Ahrensburgs SozialdemokratInnen:

Mitglieder


Über 300 Ahrensburgerinnen und Ahrensburger sind Mitglied in der SPD. Es sind die verschiedensten Typen darunter, junge und alte ....

 



Bunte Palette der Tätigkeiten

Hans PahlHans Pahl neuer Bürgervorsteher

Am 22.April diesen Jahres wählten die Ahrensburger Stadtverordeneten den Sozialdemokraten Hans A. Pahl in das Amt des Bürgervorstehers. Er löste damit Helma Schuhmacher ab, die dieses Amt seit 1990 innehatte. 

"Jeder, der ein neues Amt antritt, will seine Aufgabe besser erfüllen, als seine Vorgänger. Ich unternehme diesen Versuch nicht. Helma Schuhmacher hat so große Fußstapfen hinterlassen, daß ich sie nicht ausfüllen kann. Sie hat auch so schnelle, kurze Schritte gemacht, daß sie nicht in meine Schrittfolge passen. Und sie verfügt über eine Fähigkeit, die ich nicht beherrsche: an mehreren Orten gleichzeitig anwesend sein!

Ich werde das Amt wohl nicht besser, sicher aber anders ausüben. Das ergibt sich schon daraus, daß ich in Hamburg berufstätig bin. Die Termingestaltung - auch für die Verwaltung - wird sich so darstellen müssen, wie es dem Wesen kommunaler Selbstverwaltung und ehrenamtlicher, nebenberuflicher Tätigkeit entspricht.

Ich suche das persönliche Gespräch und bin - dank Technik - immer zu erreichen. Sprechstunde ist jeden Donnerstag von 17 Uhr bis 18.30 Uhr im Rathaus, Zimmer 123. Telefonisch erreicht man mich unter 04102/ 77297, Fax 04102/ 43646 und 04102/ 77232.

Die Palette der Tätigkeiten ist bunt und vielfältig. ich nenne nur einige, die ich seit meiner Wahl am 22. April 1996 wahrgenommen habe: Vereinsjubiläum der Tennisfreunde Ahrensfelde, Grußadresse der Stadt beim Frühlingsfest des Kinderhauses, Ansprache zum Richtfest des neuen Blockhauses, Grußadresse zum 400. Kirchengeburtstages der Schloßkirche und Moderation von zwei Konzerten des Chores "Koit” aus Viljandi auf deutsch und estnisch...

Bei meinem Amtsantritt habe ich einen sehr persönlichen Appell an die Stadtverordneten gerichtet: "Handeln und reden Sie so, als seien Sie, jeder für sich, für das Ansehen dieser Stadtverordnetenversammlung ganz allein verantwortlich!”

Und jetzt, mitten in der Wahlperiode, fange ich ganz einfach neu an, mit dem Blick nach vorn. Nur in einem Punkt bin ich nicht zukunftsorientiert: ich schiebe nichts gern auf morgen!”


Ursula EbertUrsula Ebert

Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet, als Rechtsanwältin und Notarin tätig und habe einen 6-jährigen Sohn.

Seit 1990 bin ich Mitglied in der Stadtverordnetenversammlung. Dort war ich unter anderem tätig im Schul- und Kulturausschuß und im Umweltausschuß, im letzteren seit 1993 als Vorsitzende.

Im April diesen Jahres wurde ich nach dem seit längerem geplanten Rücktritt von Wolfgang Sinning zur

neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt .

In den kommenden 2 Jahren der Wahlperiode möchte ich insbesondere den öffentlich geförderten Wohnungsbau im Gartenholz und die Erweiterung der dortigen Kinder- und Jugendeinrichtungen, die Sicherung der Hortbetreuung an den Grundschulen über 1998 hinaus, die Sanierung des Freibades sowie die Stromnetzübernahme von der Schleswag vorantreiben.


"Warum ich Sozialdemokrat bin”

Lieblingssendung Tagesschau

Florian Amrhein, 20 Jahre, z. Z. Zivi in der Ahrensburger Klinik

"Erzogen von sozialdemokratischen Eltern begann ich schon früh, mich für Politik zu interessieren. Schon mit 7/8 Jahren war die Tagesschau meine Lieblingssendung. Wir aßen währenddessen immer Abendbrot und meine Eltern versuchten, mir das Geschehende möglichst einfach zu erklären. Da beide Eltern politisch engagiert und ehrenamtlich tätig waren (und noch sind), wurde dies bei mir wohl zur Selbstverständlichkeit.

Zum 18. Geburtstag bekam ich von meinem Trainer Ole Junker ein Eintrittsformular für die SPD. Nach gründlicher Überlegung trat ich drei Monate später am 24. Dezember 1993 in die SPD ein. Ausschlaggebend war die Erkenntnis, daß die heutige Wirtschaftsordnung die Werte "Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit”, nach denen mein Weltbild funktioniert, nicht aufrechterhält.

Die Kohlregierung trägt die Hauptschuld an der Zerschlagung des Sozialstaates, welcher wenigstens ein bißchen Freiheit und Gleichheit garantierte, und an der ökologischen Katastrophe, hervorgerufen durch eine Energiepolitik, die die Zukunft der Menschheit auf dem Gewissen hat. Änderung verschafft in meinen Augen nur eine andere Wirtschaftsordnung mit den oben genannten Werten. Dies wäre der demokratische Sozialismus, wie er auch im Grundsatzprogramm der SPD (1989) steht. Auch die geschichtliche Tradition der SPD und damit auch der Arbeiterbewegung halfen mir bei meiner Entscheidung für die SPD.

Kurz nach meinem Eintritt in die Partei holte mich ein Fußballkumpel zu den Jusos, die sich gerade im Neuaufbau und im Wahlkampf ´94 befanden. Die Arbeit machte mir von Anfang an Spaß. Das schlechte Wahlergebnis bestärkte mich nur zu noch mehr politischer Arbeit. In den ersten zwei Jahren versuchte ich mich zu orientieren und die Genossen kennenzulernen. Der Austausch zwischen SPD und Jusos fand auf Ortsvereinsvorstandsebene kaum statt. Deshalb besuchte ich 1996 einige Vorstandssitzungen und war vom guten Arbeitsklima sehr überrascht. Die gute Mischung aus alt und jung, und vor allem das starke Engagement der Frauen in unserem Vorstand, bewegten mich zu einer Mitarbeit im Vorstand neben der Arbeit in der Juso-AG. Mit der Wahl von Christian Ernst und mir als Beisitzer im Vorstand wurde die letzte Lücke zwischen alt und jung geschlossen. Damit kann jetzt ein Ideenaustausch und eine Effizienz der Arbeit zwischen Jusos und SPD stattfinden. Weiterhin bewegte mich zum Vorstand ein großes Interesse an Kommunalpolitik, vor allem an Umwelt- und Jugendpolitik. Ich kann jetzt aktiver an der Zukunft Ahrensburgs und somit an meiner eigenen mitgestalten. Viel möchte ich an der Zusammenarbeit zwischen Gewerkschaften, Verbänden, Vereinen, Bürgern und -initiativen, Jugendlichen etc. und SPD/ Jusos ändern, damit das Politikinteresse bei den Menschen wieder zunimmt.”


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Zuletzt geändert am 26. Mai 2003 21:50 | Nachrichten an die SPD Ahrensburg