Sommerfest mit Ehrungen am 28.08.04

Rede des Vorsitzenden Konrad Nabel (MdL)

  

Die SPD ist in diesen Wochen und Monaten in schwerem Fahrwasser - nicht das erste Mal in ihrer Geschichte. In diesem Jahr haben wir bereits über 30.000 Mitglieder verloren, sind wir bald unter 600.000?

Die Diskussion um die Arbeitsmarktreformen / Hartz IV bewegt die Menschen in unserem Land. Manche unter uns halten dieses Gesetz und die dahinter stehenden Grundgedanken für falsch - viele sagen, es sei schlecht vermittelt - die meisten halten es für schlecht umgesetzt.

Während in früheren Zeiten - wenn unsere Regierung und/oder Partei schlechte Politik machte - deutlicher Widerstand in den Ortsvereinen organisiert wurde und mit Anträgen erfolgreich auf Landes- und Bundesparteitagen dagegen gehalten wurde, ist es in den letzten Jahren recht still geworden in unserem Ortsverein, sieht man einmal ab von der fruchtbaren Kontroverse um "Die Rolle Deutschlands in einer internationalen Friedenspolitik" ab, die Anfang 2002 in einem Antrag mündete, der von der Kreis- und der Landespartei beschlossen und auf dem Bundesparteitag beraten wurde.

Ihr erinnert Euch:
Es ging um Stichworte wie "uneingeschränkte Solidarität" und "Erpressung", die Verknüpfung der Entscheidung über den Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan mit der Vertrauensfrage im Deutschen Bundestag und die nachdrückliche Forderung, dass unser Land sich nicht an eventuellen weiteren Kriegen der USA beteiligt, sondern sich aktiv an der sozialen, ökologischen und europäischen Gestaltung der Globalisierung beteiligt.

Ich würde mir wünschen, wenn wir aus der Lähmung durch die in sich widersprüchliche Politik unserer Bundesregierung herauskämen und uns wieder stärker einmischten, um - wie es unser Landesvorsitzender Claus Möller unermüdlich vorträgt - den roten Faden der sozialen Gerechtigkeit deutlicher sichtbar zu machen.

Dazu ist natürlich die gemeinsame Diskussion nötig. Wenn sich alle verkriechen oder austreten, wird die Idee der sozialen Demokratie bald zur Randerscheinung und die SPD nach 140 Jahren von der politischen Bühne verschwinden.

Nun wollen wir trotzdem heute unser Sommerfest feiern und dabei einige Jubilarinnen und Jubilare ehren, die seit 25, 40 oder sogar seit 75 Jahren der SPD angehören. (Es kann sein, dass die Daten in den Listen vom Landesverband nicht ganz stimmen.)

Vielleicht ergeben sich aus einer kurzen Rückbesinnung auf die Situation früherer Jahre auch Ideen für die weitere Arbeit in der SPD.

1979

Viele von Euch erinnern sich persönlich an die Zeit vor 25 Jahren, als Barbara Bützer, Till Neumann, Gabriele Niebuhr, Hanspeter Pepper, Thomas Sauer in die SPD eintraten.

In den meisten politischen Diskussionen ging es 1979 um Friedens- und Sicherheitspolitik sowie um die sogenannte friedliche Nutzung der Kernenergie

Helmut Schmidt war Bundeskanzler und wollte beides durchsetzen

In der Partei formierte sich Widerstand, der sich zunächst in heftigen Diskussionen auf dem BPT Dezember 1979 in Berlin äußerte - der sich nach Schmidts Rücktrittsdrohung mit knapper Mehrheit für den Nato-Doppelbeschluß (und für die Kernenergienutzung) aussprach.

