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Die
Stadt ist durch Bundesgesetzgebung dazu verpflichtet, einen
bedarfsgerechten Ausbau der Betreuung von Kindern unter drei Jahren
zu gewährleisten. Krippenplätze entstehen nun zwar, jedoch wird
der Elternbeitrag nach derzeitiger Beschlusslage im Sozialausschuss
so hoch sein, dass sich die Frage stellt, wer sich diese überhaupt
leisten kann.
Die SPD setzt sich, wie auch der gemeinsame
Ausschuss der Ahrensburger Kindertagesstätten, dafür ein, dass die
Kosten für Krippenplätze in die vorhandene Mischkalkulation für
alle Ahrensburger Kindertageseinrichtungen aufgenommen werden. So
ist es möglich, die Elternbeiträge für alle Betreuungsarten auf
einem verträglichen Niveau zu halten und die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf zu fördern.
Mit den Stimmen von CDU und WAB wurde jedoch etwas
gegenteiliges beschlossen, so dass ein Krippenplatz deutlich teurer
wird und zusätzlich die Nutzung der Früh- und Spätdienste ab dem
nächsten Kindergartenjahr von den Eltern zusätzlich bezahlt werden
muss.
Diese aus SPD-Sicht sozialpolitisch heutzutage
nicht vertretbare Entscheidung muss in der nächsten
Stadtverordnetenversammlung noch bestätigt werden.
Die SPD fordert die Fraktionen der CDU und WAB auf,
ihren Beschluss zugunsten aller Eltern und Kinder dieser Stadt zu
überdenken und zu revidieren.
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