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Konrad Nabel beglückwünschte die
zu Ehrenden für ihre langjährige Zugehörigkeit zur SPD und
betonte, dass die Angesprochenen zu denen zählten, die das
Rückgrat der SPD gerade in Ahrensburg bildeten.
Konrad Nabel dankte den JubilarInnen für ihre - zum Teil
langjährige - Arbeit in der Ahrensburger SPD. So war Prof. Dieter
Neuman über viele Jahre Vorsitzender der SPD Fraktion in der
Stadtverordnetenversammlung und Christian Schmidt-Casdorff mehrere
Jahre im Vorstand tätig.
Auch Ursula Ebert war lange Fraktionsvorsitzende und mischt sich
auch heute noch - als Mitglied in unserem Arbeitskreis
"Schule" in der aktuellen Politik ein.

Unsere JubilarInnen: Hildegard
Strufe, Dieter Neuman, Christian Schmidt-Casdorff, Ursula Ebert,
Goerg Kunkel
Ortsvereinsvorsitzender Konrad Nabel (ganz li.) und Dr. Barbara
Bützer (re. Vorstandsmitglied, zuständig für die
Mitgliederbetreuung)
Ich freue mich, dass Ihr Euch trotz
des unbeständigen Wetters auf den Weg hierher gemacht habt, um mit
unseren JubilarInnen gemeinsam die Ehrungen und anschließend unser
Sommerfest zu feiern.
Das vergangene Jahr war politisch -
auch für den Ortsverein - nicht einfach, und es ist nicht absehbar,
wann wir wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen.
Die SPD hat durch die Politik der
vergangenen acht Jahre viel an Zuspruch verloren, wir haben die
letzten Wahlen verloren, haben keinen direkten Vertreter mehr im
Bundestag, und in der aktuellen Politik finden sich viele von uns
nicht wieder.
In der Spitze unserer Partei wird
immer lauter darüber nachgedacht, sich auch programmatisch noch
mehr der politischen Mitte zuzuwenden.
Unser neuer Vorsitzender Kurt Beck
spricht davon, die SPD zur Partei der Leistungsträger in den
Mittelschichten zu machen. Viele meinen, dass damit das Ende der
Volkspartei SPD eingeläutet wird, ich meine, dieses Einläuten ist
schon unter Gerhard Schröder massiv begonnen worden und soll jetzt
weiter geführt werden.
Werden wir etwa von der
"Schutzmacht der kleinen Leute" zur Partei, die jetzt
Druck macht auf die kleinen Leute?
Auf die, die gern arbeiten wollen
und es nicht dürfen, weil Tausende von Arbeitsplätzen
wegrationalisiert worden sind in den Konzernen und Großunternehmen,
die es ja auch sind, die wir - und damit meine ich die SPD als
Regierungspartei seit jetzt 8 Jahren - stärker steuerlich
gefördert haben als die mittleren und die kleinen und auch dadurch
dazu beigetragen haben, dass Übernahmen, Fusionen, Verschmelzungen
und damit die Konzentration wirtschaftlicher Macht immer mehr
zunehmen.
Gerade Tage wie dieser, an denen
wir uns erinnern an frühere Jahre, in denen einige unserer
JubilarInnen der Partei beigetreten sind, sind geeignet, einmal
innezuhalten und darüber nachzudenken, wie es zu einer solchen
Richtungsveränderung kommen konnte, ob sie richtig ist und was
getan werden kann, die Identität der SPD als linke Volkspartei zu
erhalten oder wiederzugewinnen.
Wir können noch Einfluss nehmen
auf die weitere Entwicklung der Partei, wenn wir uns jetzt
einmischen in die wieder eröffnete Debatte um das neue
Grundsatzprogramm, das im Herbst 2007 beschlossen werden soll.
Wir dürfen dies nicht
Regierungskommissionen überlassen wie der anläßlich des
30-jährigen Bestehens der paritätischen Mitbestimmung ins Licht
gerückten Biedenkopf-Kommission zur Überprüfung der betrieblichen
Mitbestimmung.
Im Ortsverein haben sich bereits
einige GenossInnen gefunden, die diese Diskussion so führen wollen,
dass es Impulse und Anträge in die Kreis-, Landes- und Bundespartei
hinein geben kann.