Die NATO beschloss die Stationierung 108 neuer atomarer Mittelstreckenraketen Pershing 2 und 464 Cruise Missiles in Europa. (Nato-Doppelbeschluß im Dezember 1979)

Auch damals gab es viele Austritte (Anstieg der Mitgliederzahl bis 1976 (1.022.000 Mitglieder) / 1980 nur noch 980.000)

Gleichzeitig war das Anwachsen der Friedensbewegung zu verzeichnen. (1981 Demo im Bonner Hofgarten mit 250.000 Teilnehmern / Januar 1980: Gründung der Grünen)

Innerhalb der SPD Schleswig-Holstein waren der OV Ahrensburg und der OV Ammersbek treibende Kräfte über Landesparteitag bis wir auf einem der folgenden BPTe Mehrheiten für die von uns unterstützte Position einer neuen Weltordnung mit einer neuen zivilen Friedenspolitik bekamen (genau wie auch gegen die Kernkraft)

Nach dem Einmarsch sowjetischer Truppen in Afghanistan im Dezember 1979 war der Kalte Krieg auf einem Tiefpunkt, die im November 1981 begonnenen Abrüstungsverhandlungen in Genf blieben ergebnislos, woraufhin der Bundestag im Jahre 1983 der Stationierung mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP zustimmte.

Was war noch 1979?

  • US Präsident Jimmy Carter: Verhandlungsgipfel zwischen Israel und Ägypten auf seinem Landsitz Camp David: nach 30jährigem Kriegszustand am 26.3. zum Friedensvertrag zwischen beiden Ländern. Ägypten wird in der arabischen Welt isoliert und von der OPEC ausgeschlossen.
  • Massive sowjetische Intervention in Afghanistan führt zum Sturz der Regierung Hafizullah Amin und schwerem Bürgerkrieg.
  • Die USA und China nehmen diplomatische Beziehungen auf.
  • Unter dem Druck der Oppostion muß Schah Reza Pahlewi (*1919, +1980) den Iran verlassen, er geht in ägyptisches Exil. Schiitenführer Ajatollah Khomeini kehrt aus französischem Exil zurück und ruft die islamische Republik Iran aus.
  • In Uganda wird der despotisch herrschende Diktator Idi Amin durch die ugandische Befreiungsfront und Invasionstruppen (Einmarsch am 11.4.) des Nachbarstaats Tansania am 13.4. gestürzt. Er flieht in libysches Exil.
  • Carl Carstens am 23. Mai Bundespräsident als Nachfolger von Walter Scheel (CDU hatte Mehrheit im Bundesrat)
  • Im Juni erste allgemeine Wahlen der 410 Mitglieder zum Europäischen Parlament
  • Gegen das im niedersächsischen Gorleben (nahe der DDR-Grenze) geplante atomare Zwischenlager nehmen die bundesweiten Proteste und die vor Ort zu.
  • Bei einem durch menschliches Versagen ausgelösten Reaktorunfall am 28.März. im amerikanischen Harrisburg beim Reaktor Three Miles Island wird Radioaktivität freigesetzt, der Reaktor schmilzt zum Teil durch. Nur durch Zufall ergibt sich keine größere Katastrophe.
  • Es gelingt, gentechnisch geklonte Mäuse zu züchten, deren Genetik mit der der Muttertiere identisch ist.
  • Franz Josef Strauß wird Kanzlerkandidat der CDU/CSU für die Bundestagswahl 1980. Er setzt sich in einer Fraktionsabstimmung am 3. Juli gegen Ernst Albrecht mit 135 zu 102 Stimmen durch.
  • 13. August - Die Cap Anamur erreicht das Südchinesische Meer und nimmt die ersten vietnamesischen Flüchtlinge auf. Es ist der Beginn einer 7-jährigen Rettungsaktion, bei der über 11000 Flüchtlinge vor dem Ertrinken und dem Hungertod gerettet werden.
  • Friedensnobelpreis - Mutter Teresa
  • Gestorben: der Soziologe und frühere Studentenführer Rudi Dutschke (an den Folgen eines Attentas von 1968, *1940); der Politiker Carlo Schmid (*1896); der Schriftsteller Arno Schmidt (*1914); der Philosoph Herbert Marcuse (*1898)
  • Musik: The Wall von Pink Floyd / Boney M.: Mary's Boy Child / Blondie: Heart of Glass / Dschinghis Khan: Dschinghis Khan
 
1964

Vor vierzig Jahren trat Manfred Schramm der SPD bei.

