Pressemitteilung 

SPD: Beschlossene Gebühren für die Krippenplätze in Ahrensburg zu hoch

  

Die Stadt ist durch Bundesgesetzgebung dazu verpflichtet, einen bedarfsgerechten Ausbau der Betreuung von Kindern unter drei Jahren zu gewährleisten. Krippenplätze entstehen nun zwar, jedoch wird der Elternbeitrag nach derzeitiger Beschlusslage im Sozialausschuss so hoch sein, dass sich die Frage stellt, wer sich diese überhaupt leisten kann.

Die SPD setzt sich, wie auch der gemeinsame Ausschuss der Ahrensburger Kindertagesstätten, dafür ein, dass die Kosten für Krippenplätze in die vorhandene Mischkalkulation für alle Ahrensburger Kindertageseinrichtungen aufgenommen werden. So ist es möglich, die Elternbeiträge für alle Betreuungsarten auf einem verträglichen Niveau zu halten und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern.

Mit den Stimmen von CDU und WAB wurde jedoch etwas gegenteiliges beschlossen, so dass ein Krippenplatz deutlich teurer wird und zusätzlich die Nutzung der Früh- und Spätdienste ab dem nächsten Kindergartenjahr von den Eltern zusätzlich bezahlt werden muss.

Diese aus SPD-Sicht sozialpolitisch heutzutage nicht vertretbare Entscheidung muss in der nächsten Stadtverordnetenversammlung noch bestätigt werden.

Die SPD fordert die Fraktionen der CDU und WAB auf, ihren Beschluss zugunsten aller Eltern und Kinder dieser Stadt zu überdenken und zu revidieren.

 
 
 
 
 
 
Ahrensburg, 18.05.06