Konrad Nabel, MdL:Konrad Nabel, Landtagskandidat der SPD für den Wahlkreis 37, ist 49 Jahre alt, verheiratet, und hat zwei Töchter (18 und 20 J).
Er hat zunächst eine Ausbildung als Krankenpflegehelfer mit psychiatrischer Zusatzausbildung absolviert, hat dann an der Universität Hamburg Pädagogik, Politik und Soziologie studiert und war danach als Haupt- und Realschullehrer in Ahrensburg und Bargteheide tätig. Er vertritt den Wahlkreis seit 1987 im Landtag.
Seit 1977 wohnt Konrad Nabel mit Familie in Ahrensburg. Aus der engen Verbundenheit mit der Region hat er seine politischen Ziele entwickelt, der SPD-Kandidat kennt seinen Wahlkreis seit über 20 Jahren hautnah aus nächster Nähe und im engen Kontakt zur Bevölkerung, zu Initiativen, Vereinen und Verbänden. Kaum eine Woche vergeht ohne Anfragen und Bitten um Aufklärung, auf Ortsterminen und in Abendveranstaltungen informiert er direkt und unkompliziert.
Für die Arbeit des Landtagsabgeordneten ist diese enge Zusammenarbeit mit "seinen" Stormarnern besonders wichtig, erfährt doch so immer wieder ohne Umwege, ob die angestrebte Politik Rückhalt bei den Menschen findet und wo sie verändert und verbessert werden muß.
Der Arbeitsschwerpunkt des Sozialdemokraten lag bis 1996 in der Sozial-, Jugend- und Gesundheitspolitik, seit der letzten Wahlperiode ist er für den Bereich Umwelt-, Energie und Landesplanung verantwortlich, den er auch als stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion vertritt.
Konrad Nabel wurde während des Programm-Parteitags im Oktober mit fast 90% der Delegiertenstimmen auf Platz 10 der Landesliste abgesichert.
Innerhalb seiner Partei setzt Nabel sich für den Ausgleich zwischen Ökonomie, sozialer Sicherheit und ökologischer Balance ein: "Nachhaltiges Wirtschaften und nachhaltiger Umgang mit den Ressourcen sind Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft und unseres Planeten. Modern ist nicht das Streben nach höchstmöglicher Ausbeutung der Menschen und der Ressourcen, der höchstmögliche Gewinn der Share-Holder. Nein, modern ist, was die Gesellschaft als Ganze zukunftsfähig macht im Sinne einer freundlichen Gestaltung unserer Gegenwart nicht nur mit Abbau sozialer Ungerechtigkeiten und ökologischer Belastungen heute, sondern durch Vorsorge vor solchen Belastungen für morgen und damit der Sicherung der Lebensgrundlagen für unsere Kinder und Enkel."
Nabel fordert daher von "seiner" Bundesregierung: "Es muß den Bürgerinnen und Bürger nicht nur abstrakt und durch Worte, sondern durch erfahrbare Politik deutlich werden, dass es beim Sparen und beim Kürzen gerecht zugeht und dass auch die mit den breiten Schultern mehr als bisher dazu beitragen. Gleichzeitig kann durch Zukunfts-Investitionen in moderne Technologien wie die Solartechnologie ein entschiedener Beitrag zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur Energiewende geleistet werden."
Nabel: "Wir können für die sozialdemokratische Regierungszeit in Kiel eine gute Bilanz ziehen. Wir haben nicht nur vieles anders gemacht, wir haben es besser gemacht als unsere konservativenVorgänger.
Die Bonner Querelen und die schlagzeilenorientierte Diskussion in den Medien überdecken leicht die eigenständigen Erfolge unserer Landespolitik. Wir haben Schleswig-Holstein in den vergangenen zwölf Jahren auf Vordermann gebracht.
Der wirtschaftliche Rückstand des Landes ist nicht nur aufgeholt, unser Land hat heute die niedrigste Arbeitslosenquote in Norddeutschland und ein von den Unternehmen attestiertes positives Wirtschaftsklima.
Auch die soziale Infrastruktur hat sich entscheidend verbessert, so wie z.B. im Bereich der Kinderbetreuung. Das Land wurde ökologisch modernisiert und ist heute Tourismusstandort Nr. 1 in Norddeutschland.
Der Strukturwandel ist gelungen, weg von der reinen Landwirtschaft hin zur Informations-, Kommunikations- und Medizintechnik. Wir haben eine neue Hochschule eingerichtet, die Hochschulen modernisiert und demokratisiert.
Zwischen Politik, Verwaltung und der Wirtschaft sind regelmäßige Kontakte aufgebaut worden.