Nachdem Konrad Adenauer Ende 1963 zurückgetreten war, wurde Ludwig Erhard neuer Bundeskanzler.

14.1. Die Bundesrepublik brach entsprechend der Hallstein-Doktrin ihre diplomatischen Beziehungen zu Kuba ab, nachdem der Inselstaat die DDR anerkannt und die Einrichtung einer Botschaft angekündigt hatte.

Im Februar 1964 wurde Willy Brandt nach dem Tod von Erich Ollenhauer Vorsitzender der SPD und zum Kanzlekandidaten gegen Ludwig Ehrhard gewählt. (Die Wahl 1965 verlor die SPD, und Willy wollte eigentlich nicht wieder antreten, in der Großen Koalition wurde er dann Außenminister und schließlich 1969 dann doch Kanzler)

Während Bundeskanzler Ludwig Erhard die Ablehnung der Oder-Neiße-Grenze zwischen Deutschland und Polen bekräftigte (22.3.), wurde das von Willy Brandt 1963 erstmals ausgehandelte Passierscheinabkommen zwischen der DDR und Westberlin verlängert, ab Ende des Jahres durften DDR-Bürger im Rentenalter für maximal vier Wochen im Jahr zu Verwandtenbesuchen in den Westen reisen.

30.3. An den Ostermärschen der Atomwaffengegner in der Bundesrepublik nahmen rund 100.000 Personen teil.

1.7. Heinrich Lübke wurde in Berlin erneut zum Bundespräsidenten gewählt.

28.11. In der BRD wurde aus verschiedenen rechtsextremen Gruppierungen die NPD Nationaldemokratische Partei Deutschlands gegründet.

Nach Tod von Otto Grotewohl wurde Willi Stoph Ministerpräsident der DDR.

Trotz Verabschiedung eines neuen Bürgerrechtsgesetzes kam es in den USA im Sommer zu schweren Rassenunruhen.

In den USA hatte Lyndon B. Johnson die Präsidentenwahl haushoch gewonnen gegen Barry Goldwater, der sich besonders stark gemacht hatte für ein hartes Eingreifen in Vietnam.

Wir alle wissen, dass Johnson nicht besser war:

Die Amerikaner provozierten am 3.August. einen Zwischenfall in dem im äußersten Norden gelegenen Golf von Tongking und beantworteten einen angeblichen Torbedobootüberfall Nordvietnams mit massiver Bombardierung nordvietnamesischer Städte (ab 1965).

7. August - Tonkin-Resolution des US-Kongresses erlaubte Lyndon B. Johnson militärisches Vorgehen gegen Nord-Vietnam

Der Vietnamkrieg hatte damit wirklich begonnen.

Zur Überraschung der Weltöffentlichkeit wurde in der UdSSR Nikita Chruschtschow am 14.10. entmachtet. Alexej Kossigin wuirde Ministerpräsident und Leonid Iljitsch Breschnew Parteivorsitzender der KPdSU.

Was war noch 1964?

