info September 2002

SPD-Ortsverein Ahrensburg
   Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
Wenn Ihr diese info in den Händen haltet, ist es nur nur noch gut eine Woche bis zur Bundestagswahl am 22. September. Sicher habt Ihr die aktuellen Debatten verfolgt, habt die aktuellen Ausgabe der Ahrensburger Rundschau gelesen, vielleicht habt Ihr Euch das zweite TV-Duell zwischen Gerhard Schröder und Edmund Stoiber angesehen, und auch Ihr wisst: Es gibt etwas zu entscheiden bei dieser Bundestagswahl!

In den letzten Tagen und Wochen hat die Wahlauseinandersetzung endlich etwas an Schwung gewonnen, die unterschiedlichen Positionen sind klarer dargestellt worden, ob es sich um Krieg und Frieden, Steuern und Schulden, Bil-dungschancen für alle, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, Arbeit für Män-ner und Frauen oder Klimaschutz oder Atomkraftnutzung ging.

Auch wenn viele sich eine noch stärkere Polarisierung gewünscht hätten: So klar waren die Alternativen lange nicht. Mit Stoiber ginge es zurück in die Politik der frühen 90er Jahre, noch dazu mit dem gleichen Personal, das mit Kohl vor vier Jahren abgewählt wurde.

Auch in Ahrensburg spüren wir den Aufwind für die SPD. Bei unseren Info-Ständen auf dem Rondeel bekommen wir viel Zuspruch, und in den Diskussionen mit Bürgerinnen und Bürgern wird deutlich, dass Gerhard Schröder und der SPD eher zugetraut wird, die drängenden Probleme in unserem Land zu bewältigen.

In den letzten Tagen vor der Wahl muss es vor allem darum gehen, die noch Unentschlossenen davon zu überzeugen, zur Wahl zu gehen und - natürlich - SPD zu wählen, mit der Erststimme unseren Kandidaten Thomas Sauer und mit der Zweitstimme die SPD.

Helft mit dabei, redet mit Euren Nachbarn, Arbeitskolleginnen, Freunden und Verwandten. Wir sehen uns alle zur hoffentlich fröhlichen Wahlparty im Rigani.

Nach der Wahl ist dann auch schon wieder vor der Wahl. Am 2. März 2003 finden die Kommunalwahlen statt. Dann wollen wir endlich die lähmende Patt-Situation in unserer Stadt auflösen, wollen endlich die Blockadepolitik von CDU und WAB beenden (lest dazu Seite 4). Dazu brauchen wir überzeugende Argumente und gute Kandidatinnen und Kandidaten. Über unser Programm, die Wahlkreise und die Liste werden wir Ende Oktober beschließen. Bereits am 26. September werden wir die Kandidatinnen und Kandidaten für die Kreistagswahl bestimmen. Ich hoffe, Euch bei dieser wichtigen Versammlung zu treffen.

Mit rotem Gruss

Konrad Nabel

   Einladung zur Ortsvereinsversammlung und zur Wahlkreiskonferenz für die Kreistags-Wahlkreise 13 -16* am Donnerstag, 26. September 2002 um 19.30 Uhr bei Strehl am Freibad
 

Vorschlag zur Tagesordnung:

Einladung zur Ortsvereinsversammlung 

Vorschlag zur Tagesordnung

1. Begrüßung

2. Wahl einer Versammlungsleitung

3. Wahl von Mandatsprüfungs- und Zählkommission(en)

4. Einführung in den Entwurf des Kreiswahlprogramms durch den Kreisvorsitzenden Ulrich March

5. Gemeinsame Wahlkreiskonferenz der Ortsvereine Ahrensburg und Großhansdorf für den Wahlkreis 13

a. Bericht der Mandatsprüfungskommission

b. Vorstellung der KandidatInnen und Aussprache

c. Wahl der Kandidatin / des Kandidaten für den Wahlkreis 13

6. Wahlkreiskonferenz des OV Ahrensburg für die Wahlkreise 14, 15 und 16

a. Bericht der Mandatsprüfungskommission

b. Vorstellung der KandidatInnen und Aussprache

c. Wahl der Kandidatinnen / der Kandidaten für die Wahlkreis

7. Wahl von 10 Delegierten zum Kreisparteitag / zur Kreiswahlkonferenz am 02.11.02 in Lütjensee

8. Verschiedenes

* für den Wahlkreis 13, der die Ahrensburger Gemeindewahlkreise 1-3 und den Großhansdorfer Gemeindewahlkreis 4 umfasst, konstituiert sich zum TOP 5 eine gemeinsame Wahlkreiskonferenz der Ortsvereine Ahrensburg und Großhansdorf. Für die Wahl einer Kandidatin oder eines Kandidaten für den Wahlkreis 13 sind alle Mitglieder wahlberechtigt, die in den genannten Gemeindewahlkreisen wohnen.

   Kandidaturen für den Kreistag
  Um das Direktmandat im Wahlkreis 13 bewerben sich Karl-Heinz Eckert aus Ahrensburg und Uwe Westphal aus Großhansdorf. Für den Wahlkreis 14 bewirbt sich Thorsten Nissen. Für den Wahlkreis 15 bewirbt sich Margot Sinning, für den Wahlkreis 16 Marleen Möller (beide sind bereits in der laufenden Wahlperiode Kreistagsabgeordnete für diese Wahlkreise). Weitere Kandidaturen sind uns bisher nicht bekannt.
  

Am 8. Oktober vor 10 Jahren starb Willy Brandt

 

Adios, Amigo

Jeder von uns wird sich der bewegenden Szene im Reichstag erinnern und der Worte, mit denen sich der damalige spanische Ministerpräsident Felipe Gon-zalez am Sarg von seinem Freund Willy Brandt verabschiedete. Unvergesslich ist mir der lange Moment der Stille nach diesem Abschied: Einer der seltenen Momente, in denen die Welt den Atem anzuhalten scheint, in denen spürbar eine Epoche zu Ende geht.

Willy Brandt - Visionär und Realist nennt ihn Peter Merseburger in seiner soeben erschienenen, hervorragenden Biographie - hat die Öffentlichkeit polarisiert, wie kaum ein zweiter Politiker nach dem Zweiten Weltkrieg. Mit keinem Namen der Nachkriegszeit war soviel Hoffnung auf mehr Demokratie, soziale Gerechtigkeit, auf Versöhnung und friedliche Nachbarschaft mit den östlichen Nachbarn verbunden. Willy Brandt stand für die moralische Erneuerung der Politik. Vielen war er ein Idol - und doch oder gerade deswegen wurde er von Teilen der deutschen Rechten gnadenlos gejagt und verleumdet.

Heute wird man sich wahrscheinlich eher an den Visionär Willy Brandt erinnern, aber wer hatte wie er die Gabe, die Realitäten und den Zeitgeist intellektuell beleuchtend zu erfassen und als notwendig erkannte Wandlungen zu vollziehen? Dabei bei allem Sinn für Macht, die Handlungsfreiheit ermöglichen sollte, mit Sicherheit vor sich selber um moralische und intellekuelle Redlichkeit bemüht. Denn er muß ein Mann gewesen sein, der bisweilen von Selbstzweifeln gerade zu zerfressen und in tiefe Depressionen getrieben wurde, wenn man seinen Biographen glauben darf.

Willy Brandt hat in seinem Leben viele, scheinbar widersprüchliche Positionswechsel vollzogen, er ist insbesondere in seiner Spätzeit nicht frei von Irrtümern gewesen, aber er ist unter den Angriffen seiner Feinde und den Niederlagen, die er erlitten hat, zu einer Persönlichkeit gereift, wie wir sie seit seinem Tode nicht wieder erlebt haben.

