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Liebe Genossinnen, liebe Genossen, |
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zwei Veranstaltungen fanden im Mai statt, an
denen einige von Euch nicht teilnehmen konnten und die so gut
gelungen waren, dass es sich lohnt, in diesem info darüber zu
berichten:
Auch in diesem Jahr trafen sich einige Mitglieder
und Freunde des SPD-Ortsvereins Ahrensburg zum Maispaziergang, der
diesmal durch den Beimoorwald ging. Bei bestem Frühlingswetter
und unter sachkundiger Führung durch Christian Schmidt-Casdorff
wurde der Wald zwischen Ahrensburg und Großhansdorf erkundet.
Lest mehr dazu weiter unten.
Und: Mit einer gut besuchten Podiumsdiskussion
zum Thema "Älter werden in Ahrensburg" hat der
Ortsverein die Veranstaltungsreihe "Forum Ahrensburg
2010" wieder aufgenommen. "2010" deshalb, weil wir
über den Tag hinaus blicken wollen und weil wir wissen, dass eine
zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt langen Atem braucht (mehr dazu findet Ihr
hier).
Heute laden wir ein zur öffentlichen
Mitgliederversammlung im Juni, bei der es um die aktuell
diskutierte Schulgesetznovelle in Schleswig-Holstein gehen wird
(siehe Einladung).
Und wir wollen den Anstoß geben, auch in unserem
Ortsverein über das lange geplante neue Grundsatzprogramm der SPD
zu diskutieren und zu beschließen.
Ihr seht, es gibt die unterschiedlichsten
Angebote für die Mitarbeit im Ortsverein. Und es gibt noch mehr
zu tun: der Schuppen müsste mal wieder aufgeräumt werden, für
die Vorbereitung des Sommerfests am 2. September werden noch
helfende Hände gesucht, und in unseren kommunalpolitischen
Arbeitskreisen (aktiv zur Zeit AK Schule und AK Soziales) kann
jede und jeder mitarbeiten. Für Ideen zu weiteren Aktionen und
Veranstaltungen ist der Vorstand dankbar. Wir hoffen, Euch bei der
Veranstaltung am 8. Juni zu sehen!
Mit sozialistischem Gruß
Konrad Nabel |
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Inhalt |
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Einladung zur
öffentlichen Mitgliederversammlung |
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Das neue
Schulgesetz
mit Dr. Henning Höppner,
bildungspolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion
am Donnerstag, 8. Juni 2006 um 19:30 Uhr,
Restaurant Strehl, Reeshoop
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Neues aus dem Ortsverein |
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Maispaziergang

Bei bestem Frühlingswetter und unter
sachkundiger Führung durch Christian Schmidt-Casdorff wurde der
Wald zwischen Ahrensburg und Großhansdorf erkundet.
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Mehr Fotos gibts im Fotoalbum |
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Auch in diesem Jahr trafen sich einige
Mitglieder und Freunde des SPD-Ortsvereins Ahrensburg zum
Maispaziergang, der diesmal durch den Beimoorwald ging. |
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Älter werden in Ahrensburg
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Mit einer gut besuchten Podiumsdiskussion zum
Thema "Älter werden in Ahrensburg" hat der
SPD-Ortsverein Ahrensburg die Veranstaltungsreihe "Forum
Ahrensburg 2010" wieder aufgenommen. "2010"
deshalb, weil wir über den Tag hinaus blicken wollen und weil wir
wissen, dass eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Stadt langen
Atem braucht.
Auf der Grundlage unseres gültigen Kommunalwahlprogramms
2003-2008: "Zukunft gestalten für Ahrensburg" arbeitet
unsere Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung aus der
Minderheitsposition heraus und häufig gegen die Blockade der
anderen Fraktionen, versucht Weichen zu stellen oder zumindest zu
verhindern, dass mögliche Wege in der Entwicklung unserer Stadt
ein für allemal verbaut werden.
Ganz besonders wichtig ist es uns seit Jahren, dass die Stadt
endlich auf die immer stärker werdenden Auslastung des
Peter-Rantzau-Hauses reagiert. Die Nachfrage nach den zahlreichen
Angeboten steigt - auch bei "jüngeren Älteren" -
ständig an, die Räume sind stets ausgebucht und Kurse müssen
zum Teil schon am Wochenende stattfinden. Inzwischen über 100
ehrenamtliche HelferInnen unterstützen die Hauptamtlichen dabei,
das breite Angebot umzusetzen.

"Es muss ein Neubau her!" war eine der
mehrfach geäußerten Forderungen aus dem fachkundigen Publikum im
Rathaus-Foyer; "und eigentlich sollte es ein Haus für alle
Bürgerinnen und Bürger sein" sagten andere. Das Angebot des
Peter-Rantzau-Hauses wurde gelobt und als vorbildlich bezeichnet,
aber der Platz reiche eben nicht mehr aus.