  • Der Portugiese Armando Rodrigues wurde der 1.000.000 'ste Gastarbeiter in der Bundesrepublik Deutschland. Zur Begrüßung erhielt er von den Arbeitgeberverbänden ein Moped mit zwei Plätzen.
  • In der DDR rollte der erste "Trabbi" Trabant 601 im VEB Sachsenring Automobilwerke Zwickau vom Band. Er wurde bis 1991 fast 3 mio mal produziert und hatte eine Lieferzeit von 12 Jahren.
  • 11.10. Uraufführung des szenischen Berichts "In der Sache J. Robert Oppenheimer" von Heinar Kipphardt zeitgleich in West-Berlin und München. Im Mittelpunkt des Stückes steht die Frage nach der politischen und moralischen Verantwortung des Wissenschaftlers für seine Erfindungen, in diesem Fall für die Atomenergie.
  • Bei den Olympischen Spielen in Tokio stellte die (letztmalig aus zwei Nationen bestehende) gesamtdeutsche Mannschaft mit 377 Sportlern das größte Team.
  • Der 22jährige Amerikaner Cassius Clay wurde mit einem k.o. in der siebten Runde Boxweltmeister aller Klassen gegen Charles "Sonny" Liston, den er förmlich "austanzte".
  • Die Beatles stellten einen ungewöhnlichen Rekord auf, als sie alle ersten fünf Plätze der US-Hitparade belegen.
  • Nelson Mandela wird zu lebenslanger Haft verurteilt.
  • 10.12. Bei der Verleihung der Nobelpreise erhält der US-amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King (1929-1968) den Friedensnobelpreis für seine gewaltlosen Protestaktionen zur Erlangung der Gleichstellung der Schwarzen. Jean Paul Sartre erhält den Literaturnobelpreis, den er jedoch aus "persönlichen und objektiven Gründen" ablehnt.
  • Gestorben:27.5.: der indische Politiker Jawaharlal Nehru (*1889); der Schriftsteller Werner Bergengruen (*1892); die Schriftstellerin Agnes Miegel (*1879); 12. August - Ian Fleming, britischer Schriftsteller (James Bond-Romane) (*1908)
  • Musik:
    • The Beatles: I want to hold your hand
    • Ronny: Oh my Darling Caroline
    • Siw Malmqvist: Liebeskummer lohnt sich nicht
    • Pat Boone: Memphis Tennessee
    • Roy Orbison: Pretty Woman
 
1929

1929, also vor 75 Jahren, trat Martin Leddin in die SPD ein.

Es war das Ende der "goldenen Zwanziger" nach dem ersten Weltkrieg (Zeit der politischen Stabilisierung und eines erneuten Aufschwungs der Wirtschaft seit 1924)

Die Industrieproduktion war mit Jahresraten von sechs Prozent gewachsen, Radioapparate und Autos waren vor allem in Amerika die Verkaufsschlager und Zeichen und Stützen des Glaubens an den technischen Fortschritt

1928 war der Höhepunkt des ersten Aktienbooms in Amerika

Im Juli 1929 kam es zum Ausbruch der Weltwirtschaftskrise; am "Schwarzen Freitag" (25. Oktober 1929) stürzten die Kurse an der New Yorker Börse durch eine Überproduktionskrise in atemberaubendem Tempo. Im Gefolge geriet auch der deutsche Kapitalismus in die Krise, da hier der Aufschwung u.a. mit mittelfristigen US-Krediten finanziert worden war, die nun zurückgezogen wurden.

  • Von 1930 bis 1932 gab es über 70.000 Betriebsschließungen. Die Arbeitslosigkeit schwoll an:
  • 1928: 1,9 Millionen / 1929: 3,2 Millionen / 1933: 6,1 Millionen gemeldete. (In Wirklichkeit gab es zur Spitzenzeit über 8 Millionen Arbeitslose.)
  • Eine der Grundlage für den Aufstieg des Nationalsozialismus / Hitlers Putschversuche früherer Jahre waren noch gescheitert, noch im Mai 1928 erhielt die NSDAP bei den Reichstagswahlen nur 2,6% der Stimmen,

Der die deutschen Reparationszahlungen betreffende Dawes-Plan von 1924 wurde durch den Young-Plan ersetzt, der jetzt erstmals die Gesamtsumme an Zahlungen festlegte: Bis 1988 sollte Deutschland 112 mrd Goldmark mit jährlich 700 mio statt 2,5 mrd zahlen. Mit dem Plan zusammenhängend wurde während der Ersten Haager Konferenz die endgültige Räumung des von Engländern und Franzosen besetzten Rheinlandes beschlossen.

