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Schleswig-Holsteinischer Landtag | |
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| Abgeordneter Konrad Nabel |
Ahrensburg, den 20.02.2000
Pressemitteilung
Gegen weitere Stelleneinsparungen bei den Gesamtschulen spricht sich der
Ahrensburger SPD-Landtagsabgeordnete Konrad Nabel aus. „Nahezu 100 Stellen
sind in den Gesamtschulen in Schleswig-Holstein in den letzten Jahren eingespart
worden, viele Lehrkräfte wurden nur mit Zeitverträgen eingestellt. Dies hat
auch Stormarner Gesamtschulen betroffen. Weitere Stelleneinsparungen können
gerade die Schulen, die noch im Aufbau begriffen sind, nicht verkraften. Zwar
konnte ich mit dazu beitragen, dass die Einsparung zweier weiterer Stellen zum
nächsten Schuljahr rückgängig gemacht wird, aber nur bei einer Beteiligung
der Gesamtschulen an den Stellenzuwächsen in den kommenden Jahren bleiben die
Gesamtschulen im Land lebensfähig. Für Schulen im Aufbau gilt allgemein - und
da schließe ich auch die drei im Land neu entstandenen Gymnasien mit ein - dass
sie erst im Schuljahr nach ihrem ersten Abschlußjahrgang so behandelt werden
können, wie alle anderen Schulen ihrer Schulart. Es kommen schließlich nicht
nur neue Klassen, sondern auch weitere Verwaltungsaufgaben auf die Schulen
hinzu, bis sie alle Jahrgänge umfassen."
Über die Leistungsfähigkeit und Attraktivität von Gesamtschulen konnte sich Konrad Nabel in den letzten Tagen in Bargteheide und Ahrensburg überzeugen. Während der Feier zur Einweihung des Ganztagszentrums und zur Ernennung der Anne-Frank-Schule in Bargteheide zur UNESCO-Projektschule genau wie beim Tag der offenen Tür der Integrierten Gesamtschule Ahrensburg erlebte der Abgeordnete die Vielseitigkeit und Lebendigkeit dieser Schulform.
„Die
unterrichtliche Auseinandersetzung mit dem afrikanischen Staat Tanzania, mit
dessen Geschichte und der Gegenwart, mit dem Leben der Bevölkerung sowie mit
der Frage, wie die Menschen in diesem Land zu einer nachhaltigen,
zukunftsfähigen Entwicklung in die Lage versetzt werden, zeugt davon, dass die
Verwirklichung des Ziels der Agenda 21: „Global denken - lokal handeln"
hier (wie auch z.B. im Schulzentrum am Heimgarten in Ahrensburg, ebenfalls
UNESCO-Projektschule) bereits auf einem guten Weg ist.
Auch die Verknüpfung der Arbeit der beiden Schulen mit ihrem jeweiligen Umfeld - in Verbindung mit eigenen sozialpädagogischen Maßnahmen - ist beeindruckend. Wenn Schülerinnen und Schüler - angesprochen über jeweils eigene Interessen - mit hohem Einsatz in Kursen und Projekten zu einer erfolgreichen Gemeinschaftsleistung beitragen, dann halte ich dies für mindestens genau so wichtig, wie gute Leistungen in Deutsch oder Mathematik. Die Vermittlung von eigener Verantwortung und sozialer Kompetenz ist im übrigen ein wichtiger Beitrag zur Prävention von Gewalt."
Foto 1: Konrad Nabel (MdL) im Gespräch mit Mitgliedern der
Kanusportabteilung der Integrierten Gesamtschule Ahrensburg
Foto 2: Konrad Nabel testet die "Fühlstraße" der 5. Klasse
der Integrierten Gesamtschule Ahrensburg
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