Er hatte, wie Günter Grass treffend bemerkt hat, die seltene Gabe, Zukunft näher heranzurücken, schemenhafte Hoffnungen und Gefährdungen zu konturieren. `Das machte den Realisten zum Visionär, der den tristen Alltag mit klaren Zielsetzungen aufhellen konnte' (Peter Merseburger)

Wir sollten uns dessen anläßlich des zehnten Todestages von Willy Brandt erinnern und uns für die nächste SPD-regierte Wahlperiode Mut für `klare Zielsetzungen', deutliche Positionen und Kraft auch für ungewohnte Ideen und Wege wünschen.

Peter Merseburger stellt seine Biographie am 12. November im Marstall vor.

Joachim Becker

  

Blockade der Entwicklung Ahrensburgs

Um die Lebens- und Wirtschaftskraft Ahrensburgs zu erhalten, hat die Stadtverordnetenversammlung am 12. November 2001 beschlossen, die Entwicklung des Gebiets Beimoor-Süd zwischen Beimoorweg und Ostring für die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe sowie Flächen für Sport und Freizeit einzuleiten. Der Beschluss wurde mit großer Mehrheit gefasst im Bewusstsein der herausragenden Bedeutung dieser Entwicklungsmaßnahme.

Die Umsetzung ist gebunden an einen Beschluss über die Verlegung der jetzt auf dem Stormarnplatz vorhandenen Sportplätze zum neuen Sportzentrum Beimoor-Süd. Das wurde im Bau- und Planungsausschuss der Stadt im Zusammenhang mit der Anlage eines Stadtgartens auf dem Stormarnplatz und der künftigen Gestaltung der umgebenden Flächen in der westlichen Innenstadt diskutiert. Dabei war schon ein weit gehendes Maß an Einvernehmen erreicht worden.

Uneinigkeit besteht über die Nutzung des Grundstücks Ecke Hamburger Straße An der Reitbahn Manfred Samusch Straße. Die CDU will hier die Errichtung eines großen Altenpflegeheims ermöglichen. Für die SPD ist dieser zentrale und sehr verkehrsreiche Standort für ein Heim für bettlägerige Menschen gänzlich ungeeignet. Dagegen wird dort dringend innenstadtnaher und bezahlbarer Wohnraum gebraucht, damit auch Menschen ohne Einzelhaus im Grünen ihre Innenstadt erreichen können und damit diese Innenstadt nicht bei Geschäftsschluss verödet.

Die Entwicklung des neuen Gebiets Beimoor-Süd kann jedoch nicht warten, bis nach der Kommunalwahl im März nächsten Jahres neue Mehrheiten eine Entscheidung in dieser Einzelfrage ermöglichen. Die Verhandlungen mit den Grundeigentümern über den Ankauf der Flächen müssen jetzt geführt werden. Die Erschließung des Gebiets mit Straßen und Leitungen braucht Zeit und kann nicht warten. Die interessanten Firmen, die sich dort ansiedeln möchten, können nicht einfach vertröstet werden es gibt auch andere Gemeinden, zu denen sie ausweichen können.

Daher hat die SPD einen Beschluss zunächst nur über den Stormarnplatz und die Alte Reitbahn vorgeschlagen, denn nur dieser Teil ist inhaltlich mit Beimoor-Süd verbunden. Das lehnt die CDU ab und verlangt jetzt sogar ganz im Gegenteil einen Beschluss über ein noch deutlich erweitertes Gebiet.

Eine solche Blockade kann nur noch parteitaktisch im Vorfeld der Wahl verstanden werden. Für die SPD ist das unverantwortlich, weil es gegen vitale Interessen der Stadt verstößt. Darum hält die SPD ihr Angebot aufrecht und lädt die CDU zusätzlich ein, gemeinsam nach einem gangbaren Weg zu suchen.

Harald Düwel

  

Neuzugang im  Ortsverein

   Der Juso-Kreisvorsitzende Thorsten Nissen stellt sich vor

Liebe Genossinnen und Genossen,

die Sommerpause ist nun wieder vorbei, die Bundestagswahl steht kurz vor der Tür, die Kommunalwahl-Vorbereitungen laufen auf Hochtouren und ich habe endlich eine schöne Wohnung in Ahrensburg gefunden.