Ein von Deutschnationalen, Stahlhelm und Nationalsozialisten angestrengter Volksentscheid gegen den Young-Plan scheiterte.

  • Das Parteiorgan der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), der "Völkische Beobachter", erschien erstmals am 1. 1. mit einer Berliner Ausgabe.
  • NSDAP zog im Jahr 1929 in mehrere Landesparlamente ein, Hitler rief auf zur Unterwanderung der Reichswehr, Heinrich Himmler wurde zum Reichsführer der Schutzstaffel (SS) ernannt,
  • 7. März - Blutnacht von Wöhrden (dithmarscher Dorf) . Beim Zusammenstoss zwischen NSDAP und KPD wurden drei Menschen erschlagen.
  • Auf dem 4. Reichsparteitag der NSDAP am 4. 8. in Nürnberg führte ein Aufmarsch der SA zu schweren Straßenschlachten mit der Polizei. Mehrere Geschäfte von Juden wurden zerstört.

Mussolini macht sich in Italien ebenfalls auf den Weg.

SPD setzte auf Reformen in kleinen Schritten. Waren in der Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs noch einige kleinere Reformen möglich gewesen, so wurde unter den Schlägen der Krise ihre Politik zu einem "Reformismus ohne Reformen", zu Reform- und Sozialabbau.

Die (mitregierende) Sozialdemokratie bekleckerte sich auch nicht mit Ruhm, als sie durch Verbote von Demonstrationen unter anderem zu schweren Zusammenstößen vor allem am 1. Mai beitrug. Der "Blutmai" schafft der KPD Zulauf und läßt die SPD in schlechtem Licht dastehen.

Bei Rüstungsfragen stimmen die Minister gegen die eigene Fraktion für weitere Panzerkreuzer.

Was war noch 1929?

  • 10. Januar - Die Comicfiguren Tim und Struppi des belgischen Zeichner Hergé werden erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt
  • Die Frau im Mond (D 1929): Fritz Langs letzter Stummfilm
  • In den Ufa-Studios wird "Der blaue Engel" gedreht (Marlene Dietrich, Emil Jannings, Hans Albers) (Uraufführung 1930) Von diesem Film wurde auch eine Stummfilmfassung mit Zwischentiteln hergestellt.
  • In den USA wird der Republikaner Herbert Hoover neuer Präsident.
  • Durch Beschluß der KPdSU wird Leo Trotzki in die Türkei abgeschoben. (Deutschland weist ein Aufnahmegesuch Trotzkis ab)
  • Indien wird von Rassenunruhen zwischen Moslems und Hindus erschüttert, in deren Verlauf auch der Ruf nach Unabhängigkeit von England laut wird.
  • Das Luftschiff "Graf Zeppelin" wird unter Flugkapitän Hugo Eckener in 21 Tagen einmal um die Erde geflogen.
  • Die im Vorjahr vom Stapel gelaufene "Bremen" erringt das "Blaue Band" für die schnellste Atlantiküberquerung.
  • Thomas Mann erhält den Literaturnobelpreis für den Roman "Buddenbrocks".
  • Erich Maria Remarque feiert mit seinem Anti-Kriegs-Roman "Im Westen nichts Neues" große Erfolge.
  • 21. 4. Das Stück "Sacco und Vanzetti" von Erich Mühsam wird in Berlin uraufgeführt.
  • 24. 9. In der Sowjetunion werden per Dekret der Samstag und der arbeitsfreie Sonntag aus dem Kalender gestrichen. Die Woche besteht nun aus vier Arbeitstagen und einem Ruhetag.
  • Der US-Konzern General Motors kauft die Opel AG.
  • Gestorben: 3.10.: der Politiker Gustav Stresemann (*1878); der Dichter Hugo von Hofmannsthal (*1874); 9.8.: der Zeichner Heinrich Zille (*1858); 4.4.: der Automobilbauer Carl Friedrich Benz (*1844)
 
Ahrensburg, 28.08.04

 

Fotos vom Sommerfest

 

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