Ein Beispiel: Das Bündnis für Ausbildung hat sich bereits ausgezahlt:
Die Ausbildungssituation von Schulabgängerinnen und Schulabgängern ist wie im Vorjahr bundesweit Spitze, das Jugendlichen-Sonderprogramm des Bundes hat ebenfalls dazu beigetragen, dass in Schleswig-Holstein kein Jugendlicher ohne ein Angebot einer Ausbildungsstelle oder einer sonstigen Qualifizierung bleibt.
Die neue Energiepolitik seit 1988 hat auch auf diesem Gebiet den Einstieg in einen grundsätzlichen Wandel herbeigeführt, durch Energiesparen, effiziente Energienutzung, Blockheizkraftwerke, Ausbau der Windkraft und die Förderung regenerativer Energieformen.
Das Land ist für die Ostseeregion geöffnet. Schleswig-Holstein ist auf dem Weg zum Dreh- und Angelpunkt für neue wirtschaftliche, ökologische, soziale und kulturelle Zusammenarbeit im Ostseeraum."
Schleswig-Holstein ist ein Land, in dem sich gut arbeiten und leben läßt,
Schleswig-Holstein hat eine gute Zukunft.
Die Reformpolitik der SPD-Landesregierung ist erfolgreich und muß weitergehen.
Der Ahrensburger zieht auch eine positive Bilanz seiner persönlichen Arbeit für den Wahlkreis 37:
"Ich habe mich eingesetzt für die Ansiedlung neuer innovativer Unternehmen, die Unterschutzstellung des Höltigbaumgebietes, die Sicherung der mittleren Trave, für die Beibehaltungsförderung des ökologischen Landbaus, für den Ausbau der lokalen Agenda 21, für den Erhalt der U-Bahnlinie U 1, die Elektrifizierung der Bahnstrecke Hamburg-Lübeck mit einem Haltepunkt in Ahrensburg-Gartenholz, für die Oberstufe der IGS in Ahrensburg, für die Beibehaltung der Standards im Kindertagesstättenbereich, für den Erhalt des JAW, um nur einige wenige Bereiche aus dem Stormarner Gebiet zu nennen."
Nabel setzt folgende Schwerpunkte und Ziele für die Zukunft:
Lebensraum Südholstein bewahren und entwickeln durch die Unterstützung der Lokalen Agenda 21 auf Kreis- und Gemeindeebene,
Abstimmung von Naherholungsbedürfnissen und Naturschutz im Gebiet Höltigbaum
Investitionen aus dem Zukunftsprogramm ABI (Arbeit-Bildung-Innovation) sollen unter anderem in den Ausbau der Solartechnologie fließen.
MVA Stapelfeld soll nicht zum Zentrum des Mülltourismus werden
Weiterentwicklung des ÖPNV zu einer Tarifgemeinschaft zwischen HVV, Stormarner Verkehrsgemeinschaft und Lübecker Verkehrsgesellschaft (Ein Tarif - ein Fahrschein)
Es bleibt bei der Ablehnung des Transrapid
Weiterentwicklung der Zusammenarbeit mit Hamburg (REK)
Gemeindegrenzenübergreifende Zusammenarbeit mit gemeinsamer Zielerarbeitung,
Flächenmanagement, Gewerbegebiets-, Freiflächen- und Wohnraumplanung
(Genügend preisgünstige Wohnungen für junge Menschen aus unserer Region)
Stärkung des ländlichen Raums, Erhalt oder Neuschaffung von wohnortnahen Infrastrukturen
Gleichberechtigung aller Schularten und für jeden die gewünschte Schulart, sachgerechter Ausbau der bestehenden Gesamtschulen, Anwendung von Existenz- und Qualitätskriterien für alle Schulen nach gleichen Maßstäben.
Jeder Jugendliche soll nach der Schule ein verbindliches Angebot auf einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz erhalten.
Weiterentwicklung einer humanen Drogen- und Suchthilfepolitik
Für den Stormarner Landtagsabgeordneten ist eine Fortsetzung der erfolgreichen Reformpolitik der SPD unerläßlich, das Land muß durch weitere soziale und ökologische Modernisierung fit gemacht werden für die Herausforderungen des neuen Jahrtausends.
Konnrad Nabel:
"Nur mit einer starken, SPD-geführten Landesregierung können wir das Erreichte sichern und Neues kraftvoll anpacken.
Wir wollen Schleswig-Holstein ins 21 Jahrtausend führen.
Die CDU gehört weiterhin auf die Oppositionsbank, damit gute sozialdemokratische Grundwerte wie Solidarität, Freiheit und Gerechtigkeit in einer Zeit zunehmenden Marktradikalismus und Ellenbogenmentalität nicht verlorengehen."
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