Pressemitteilung

Konrad Nabel und Ursula Ebert:

Ahrensburg, 26.12.01

Neujahrsgruß 2002 der SPD Ahrensburg

Liebe Ahrensburgerinnen, liebe Ahrensburger,

sicherlich waren auch für Sie die schrecklichen Ereignisse des 11. September mit den Terroranschlägen auf New York und Washington die prägendsten Ereignisse des Jahres 2001. Wir mußten mit ansehen, wie der generalstabsmäßig ausgeführte Angriff von Terroristen auf unschuldige Menschen eine neue Form der globalen Bedrohung aufzeigt, die die bisherige Sicherheitspolitik der westlichen Staaten in Frage stellt.

Die erstmalige Beteiligung deutscher Soldaten an einem Kriegseinsatz nach dem Zweiten Weltkrieg, aber auch die Unterstützung der Blauhelmmission in Afghanistan sind Wendepunkte der deutschen Außenpolitik, deren Folgen uns auch in den nächsten Jahren genau so beschäftigen werden wie die Verschärfung der Gesetze zur Inneren Sicherheit mit der Ausweitung der Kompetenzen des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamtes.

Dennoch gab es aber auch noch andere einprägsame Augenblicke - von den Minister-Rücktritten wegen der BSE-Krise bis zur Auslieferung von Slobodan Milosevic an das UN-Tribunal.

Auch in Ahrensburg hat sich vieles verändert - das neue Kinderhaus im Gartenholz, das inzwischen fast vollständig bewohnte Neubaugebiet am Ahrensburger Redder und die Planung für das neue Gewerbegebiet Beimoorweg-Süd sind nur einige Beispiele, die von der zukunftsorientierten Arbeit unserer Bürgermeisterin und großen Teilen der städtischen Politik zeugen.

Leider wird das kommende Jahr voraussichtlich für viele Bürgerinnen und Bürger durch die Streichungen im Haushalt 2002 auch von Einschnitten geprägt sein. CDU und WAB, die diesen Haushalt mit einer Zufallsmehrheit in der Stadtverordnetenversammlung allein zu verantworten haben, vernachlässigen darüber hinaus die berechtigten Belange unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger, indem sie den Neubau des Peter-Rantzau-Hauses - der von Bürgermeisterin Pepper und der Verwaltung für das Jahr 2002 vorgesehen war - erneut verschoben haben und damit offensichtlich völlig verhindern wollen.

Es ist bedauerlich, dass es in Ahrensburg - anders als im Kreistag Stormarn - nicht gelingt, mit der CDU sachbezogen und konstruktiv zum Wohle der Stadt zusammenzuarbeiten, und mir müssen befürchten, dass CDU und WAB damit bereits jetzt, über ein Jahr vor der nächsten Kommunalwahl den Wahlkampf einläuten wollen.

Die Ahrensburger SPD wird sich davon nicht beirren lassen und weiterhin konstruktiv - gemeinsam mit Bürgermeisterin Ursula Pepper - an der Weiterentwicklung unserer Stadt arbeiten.

Liebe Ahrensburgerinnen, liebe Ahrensburger,

viele von uns gehen in das neue Jahr mit guten Vorsätzen oder nehmen sich neue Aufgaben vor, die man schon immer einmal anpacken wollte. Vielleicht sind die aktuellen Probleme auch für Sie ein Anlass, bei der Entwicklung von Lösungen mitzuwirken? Ich möchte Sie dazu ermuntern. Engagieren Sie sich für eine lebenswerte Umwelt, für eine sozial gerechte Gesellschaft und für ein demokratisches gesellschaftliche Miteinander.

Die SPD-Ahrensburg wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern ein persönlich erfolgreiches neues Jahr und der Stadt Ahrensburg eine weiterhin gute Entwicklung zum Wohle aller.

Ahrensburg gewinnt mit uns.

Mit freundlichen Grüßen

Konrad Nabel
(Vorsitzender des SPD-Ortsvereins)

Ursula Ebert
(Vorsitzende der SPD-Fraktion)