Die Expertinnen auf dem Podium und die Gäste
waren sich einig: Am besten wäre ein großzügiger Neubau in der
unmittelbaren Nachbarschaft zum Rathaus, der das
Peter-Rantzau-Haus aufnimmt und darüber hinaus als Bürgerhaus
allen Ahrensburgerinnen und Ahrensburgern offen stehen soll.
Die SPD-VertreterInnen auf dem Podium (Petra
Wilmer für die Fraktion und Konrad Nabel für den Vorstand)
machten sich diese Forderungen zu eigen und bekräftigten noch
einmal, dass die Ahrensburger SPD sich weiterhin für einen Neubau
stark machen wird.
Die nächste Veranstaltung in der Reihe
"Forum Ahrensburg 2010" wird im Herbst stattfinden und
zwar zum Thema "Besser Lernen in Ahrensburg", bei der
wir die Umsetzung der mit der Schulgesetznovelle ab 2007
eintretenden Veränderungen in unserer Stadt diskutieren wollen.
Das neue Schulgesetz wird im übrigen während
der nächsten öffentlichen Mitgliederversammlung am Donnerstag,
dem 08.06.06 vom bildungspolitischen Sprecher der
SPD-Landtagsfraktion, Dr. Henning Höppner, vorgestellt und
öffentlich diskutiert (siehe oben). |
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Forum
Ahrensburg 2010 |
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ImPodium:
Helma Schuhmacher (Alzheimer- Gesellschaft)
Christiane Reuber (AWO), Fr. Freese (Peter-Rantzau- Haus), Petra
Wilmer (SPD-Fraktion)
Moderation:
Konrad Nabel (MdL) |
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"Es muss ein Neubau für das
Peter-Rantzau-Haus her!" |
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"... und eigentlich sollte es ein
Haus für alle Bürgerinnen und Bürger sein"
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Die Debatte ist eröffnet.
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Ende April stellte der designierte
Parteivorsitzende, der rheinland-pfälzische Ministerpräsident,
Kurt Beck, „Leitsätze auf dem Weg zu einem neuen
Grundsatzprogramm" vor.
Es gehe darum, „die Diskussion zu eröffnen und
den Dialog mit den Menschen in Deutschland einzuleiten",
sagte Beck bei der Auftaktveranstaltung in Berlin und gab erste
Diskussions-Impulse: Als ein „Leitbild für das 21.
Jahrhundert" solle Deutschland sich vom rein nachsorgenden
Sozialstaat verabschieden, der soziale Ungleichheiten erst nachdem
sie eingetreten sind mildert, und stattdessen den vorsorgenden
Sozialstaat stärken. Es gehe darum, Krankheiten,
Arbeitslosigkeit, Bildungsmangel und Armut von vornherein zu
verhindern, so Beck.
Beck wiederholte auch seine Kritik an der im
internationalen Vergleich niedrigen Steuerlastquote in
Deutschland. Die Ansprüche an die Zukunftsfähigkeit des Landes
ließen sich damit nicht erfüllen. Zudem forderte er, die
sozialen Sicherungssysteme stärker über das Steuern zu
finanzieren bei gleichzeitiger Beitrags-Entlastung.
Diskussionsbeiträge aus der Gesellschaft sind
auf dem Weg zum neuen Grundsatzprogramm ausdrücklich erwünscht,
wie Beck betonte:„Ich lade alle ein, ihren Beitrag zu leisten,
ihre Meinung zu sagen, ihre Sorgen zu äußern und Anstöße zu
geben weit über unsere Partei hinaus." |
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Die Grundwerte der Sozialen Demokratie
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Freiheit bedeutet sozial verantwortete
Selbstbestimmung und hat Voraussetzungen:
Sie bedeutet nicht nur Freiheit von Zwängen, sondern vor allem
die Freiheit zur eigenen Lebensgestaltung. Sie umfasst ebenso
Rechte als auch Pflichten.
Gerechtigkeit verlangt, dass alle Menschen unabhängig von
Herkunft, Geschlecht oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten
Generation die Möglichkeit besitzen, an den Voraussetzungen und
Mitteln eines selbstbestimmten und selbstverantworteten Lebens
teilzuhaben. Ihre Dimensionen sind: Chancengleichheit, Teilhabe-,
Verteilungs- und Leistungsgerechtigkeit.
Solidarität ist die Bereitschaft, auch über rechtliche
Verpflichtungen hinaus aktiv und freiwillig füreinander
einzustehen.
Die Ziele der Sozialen Demokratie
Eine friedliche Weltordnung hat sich nach dem
Ende des Kalten Krieges nicht eingestellt. Neue Risiken sind
hinzugekommen: Energieversorgung und -sicherheit, globaler
Ressourcenverbrauch, Verbreitung von Massenvernichtungswaffen.
