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  Texte 2007

 

Kreisparteitag beschließt Anträge zum Grundsatzprogramm

 

info Dezember 2007 (pdf)

 

info November 2007 (pdf)

 

SPD Ahrensburg unterstützt Schüler helfen Leben

 

Infostand zum neuen Notdienst 

 

Ehrungen / Sommerfest 2007

 

Familienflohmarkt auf dem Rathausplatz

 

info Juni 2007 (pdf)

 

Forum Ahrensburg 2010: Lernen in Ahrensburg

 

Mai-Spaziergang durch das Tunneltal / S. 2 / S. 3 / S. 4

 

info Mai 2007 (pdf)

 

info März 2007 (pdf)

 

info Januar 2007 (pdf)

 

 

weitere Texte

 

 

  info Januar 2007

104. Jahrgang

   Liebe Genossinnen, liebe Genossen,

ich hoffe Ihr seid gut ins Neue Jahr gekommen und hattet trotz Regen und Sturm angenehme Tage "zwischen den Jahren".

Im diesem Jahr müssen wir uns im Ortsverein vor allem auf die im Frühjahr 2008 stattfindende Kommunalwahl vorbereiten. Wir wollen in der Stadtverordnetenversammlung wieder stärkste Fraktion werden. Dazu brauchen wir Kandidatinnen und Kandidaten, die in unseren Wahlkreisen antreten und dazu ein schlagkräftiges Programm für die Jahre 2008-2013.

Zur Vorbereitung der Kommunalwahl ist von Vorstand und Fraktion eine Arbeitsgruppe eingesetzt worden, die Euch bittet, Euch zur Mitarbeit am Programm und als KandidatInnen zu melden (Kontakt: Petra Wilmer oder Konrad Nabel).

Wie schon oft konnte die Stadtverordnetenversammlung auch im Vorjahr den Haushalt für das Jahr 2007 noch nicht beschließen.

Unsere Fraktion hat sich bis zum Redaktionsschluss dieses info noch nicht entschieden, ob sie dem Haushalt zustimmen wird.

Neben dem dringend erforderlichen Neubau des Peter-Rantzau-Hauses steht vor allem die weitere Nutzung des Stormarnplatzes als Sportplatz für weniger hundert Sportler für viele weitere Jahre durch die Anlage weiterer Kunstrasenplätze (und damit der Nichtverwirklichung des neuen Sportzentrum am Beimoor-Süd auf lange Zeit) im Streit zwischen CDU und SPD.

Neben der aktuellen politischen Diskussion auf Bundes- und Landesebene wird uns im neuen Jahr vor allem die Grundsatzprogramm-Debatte beschäftigen. Im letzten info haben wir Euch noch einmal darauf hingewiesen, dass auch wir im Ortsverein Ahrensburg einen Beitrag dazu leisten wollen. Jochen Proske hat dazu einiges an Vorarbeit geleistet und viele attraktive Diskussionsthemen angeboten. Leider hat sich bis heute kein Mitglied unseres Ortsvereins auf den Aufruf zum Mitmachen gemeldet.

Meldet Euch also bei Jochen bis zum Kreisparteitag im Februar!

Bis dahin werden wir noch zumindest eine weitere Veranstaltung durchführen. Es geht um die Novelle des Landesnaturschutzgesetzes, die nach ca. einjähriger Vorarbeit im Februar in zweiter Lesung beschlossen werden soll (siehe Kasten auf dieser Seite). Wir werden diese Veranstaltung wiederum als öffentliche Mitgliederversammlung durchführen.
Ich hoffe, einige von Euch zu sehen.

Mit sozialistischem Gruß

Konrad Nabel

   Inhalt

   Einladung zur (öffentlichen) Mitgliederversammlung:

 

Das neue Landesnaturschutzgesetz:

Bessere Bedingungen für die Landwirtschaft und weniger Schutz für die Natur?

