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Unsere Mitglieder |
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Fast 300 Ahrensburgerinnen und Ahrensburger sind Mitglied in der SPD.
Es sind die
verschiedensten Typen darunter, junge und alte ....
Viele sprechen nicht so laut über sich - es sind oft eher andere,
die über sie reden oder schreiben, zum Beispiel bei Ehrungen oder
nach dem Ausscheiden aus dem Vorstand oder der Fraktion - oder sie
engagieren sich für eine bestimmte Sache.
Andere müssen etwas von sich erzählen, weil sie für ein Mandat
kandidieren wollen und sich den Bürgerinnen und Bürgern
vorstellen wollen.
Im Folgenden einige Texte aus verschiedenen Jahren |
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Hans Pahl neuer Bürgervorsteher
(1998) |
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Am 22.April diesen Jahres wählten die Ahrensburger Stadtverordeneten den
Sozialdemokraten Hans A. Pahl in das Amt des Bürgervorstehers. Er löste damit Helma
Schuhmacher ab, die dieses Amt seit 1990 innehatte.
"Jeder, der ein neues Amt antritt, will seine Aufgabe besser erfüllen, als seine
Vorgänger. Ich unternehme diesen Versuch nicht. Helma Schuhmacher hat so große
Fußstapfen hinterlassen, daß ich sie nicht ausfüllen kann. Sie hat auch so schnelle,
kurze Schritte gemacht, daß sie nicht in meine Schrittfolge passen. Und sie verfügt
über eine Fähigkeit, die ich nicht beherrsche: an mehreren Orten gleichzeitig anwesend
sein!
Ich werde das Amt wohl nicht besser, sicher aber anders ausüben. Das ergibt sich schon
daraus, daß ich in Hamburg berufstätig bin. Die Termingestaltung - auch für die
Verwaltung - wird sich so darstellen müssen, wie es dem Wesen kommunaler Selbstverwaltung
und ehrenamtlicher, nebenberuflicher Tätigkeit entspricht.
Ich suche das persönliche Gespräch und bin - dank Technik - immer zu erreichen.
Sprechstunde ist jeden Donnerstag von 17 Uhr bis 18.30 Uhr im Rathaus, Zimmer 123.
Telefonisch erreicht man mich unter 04102/ 77297, Fax 04102/ 43646 und 04102/ 77232.
Die Palette der Tätigkeiten ist bunt und vielfältig. ich nenne nur einige, die ich
seit meiner Wahl am 22. April 1996 wahrgenommen habe: Vereinsjubiläum der Tennisfreunde
Ahrensfelde, Grußadresse der Stadt beim Frühlingsfest des Kinderhauses, Ansprache zum
Richtfest des neuen Blockhauses, Grußadresse zum 400. Kirchengeburtstages der
Schloßkirche und Moderation von zwei Konzerten des Chores "Koit aus Viljandi
auf deutsch und estnisch...
Bei meinem Amtsantritt habe ich einen sehr persönlichen Appell an die Stadtverordneten
gerichtet: "Handeln und reden Sie so, als seien Sie, jeder für sich, für das
Ansehen dieser Stadtverordnetenversammlung ganz allein verantwortlich!
Und jetzt, mitten in der Wahlperiode, fange ich ganz einfach neu an, mit dem Blick nach
vorn. Nur in einem Punkt bin ich nicht zukunftsorientiert: ich schiebe nichts gern auf
morgen!
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Ursula
Ebert neue Fraktionsvorsitzende (1996) |
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Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet, als Rechtsanwältin und Notarin tätig und habe
einen 6-jährigen Sohn.
Seit 1990 bin ich Mitglied in der Stadtverordnetenversammlung. Dort war ich unter
anderem tätig im Schul- und Kulturausschuß und im Umweltausschuß, im letzteren seit
1993 als Vorsitzende.
Im April diesen Jahres wurde ich nach dem seit längerem geplanten Rücktritt von
Wolfgang Sinning zur neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt.
