Ahrensburgs
SozialdemokratInnen:Ahrensburg, 05.03.01
Die SPD – Ahrensburg begrüßt, dass sich auf der Stadtverordnetenversammlung am 26.2. eine Mehrheit für die Einrichtung von zwei Integrationsklassen an weiterführenden Schulen gefunden hat. Damit ist dem Elternwunsch entsprochen und darüber freuen wir uns ausdrücklich.
Völlig unzureichend bleibt der Beschluss allerdings im Hinblick auf die Einrichtung einer Klasse an der IGS Ahrensburg. Die ausschließliche Genehmigung zum Aufstellen eines Schulcontainers für diese zusätzliche 5. Klasse, so wie es von der CDU an diesem Abend durchgesetzt worden ist, reicht nicht aus, um eine ordnungsgemäße Beschulung aller Schüler und Schülerinnen für die nächsten Jahre sicher zu stellen. Dies ist sowohl im Ausschuss als auch auf der Stadtverordnetenversammlung mehrfach deutlich ausgesprochen worden.
Die Schaffung von dauerhaften Provisorien, die zu Lasten der gesamten Schülerschaft gehen, sind in keinem Fall akzeptabel.
Die SPD - Ahrensburg unterstützt die Eltern, die für ihre Kinder eine integrative Beschulung wünschen und sie unterstützt die Schulen, die bereit sind, sich dieser zusätzlichen pädagogischen Aufgabe zu stellen. Da das Raumkonzept der IGS ohnehin äußerst knapp bemessen ist, muss der Schule eine Perspektive aufgezeigt werden, wenn sie bereit ist, zusätzliche Lerngruppen an der IGS aufzunehmen. Die Schule benötigt eine entsprechende Klassen- und Fachraumerweiterung.
Die Stadt Ahrensburg benötigt dringend eine Ergänzung zum Schulentwicklungsplan, um dem Elternwillen nach integrativer Beschulung von Kindern, mit und ohne sonder -pädagogischen Förderbedarf gerecht werden zu können.
Gudrun Probst-Eschke
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