Neujahrsgruß 2002 der SPD Ahrensburg
Liebe Ahrensburgerinnen, liebe Ahrensburger,
sicherlich waren auch für Sie die schrecklichen Ereignisse
des 11. September mit den Terroranschlägen auf New York und Washington die
prägendsten Ereignisse des Jahres 2001. Wir mußten mit ansehen, wie der
generalstabsmäßig ausgeführte Angriff von Terroristen auf unschuldige
Menschen eine neue Form der globalen Bedrohung aufzeigt, die die bisherige
Sicherheitspolitik der westlichen Staaten in Frage stellt.
Die erstmalige Beteiligung deutscher Soldaten an einem
Kriegseinsatz nach dem Zweiten Weltkrieg, aber auch die Unterstützung der
Blauhelmmission in Afghanistan sind Wendepunkte der deutschen Außenpolitik,
deren Folgen uns auch in den nächsten Jahren genau so beschäftigen werden wie
die Verschärfung der Gesetze zur Inneren Sicherheit mit der Ausweitung der
Kompetenzen des Verfassungsschutzes und des Bundeskriminalamtes.
Dennoch gab es aber auch noch andere einprägsame Augenblicke
- von den Minister-Rücktritten wegen der BSE-Krise bis zur Auslieferung von
Slobodan Milosevic an das UN-Tribunal.
Auch in Ahrensburg hat sich vieles verändert - das neue
Kinderhaus im Gartenholz, das inzwischen fast vollständig bewohnte Neubaugebiet
am Ahrensburger Redder und die Planung für das neue Gewerbegebiet
Beimoorweg-Süd sind nur einige Beispiele, die von der zukunftsorientierten
Arbeit unserer Bürgermeisterin und großen Teilen der städtischen Politik
zeugen.
Leider wird das kommende Jahr voraussichtlich für viele
Bürgerinnen und Bürger durch die Streichungen im Haushalt 2002 auch von
Einschnitten geprägt sein. CDU und WAB, die diesen Haushalt mit einer
Zufallsmehrheit in der Stadtverordnetenversammlung allein zu verantworten haben,
vernachlässigen darüber hinaus die berechtigten Belange unserer älteren
Mitbürgerinnen und Mitbürger, indem sie den Neubau des Peter-Rantzau-Hauses -
der von Bürgermeisterin Pepper und der Verwaltung für das Jahr 2002 vorgesehen
war - erneut verschoben haben und damit offensichtlich völlig verhindern
wollen.
Es ist bedauerlich, dass es in Ahrensburg - anders als im
Kreistag Stormarn - nicht gelingt, mit der CDU sachbezogen und konstruktiv zum
Wohle der Stadt zusammenzuarbeiten, und mir müssen befürchten, dass CDU und
WAB damit bereits jetzt, über ein Jahr vor der nächsten Kommunalwahl den
Wahlkampf einläuten wollen.
Die Ahrensburger SPD wird sich davon nicht beirren lassen und
weiterhin konstruktiv - gemeinsam mit Bürgermeisterin Ursula Pepper - an der
Weiterentwicklung unserer Stadt arbeiten.
Liebe Ahrensburgerinnen, liebe Ahrensburger,
viele von uns gehen in das neue Jahr mit guten Vorsätzen
oder nehmen sich neue Aufgaben vor, die man schon immer einmal anpacken wollte.
Vielleicht sind die aktuellen Probleme auch für Sie ein Anlass, bei der
Entwicklung von Lösungen mitzuwirken? Ich möchte Sie dazu ermuntern.
Engagieren Sie sich für eine lebenswerte Umwelt, für eine sozial gerechte
Gesellschaft und für ein demokratisches gesellschaftliche Miteinander.
Die SPD-Ahrensburg wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern
ein persönlich erfolgreiches neues Jahr und der Stadt Ahrensburg eine weiterhin
gute Entwicklung zum Wohle aller.
Ahrensburg gewinnt mit uns.
Mit freundlichen Grüßen
Konrad Nabel
(Vorsitzender des SPD-Ortsvereins)
Ursula Ebert
(Vorsitzende der SPD-Fraktion)
|