Unser neues Vorstandsmitglied
Jochen Proske hat dabei die Federführung übernommen, es wird einen
Arbeitskreis zu diesem Thema geben, und wir werden uns in
Ortsvereinsversammlungen damit beschäftigen.
Ich hoffe auf Eure rege Teilnahme!
Aber heute sind wir ja in erster
Linie zusammengekommen, um unser Sommerfest zu feiern und die
GenossInnen zu ehren, die seit 60, 50, 40 oder 25 Jahren der SPD
angehören.
Leider können heute weder Karl
Hintz noch Gerhard Peritz dabei sein, die beide 1946
in die Partei eingetreten sind und zu denen gehören, die in den
ersten Nachkriegsjahren die demokratische Kultur neu gestaltet und
beim Wiederaufbau demokratischer Strukturen mitgearbeitet haben.
Wir werden ihnen die Urkunden und
die Ehrennadeln persönlich überbringen und auch Eure
Glückwünsche übermitteln.

1956
Für 50 Jahre Mitgliedschaft
ehren wir Uwe Lau, Dieter Neumann, Hildegard Strufe.
Liebe Hildegard, lieber Dieter,
lieber Uwe,
bevor wir Euch die Urkunden
überreichen, lasst mich ein wenig die Zeit beleuchten, in der Ihr
der SPD beigetreten seid. Ich bin sicher, wir können zum Abschluss
der Ehrungen auch von Euch noch einiges über diese Zeit hören.
Ich selbst war gerade mal sechs
Jahre alt, als Ihr zur SPD gestoßen seid. Ich persönlich erinnere
mich noch heute an die große Betroffenheit meiner Eltern - die
Freunde in Ungarn hatten - als die Bilder von den Panzern, die den
Volksaufstand in Budapest niederschlugen, die sonst eher wenig
bebilderten Seiten unserer Tageszeitung bestimmten.
Diese Bilder waren für mich genau
so eindrucksvoll wie die von Chrustchows Schuh auf dem
Konferenztisch der UNO, wie die Bilder aus Vietnam, vom Ende des
Prager Frühlings oder der "kleinen" Revolution 1968.
Chrustchows Kritik während des XX.
Parteitag der KPdSU im Februar 1956 am Personenkult um Stalin und
der Beginn der Entstalinisierung wurde in den Ostblockländern, vor
allem in Polen und Ungarn als Lockerung der Sowjetkontrolle
mißverstanden.
Wir wissen heute, dass auch nach
Stalin jeder Versuch der Liberalisierung und jeder Ansatz von
Reformen wieder aufgehoben und die Revolte in Posen genau wie der
Volksaufstand in Ungarn blutig niedergeschlagen wurde und danach
ebenso blutige Säuberungsaktionen in den Warschauer-Pakt-Staaten -
zu dem die DDR seit Januar 1956 auch gehörte - durchgeführt
wurden.
In der Bundesrepublik Deutschland
begann zum 1. Januar übrigens mit der Aufstellung von
Freiwilligenverbänden der Aufbau der Bundeswehr, und schließlich
wurde die 12-monatige Wehrpflicht eingeführt.
In der DDR wurde zeitgleich die
Nationale Volksarmee aus Verbänden der Volkspolizei rekrutiert.
Damit war die Remilitarisierung Deutschlands nicht mehr aufzuhalten,
und nach einer Regierungsumbildung wurde Franz Josef Strauß von
Bundeskanzler Konrad Adenauer zum Verteidigungsminister ernannt.
Weitere wichtige Ereignisse waren:
-
Der zur Zeit mal wieder ins
Zwielicht geratene Bundesnachrichtendienst (BND) nahm im April
1956 in Pullach bei München seine offizielle Tätigkeit auf.
-
Im August wurde die KPD durch
das Bundesverfassungsgericht als verfassungsfeindlich eingestuft
und verboten.
-
Im Oktober beschloss der
Bundestag die Einführung der zentralen
"Verkehrssünderkartei" mit Sitz in Flensburg.
