die weiterhin unentgeltliche Nutzung ein.
Ohne Gesundheit ist alles nichts
Die Fähigkeit des Menschen, sein eigenes Leben aktiv zu
gestalten und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben, kann durch
Schwäche, Krankheit oder Sucht stark eingeschränkt sein. Darum
ist ein soziales Umfeld wichtig, das betroffenen Menschen die
notwendigen und möglichen Hilfen bietet. Die SPD setzt sich
weiterhin für die Gestaltung eines solchen Umfeldes zur
Steigerung der Lebensqualität ein.
Sie wird darauf achten, dass die im Sozialgesetzbuch IX
festgelegten Richtlinien für die Versorgung von Menschen mit
Behinderung konsequent umgesetzt werden. Sie will die medizinische
Versorgung des Teils des Kreises Stormarn mit der höchsten
Bevölkerungsdichte optimieren und unterstützt ein Krankenhaus in
Ahrensburg, das von der Oldesloer Klinik fachärztlich geführt
wird. Ein Gesundheitszentrum mit internistischen Betten und einer
angeschlossenen Rettungswache sowie Notärzten vor Ort wird die
Qualität der medizinischen Versorgung steigern und das Leben in
Ahrensburg noch sicherer machen, denn kurze Wege und schnelle
Hilfe erweisen sich in vielen Fällen als lebensrettend.
Weiterhin wird die SPD Maßnahmen der Suchtprävention und
Rehabilitation unterstützen. Jegliche Abhängigkeit ist nicht nur
ein individuelles, sondern auch ein gesellschaftliches Problem,
die Folgekosten von Sucht belasten die Kassen der Kommunen. Es
gilt also aufzuklären, zu verhindern und letztendlich wieder zu
integrieren. Projekte, die Prävention und Rehabilitation sinnvoll
betreiben, wird die SPD unterstützen.
Sport macht Spaß und ist gesund
Sport ist ein wesentliches Element der Lebensfreude und der
Gesundheitsvorsorge. Ahrensburg verfügt über ein reiches Netz an
Sportstätten, Sportvereinen und Schulsport. Die SPD setzt sich
für deren Pflege und Fortentwicklung ein. Die
Sportstättenleitplanung soll dabei die Bedürfnisse und
Vorschläge der Sportvereine und Schulen aufnehmen.
In Beimoor Süd soll eine neue, innovative Sportanlage
entstehen. Dafür setzt sich die SPD ebenso ein wie dafür, dass
den Ahrensburger Bürgern mit dem Badlantic auch in Zukunft ein
Freizeitbad für den Sommer und den Winter zur Verfügung steht.
Dabei soll der Zugang der Schulen und Sportvereine gesichert
bleiben und weiterhin finanziell gefördert werden.
Mit diesem Programm will die SPD die politische
Mehrheit für die Gestaltung der Zukunft Ahrensburgs gewinnen.
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