Dienstag, 30. Januar, 19:30 Uhr in Neumanns Restaurant, Reeshoop, Ahrensburg

Referat: Konrad Nabel (MdL),

umweltpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion

mit anschließender Diskussion

   Harry Abeßer verstorben
 

Am 1. Januar ist unser langjähriges Mitglied Harry Abeßer im Alter von 86 Jahren verstorben. 
Harry hatte sich zuletzt vor allem mit der Geschichte Ahrensburgs und insbesondere mit der Aufklärung der Rolle von Alfred Rust beschäftigt. 
Er war immer diskussionsfreudig und ein kritisch-engagiertes Mitglied unseres Ortsvereins.

Wir werden Harry in guter Erinnerung behalten.

  

„Bremer Entwurf" beschlossen

 

Der SPD-Parteivorstand hat am Samstag (6. Januar 2007) den Entwurf eines neuen Grundsatzprogramms beschlossen. Der „Bremer Entwurf" formuliere auf der festen Wertebasis von Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität die politischen Ziele und Wege für die Soziale Demokratie im 21. Jahrhundert, sagte der SPD-Vorsitzende Kurt Beck.

Der nun beschlossene Entwurf für das neue Grundsatzprogramm der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands sei ein Diskussionsangebot an die Mitglieder der SPD und an die Gesellschaft, über unsere gemeinsame Zukunft nachzudenken. „Wir sind überzeugt davon, dass es eine gesellschaftliche Mehrheit für unser Programm gibt", betonte der SPD-Vorsitzende und kündigte an, ein gesellschaftliches Bündnis für die Soziale Demokratie schmieden zu wollen. Unter dem Motto „Eintreten für die Soziale Demokratie" wolle die SPD die Bürgerinnen und Bürger auffordern, politisch für die Soziale Demokratie einzutreten, „und wir werben darum, dass sie als Mitglied in die SPD eintreten".

Der Entwurf zum neuen Programm beginnt mit dem Satz „Das 21. Jahrhundert ist das erste wirklich globale Jahrhundert". Es ist das erste Programm der SPD, das nach dem Ende des Systemgegensatzes und in der Phase einer intensivierten Globalisierung formuliert wurde. Es ist das erste und einzige Parteiprogramm Deutschlands, das eine soziale und positive Globalisierungsstrategie beinhaltet. Dies wird vor allem in vier zentralen Projekten deutlich:

Eine politische Gestaltung der globalen Entwicklung, die ausgeht von einem geeinten, sozialen und demokratischen Europa.

Eine Politik der neuen Wertschöpfung, die offensiv die Chancen des technischen Fortschritts nutzt.

Ein Vorsorgender Sozialstaat, der die Aufstiegschancen und die soziale Teilhabe für alle Menschen verbessert.

Eine solidarische Bürgergesellschaft, die soziale Spaltungen überwindet.

Wir wollen die Globalisierung freiheitlich, gerecht und solidarisch gestalten

Kurt Beck betonte, dass die SPD mit ihrem neuen Programm eine soziale und positive Antwort auf die Globalisierung gebe.

Es gelte die Globalisierung offensiv als Chance aufzunehmen, aber gleichzeitig dafür zu sorgen, dass internationale Regeln durchgesetzt werden. „Wir müssen dafür Handlungsmacht zurückgewinnen", sagte der SPD-Vorsitzende. Deshalb setze die SPD auf Multilateralismus und nicht auf einseitige Durchsetzung von Interessen. Eine entscheidende Bedeutung käme dabei einem starken, geeinten, sozial und demokratisch organisiertem Europa zu. „Wir wollen das soziale Europa".

Wir wollen eine Politik der neuen Wertschöpfung

Die SPD habe in ihrem neuen Grundsatzprogramm eine große Offenheit zum technologischen Fortschritt und richte ihre Wirtschaftspolitik strategisch auf Zukunftsfelder aus, so Beck. Dabei setzen die Sozialdemokraten aber auf eine andere Standortlogik als die Marktliberalen. „Wir wollen besser, nicht billiger sein", unterstrich Beck. Mit einer Politik der neuen Wertschöpfung, die offensiv neue Märkte erschließt, „können wir ökologische Probleme überwinden, qualitatives Wachstum und Arbeit ermöglichen", so Beck.