Eine faire Globalisierung bedeutet vor allem zweierlei: mehr
Chancen für Entwicklungsregionen aber auch klare Spielregeln für
die entwickelten Länder und die global agierenden Unternehmen.
Neue Formen der Staatlichkeit auf europäischer und
internationaler Ebene müssen ermöglicht werden, auch um dem
internationalen Kapitalismus einen neuen Ordnungsrahmen zu geben.
Wohlstand und Beschäftigung bleiben zentrale
Ziele: In einer dynamischen Wirtschaft darf Politik nicht allein
darauf ausgerichtet sein, ganz konkrete und bestehende
Arbeitsplätze zu verteidigen. Bessere Chancen auf dem
Arbeitsmarkt befördern auch die Gleichstellung der Geschlechter.
Die Weichen müssen jetzt gestellt werden, damit sich die neuen
Länder nach dem Auslaufen des Solidarpakts aus eigener
Kraftentwickeln können. Generationensolidarität in einer
kinderfreundlichen Gesellschaft: Alle Kinder haben dasselbe Recht
auf Betreuung und Bildung von Anfang an. Junge Frauen und Männer
müssen leichter ihre Kinderwünsche erfüllen können, ohne dabei
berufliche Perspektiven zu gefährden. Die besonderen Fähigkeiten
und Erfahrungen älterer Menschen müssen zu Geltung kommen, deren
soziale Teilhabe gilt es zu sichern. Die soziale Teilhabe aller
muss hergestellt werden: Wer einer vollen Erwerbsarbeit nachgeht,
muss von seinem Einkommen den eigenen Lebensunterhalt bestreiten
können. Die großen sozialen Risiken müssen solidarisch
abgesichert werden. Die Chance zur Teilhabe durch Bildung darf
nicht abhängig sein von der sozialen und ethnischen Herkunft oder
vom Geschlecht. Vier Prinzipien sollten für alle Bildungsbereiche
gelten: Ganzheitlichkeit, Chancengleichheit, Durchlässigkeit und
Qualität. Ein nachhaltiger Fortschritt hängt auch vom
Fortschritt in Wissenschaft und Technik ab. Risikobehaftete
Technologien fordern unsere ethische Urteils- und Handlungskraft
heraus. Sicherheit und Orientierung im Wandel bedürfen sicherer
Wertmaßstäbe und Wertorientierungen. Wir zeigen Härte gegen
Kriminalität und gegen ihre Ursachen.
Eine neue soziale Übereinkunft
Eine Gesellschaft der Freien und Gleichen braucht
eine Verständigung darüber, wie sie unterschiedliche Interessen
zwischen gesellschaftlichen Gruppen und Generationen in Einklang
bring. Dazu gehört auch, das neue Europa politisch zu stärken
und sozial zu gestalten, die Soziale Marktwirtschaft zu erneuern,
den vorsorgenden Sozialstaat als neues Leitbild zu etablieren.
Die SPD als linke Volkspartei
Wir verstehen uns als linke Volkspartei, weil wir
die gesellschaftliche Vielfalt auf Basis unserer Grundwerte
integrieren und bündeln wollen. Die Einheit unserer Grundwerte
unterscheidet uns von anderen Parteien. Wir führen unsere
Programmdiskussion mit unserer Gesellschaft und für sie.
(in Auszügen; |
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mehr Informationen: www.programmdebatte.spd.de |
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Grundsatzdiskussion im Ortsverein
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Wir wollen die Diskussion um das neue
Grundsatzprogramm auch im SPD-Ortsverein Ahrensburg führen und
werden im Herbst eine Ortsvereinsversammlung dazu durchführen.
Zur Vorbereitung soll eine Arbeitsgruppe eingesetzt werden, die
sich mit dem Stand der Diskussion auf Landesebene befassen und
eigene Vorschläge des Ortsvereins erarbeiten soll.
Wer Interesse hat daran mitzuarbeiten, kann sich
beim Vorstand melden. Wir werden auf einer Klausurtagung Anfang
Juni den oder die für diese Arbeitsgruppe Verantwortlichen
festlegen. |
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Mitmachen! |
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SPD-Fahrdienst |
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Mitfahrgelegenheiten!
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Impressum |
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info für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Ahrensburg
Herausgeber: Ortsverein Ahrensburg, Konrad Nabel, tel. 52736
erscheint ca. 10 x im Jahr,
Auflage: 270, Copyland, Ahrensburg
Schreiben, Layouten, Kopieren, Falten und Eintüten dieses info hat wieder einmal ca. 12
Stunden ehrenamtliche Arbeit gekostet.
Dank an die Legetruppe! |
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