Pressemitteilung :

Am Samstag, 7. September 1996 fand seitens der SPD Kreis Stormarn im Gymnasium Trittau ein Jugendparteitag statt. Zu dieser Versammlung waren 117 Delegierte geladen. Von denen sind nur 49 Delegierte erschienen , nicht einmal die Hälfte. Jugendpolitik wurde von den meisten nicht ernst genommen. Das hatte zur Folge, daß der Parteitag nicht beschlußfähig war. Anträge zur Jugendpolitik, die letztendlich alle betrifft und vorher erarbeitet worden waren, wurden so nicht verabschiedet. Dies hat außerdem zur Folge, daß keine Delegierten für den Landesparteitag am 21. September in Neumünster gewählt werden konnten. Notlösung für diese Situation ist, die beim ordentlichen Kreisparteitag in Lütjensee gewählten Delegierten neu zu nominieren anstatt, wie in der Tagesordnung vorgesehen, neu zu wählen. Es zeigt sich somit, daß, besonders von nicht jugendlichen Mitgliedern, das Interesse kaum vorhanden ist, die mittlere und ältere Generation wenig Interesse für die Jugend der Partei zeigt. Das Interesse von nicht an die Partei gebundenen Jugendlichen war dagegen gut. Kreisvorsitzender Uwe Teut ging vorzeitig mit den Worten „Ich muß erst einmal eine Mütze voll Schlaf nehmen". Von dieser Seite ist also keine Unterstützung einer Zukunftspolitik (Jugendpolitik) zu erwarten. Höhepunkt des Ganzen war, als die Jusos (Jungsozialisten) Ahrensburg ca. 80 Luftballons stiegen ließen, an denen eine Karte angebunden war, in denen „Ausbildungsplätze für alle" gefordert werden. Dieser Forderung soll somit Nachdruck verliehen werden, mehr als sie aus dem Bonner Kabinett zu erwarten ist, denn von dort kamen keine Erfolge.

Chresten Steinfeldt, Juso-Beisitzer AG Ahrensburg, Samstag, 7. September 1996.

 

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