Wir wollen den Vorsorgenden Sozialstaat

Sozialstaatliches Leitbild des neuen Grundsatzprogramms der SPD sei der Vorsorgende Sozialstaat, mit dem die SPD eine „Aufstiegsgesellschaft" bilden wolle. Heute seien zu viele Menschen vom Zugewinn der wirtschaftlichen Entwicklung ausgeschlossen. Zu viele hätten keine Aussicht auf sozialen Aufstieg durch eigene Leistung, so Beck. Deshalb wolle die SPD den Vorsorgenden Sozialstaat, mit dem drei Ziele verbunden sind: Zum einen müssen die großen Lebensrisiken weiter solidarisch abgesichert werden. Zudem muss eine gerechte Teilhabe für alle möglich sein und der Sozialstaat muss immer wieder Chancen auf ein selbst bestimmtes Leben eröffnen. Dazu gehören Bildungschancen von Anfang an und ein Leben lang zu fördern, beitragsfreie Kindergärten, eine bessere Qualität der Schulen, mehr Gesundheitsprävention und Existenz sichernde Löhne. Prinzip des Vorsorgenden Sozialstaats sei es, soziale Probleme möglichst vorbeugend zu lösen, anstatt soziale Notlagen lediglich zu verwalten.

Wir wollen die solidarische Bürgergesellschaft stärken

Mit ihrem neuen Grundsatzprogramm wolle die SPD zudem die riesigen Potenziale und Kräfte der Selbstorganisation einer solidarischen Bürgergesellschaft stärken, sagte Kurt Beck. „Sie sind ein großes Potenzial der Sozialen Demokratie in unserer Zeit." So seien neben dem Sozialstaat Nichtregierungsorganisationen, Vereine und Stiftungen „Ausdruck von Solidarität, die wir fördern wollen".

Eintreten für die Soziale Demokratie

Unsere Partei geht mit Zuversicht in das neue Jahrhundert und traut den Menschen etwas zu", unterstrich der SPD-Vorsitzende.

Wer engagiert eintrete für die Soziale Demokratie, könne die Gesellschaft verändern und das Leben der Menschen verbessern.

Dies wolle die SPD in diesem Jahr deutlich machen. „Eintreten für die Soziale Demokratie lohnt sich, in unserer Gesellschaft und als Mitglied der SPD."

Bremer Entwurf - Hamburger Programm

 

 
 
 
 
 

 

 

 
 
 
 
Eintreten für die Soziale Demokratie
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wir wollen die Globalisierung freiheitlich, gerecht und solidarisch gestalten
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  

Kernkraft ist keine Alternative zu Öl

 

Zur Debatte um die Verlängerung der Laufzeiten von Kernkraftwerken aufgrund des Stopps russischer Erdöllieferungen nach Westeuropa erklären der umweltpolitische und der energiepolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Konrad Nabel und Olaf Schulze:

Der Atomausstieg ist unumkehrbar. Es macht keinen Sinn, wegen des Stopps der Öllieferungen jetzt wieder die Laufzeitendiskussion zu führen. Diese Diskussion lenkt ab von der Notwendigkeit, innerhalb kürzester Zeit eine Energiepolitik „weg vom Öl" umzusetzen, die auf Energiesparen, Energieeffizienz und erneuerbare Energien aus Biomasse, Wind, Sonne, Wasser und Erdwärme abzielt. Nur diese sind - unter ökonomischen und Klima-Aspekten - eine echte und nachhaltige Alternative zu Kernkraft und fossilen Energieträgern.

 

Energiesparen, Energieeffizienz, erneuerbare Energien aus Biomasse, Wind, Sonne, Wasser und Erdwärme

 

   Für bessere und beitragsfreie Kinderbetreuung
 

Auf seiner Jahresauftakt-Klausur am Wochenende (06.-07. Januar 2007) in Bremen beriet der SPD-Parteivorstand auch die Modernisierung der Familienpolitik. „Die SPD tritt ein für ein leistungsfähiges und sozial gerechtes Bildungssystem, das Kinder früh fördert, alle ihre Begabungen unterstützt und Schwächen ausgleicht", heißt es im SPD-Vorstandsbeschluss.