In den kommenden 2 Jahren der Wahlperiode möchte ich insbesondere den öffentlich
geförderten Wohnungsbau im Gartenholz und die Erweiterung der dortigen Kinder- und
Jugendeinrichtungen, die Sicherung der Hortbetreuung an den Grundschulen über 1998
hinaus, die Sanierung des Freibades sowie die Stromnetzübernahme von der Schleswag
vorantreiben.
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Florian Amrhein, 20 Jahre, z. Z. Zivi in der Ahrensburger Klinik
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Lieblingssendung Tagesschau
"Erzogen von sozialdemokratischen Eltern begann ich schon früh, mich für Politik
zu interessieren. Schon mit 7/8 Jahren war die Tagesschau meine Lieblingssendung. Wir
aßen währenddessen immer Abendbrot und meine Eltern versuchten, mir das Geschehende
möglichst einfach zu erklären. Da beide Eltern politisch engagiert und ehrenamtlich
tätig waren (und noch sind), wurde dies bei mir wohl zur Selbstverständlichkeit.
Zum 18. Geburtstag bekam ich von meinem Trainer Ole Junker ein Eintrittsformular für
die SPD. Nach gründlicher Überlegung trat ich drei Monate später am 24. Dezember 1993
in die SPD ein. Ausschlaggebend war die Erkenntnis, daß die heutige Wirtschaftsordnung
die Werte "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, nach denen mein Weltbild
funktioniert, nicht aufrechterhält.
Die Kohlregierung trägt die Hauptschuld an der Zerschlagung des Sozialstaates, welcher
wenigstens ein bißchen Freiheit und Gleichheit garantierte, und an der ökologischen
Katastrophe, hervorgerufen durch eine Energiepolitik, die die Zukunft der Menschheit auf
dem Gewissen hat. Änderung verschafft in meinen Augen nur eine andere Wirtschaftsordnung
mit den oben genannten Werten. Dies wäre der demokratische Sozialismus, wie er auch im
Grundsatzprogramm der SPD (1989) steht. Auch die geschichtliche Tradition der SPD und
damit auch der Arbeiterbewegung halfen mir bei meiner Entscheidung für die SPD.
Kurz nach meinem Eintritt in die Partei holte mich ein Fußballkumpel zu den Jusos, die
sich gerade im Neuaufbau und im Wahlkampf ´94 befanden. Die Arbeit machte mir von Anfang
an Spaß. Das schlechte Wahlergebnis bestärkte mich nur zu noch mehr politischer Arbeit.
In den ersten zwei Jahren versuchte ich mich zu orientieren und die Genossen
kennenzulernen. Der Austausch zwischen SPD und Jusos fand auf Ortsvereinsvorstandsebene
kaum statt. Deshalb besuchte ich 1996 einige Vorstandssitzungen und war vom guten
Arbeitsklima sehr überrascht. Die gute Mischung aus alt und jung, und vor allem das
starke Engagement der Frauen in unserem Vorstand, bewegten mich zu einer Mitarbeit im
Vorstand neben der Arbeit in der Juso-AG. Mit der Wahl von Christian Ernst und mir als
Beisitzer im Vorstand wurde die letzte Lücke zwischen alt und jung geschlossen. Damit
kann jetzt ein Ideenaustausch und eine Effizienz der Arbeit zwischen Jusos und SPD
stattfinden. Weiterhin bewegte mich zum Vorstand ein großes Interesse an Kommunalpolitik,
vor allem an Umwelt- und Jugendpolitik. Ich kann jetzt aktiver an der Zukunft Ahrensburgs
und somit an meiner eigenen mitgestalten. Viel möchte ich an der Zusammenarbeit zwischen
Gewerkschaften, Verbänden, Vereinen, Bürgern und -initiativen, Jugendlichen etc. und
SPD/ Jusos ändern, damit das Politikinteresse bei den Menschen wieder zunimmt.
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