Ende Oktober werde ich also nach Ahrensburg umziehen. Für diejenigen, die mich noch nicht kennen, möchte ich mich kurz vorstellen: Mein Name ist Thorsten Nissen. Ich bin 22 Jahre alt und bin in Reinbek geboren, wo ich zur Zeit auch noch wohne. Seit zwei Jahren studiere ich in Hamburg Rechtswissenschaften. In der SPD bin ich seit 1998 und zur Zeit auf Kreisebene seit 1999 als Vorsitzender der Stormarner Jusos und seit 2000 im SPD-Kreisvorstand aktiv. Darüber hinaus bin ich Mitglied im ver.di-Bezirksjugendvorstand.

Und: Seit dem 1. September 2002 bin ich Mitglied bei Euch im Ortsverein!

Was habe ich vor? Mein Hauptanliegen ist es, junge Leute für die SPD zu gewinnen. Dies möchte ich mit Euch gemeinsam als Mitglied des Ortsvereines und als Juso-Kreisvorsitzender erreichen. Was den Zuwachs von Jugendlichen in Stormarn angeht, sind wir auf einem guten Weg. Dies wird in der Arbeit des Juso-Kreisverbandes und in den Ortsverbänden der Jusos in Reinbek, Glinde, Barsbüttel, Bargteheide und Bad Oldesloe sichtbar. Ich bin optimistisch, dass auch Ahrensburg demnächst zu dieser Aufzählung dazu gehören wird.

Hierbei will ich es erst einmal bewenden lassen. Falls Ihr noch Fragen habt, sprecht oder ruft mich einfach an.

Auch e-Mails werden von mir gern beantwortet ;)

Ich jedenfalls freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit Euch.

Bis bald,

Euer Thorsten


Jusos im Internet

Die Jusos sind unter http://www.jusos.de im Internet zu finden, die Homepage der Stormarner Jungsozialistinnen und Jungsozialisten unter http://www.jusos-stormarn.de.

Die Email-Adresse lautet:

jusos@spd-stormarn.de

  

  

  

90. Geburtstag von Amandus Hilbert

  

Zum 90. Geburtstag unseres Genossen Amandus Hilbert gratulierten Bürgervorsteher Hans Pahl und der Ortsvereinsvorsitzende Konrad Nabel

  

Spendenaufruf

   Im letzten info ist uns beim Spendenaufruf leider ein sehr dummer Fehler unterlaufen: Bei der Angabe der Kontonummer hat der Computer eine Zahl verschluckt. Hier noch einmal die vollständigen Kontoangaben:

Kontonummer 90192586, BLZ 23051610, Sparkasse Stormarn.

Denen, die bereits gespendet haben, ein herzliches Dankeschön, allen anderen noch einmal die Bitte: Helft mit, unseren Kommunalwahlkampf zu finanzieren, gebt auf dem Überweisungsträger als Zweck an: "Kommunalwahl 2003".

  SPD-Fahrdienst
 

Mitfahrgelegenheiten!

  Impressum
 

info für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Ahrensburg
Herausgeber: Ortsverein Ahrensburg, Konrad Nabel, tel. 52736
erscheint ca. 10 x im Jahr, 
Auflage: 300, Copyland, Ahrensburg
Schreiben, Layouten, Kopieren, Falten und Eintüten dieses info hat wieder einmal ca. 12 Stunden ehrenamtliche Arbeit gekostet.
Dank an die Legetruppe!

Gegründet 1903
99. Jahrgang
   Inhalt

 

OVV und Wahlkreis- Konferenz Kreistagswahl 2003

 

Termine

 

Am 8. Oktober vor 10 Jahren starb Willy Brandt

 

Blockade der Entwicklung Ahrensburgs

 

Neuzugang im  Ortsverein

 

90. Geburtstag von Amandus Hilbert

 

Spendenaufruf

 

Links&Email

 

Fahrdienst

 

Impressum

 

info September 2002 als .pdf-Datei