Um diesen Anspruch rasch umzusetzen, soll, beginnend mit dem letzten Kita-Jahr schrittweise die gesamte Betreuungszeit vor dem Eintritt in die Grundschule beitragsfrei gestellt werden.

Und, so die Forderung, ab 2010 müsse ein klarer Rechtsanspruch auf ganztägige Erziehung, Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr eingeführt werden.

Für die Finanzierung schlägt die SPD vor, mögliche künftige Erhöhungen des Kindergeldes in den Ausbau der Infrastruktur zur frühen Förderung von Kindern zu investieren.

Zudem sollten finanzielle Mittel, die durch geringere Kinderzahlen ab 2010 frei werden, nicht eingespart, sondern den Betreuungsausbau umgeleitet werden. Möglich seien zusätzlich Umschichtungen von finanziellen Transfers sowie Reduzierungen von Steuervorteilen.

Konkrete Vorschläge dazu will die SPD-Arbeitsgruppe „Neue Akzente in der Familienpolitik" unter der Leitung der stellvertretenden Parteivorsitzenden, Bärbel Dieckmann, und der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Nicolette Kressl, bereits im Februar vorlegen.

Neben dem Ausbau der Betreuungs-Infrastruktur müsse auch die Hilfe und Unterstützung für Eltern verbessert werden, heißt es im Beschluss des SPD-Vorstandes. 

Hierfür sollen Eltern enger in die Arbeit der Kindergärten einbezogen werden.

Die Betreuungseinrichtungen ihrerseits könnten künftig, so die Empfehlung, zu so genannten Eltern-Kind-Zentren weiterentwickelt werden, beispielsweise für Beratung und Hilfen in Erziehungsfragen.

Zudem setzen sich die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten für mehr Schutz von Kindern und deren Rechte ein. Auch um die Verantwortung des Staates hierfür zu unterstreichen, müsse dies in der Verfassung verankert werden.

„Eine erfolgreiche Kinder- und Familienpolitik ist der Schlüssel für die Zukunftsfähigkeit des Landes - sowohl aus sozialer als auch aus wirtschaftlicher Sicht", betonen die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in ihrem Vorstandsbeschluss.

„Wir wollen eine Gesellschaft, in der sich Frauen und Männer für ein Leben mit Kindern entscheiden können. Wir wollen sie dabei unterstützen mit dem Ziel, allen Kindern gute Lebenschancen zu eröffnen", heißt es weiter - ein "Quantensprung für die Kinderbetreuung und die frühkindliche Bildung", wie der Gastgeber der SPD-Vorstandsklausur, der Bremer Bürgermeister Böhrnsen den Beschluss am Sonntag zusammenfasste.

Wir wollen die solidarische Bürgergesellschaft stärken
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mehr Unterstützung für Eltern, mehr Rechte für Kinder
 
 
 
 
 
 
 
   Mailingliste für Aktive im Ortsverein Ahrensburg
 

Seit rund 2 Jahren betreibt der Ortsverein einen Emaildienst, mit dem Genossinnen und Genossen des SPD-Ortsvereins Ahrensburg schnell und ohne großen Aufwand mit aktuellen Informationen versorgt werden können, aber auch selbst Informationen verteilen können. Unsere Mailingliste steht allen Mitgliedern des Ortsvereins offen, sie kann nur von angemeldeten Mitgliedern benutzt werden. Wer über einen Email-Anschluss verfügt und teilnehmen möchte, schreibe eine Email an info@spd-ahrensburg mit dem Betreff "Teilnahme an der Mailingliste".

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  Impressum
 

info für Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Ahrensburg
Herausgeber: Ortsverein Ahrensburg, Konrad Nabel, tel. 52736
erscheint ca. 10 x im Jahr, 
Auflage: 270, Copyland, Ahrensburg
Schreiben, Layouten, Kopieren, Falten und Eintüten dieses info hat wieder einmal ca. 12 Stunden ehrenamtliche Arbeit gekostet.
Dank an die Legetruppe!