Die internationale Situation war
1956 neben den schon genannten Auseinandersetzungen im Ostblock
besonders von großen Krisen geprägt:
-
die von den herrschenden
Engländern durch die Deportation des Erzbischofs Makarios III.
ausgelöste Zypernkrise, die schließlich 1958 zum Bürgerkrieg
führte sowie
-
die Suez-Krise, die die Welt an
den Rand eines Weltkriegs brachte, als die Supermächte sich -
nach einer militärischen Intervention von England und
Frankreich in Ägypten zur Sicherung ihrer Interessen am
ungehinderten Transport ihrer Waren durch den Suez-Kanal -
gegenseitig mit Einsatz von Atomwaffen drohten. (Der
nachfolgende Ölboykott der arabischen Staaten gegen England und
Frankreich war im übrigen überaus erfolgreich.)
-
und schließlich begann 1956
auch der Guerillakrieg auf Kuba, als Fidel Castro zusammen mit
Che Guevara und weiteren 80 Revolutionären im Dezember 1956 im
Osten der Insel landete.
In der Geschichte der Stormarner
SPD wird vermerkt, dass 1956
-
Wilhelm Siegel als Stormarner
Landrat verabschiedet wurde und
-
auf einem Kreisparteitag im
Ahrensburger Lindenhof am 17. April ein neuer Kreisvorstand
gewählt wurde, dem weiter der frühere Bundestagsabgeordnete
Hans Ekstrand vorsaß. Herbert Wehner sprach zur Wehrfrage. Er
betonte die Vorrangigkeit der Wiedervereinigung im politischen
Wollen der SPD, die er durch die Remilitarisierung Deutschlands
gefährdet sah.
Und was war noch 1956?
-
In einem großangelegten
Feldversuch wurde die Antibabypille in Puerto Rico getestet,
-
das erste transatlantische
Telefonkabel wurde in Betrieb genommen
-
Elvis Presley trat erstmals im
Fernsehen auf, und die Fernseh-Show brach alle Zuschauerrekorde,
-
das "Deutsche
Fernsehen" begann mit der täglichen Ausstrahlung der
"Tagesschau",
-
die IG Metall erreichte die
45-Stunden-Woche mit vollem Lohn- und Gehaltsausgleich,
-
Gottfried Benn, Bertolt Brecht
und Emil Nolde starben 1956 und
-
Bill Haley führte mit
"Rock Around The Clock" zwei Monate die Hitparade an.
Er wurde abgelöst von Lys Assia mit "Arrivederci
Roma", der wiederum nach einem Monat Caterina Valente &
Silvio Francesco mit "Steig in das Traumboot der
Liebe" folgten.

Das Forum "Musica Latina"
umrahmte mit lateinamerikanischen Klängen die Ehrungen
1966
Seit 40 Jahren gehören Monika
Karnowski, Georg Kunkel, Ingrid Hoppe und Christian Schmidt-Casdorff
der SPD an.
1966 war ein Jahr der Abstürze,
Umbrüche und Aufbrüche.
Allein im ersten Halbjahr 1966
stürzten 60 Starfighter der Bundesluftwaffe bei Trainingsflügen
ab.
Von den auch als Fallfighter,
Erdnagel oder Witwenmacher bezeichneten Kampfflugzeugen stürzten
bis zur Außerdienststellung 1991 insgesamt 292 Maschinen ab und
brachten 116 deutschen Piloten den Tod - ein schlimmes Kapitel
deutscher Militärgeschichte, bei dem Franz-Josef Strauß eine
unrühmliche Rolle gespielt hatte.
Als die Regierung Ehrhard
erklärte, den Krieg der USA gegen Vietnam zu unterstützen,
formierte sich die "außerparlamentarische Opposition"
(APO).
Eine bis dahin kaum gekannte
Politisierung vor allem junger Menschen - vornehmlich in der
Studentenschaft - führte zunächst zu einer Welle anti-
amerikanischer Friedensdemonstrationen für Vietnam - allein in
Frankfurt demonstrierten mehrere Tausend Studenten auf Initiative
des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS).
Die wachsende Polarisierung
zwischen dem von den Studierenden verachteten
"Establishment" und ihnen selbst wurde in der Folgezeit
durch einseitige Parteinahme vor allem der marktbeherrschenden und
meinungsbildenden Springer-Presse geschürt und verschärft.
Während dieser unruhigen Zeit
wurde der damalige Regierende Berliner Bürgermeister Willy Brandt
zum Vorsitzenden der SPD gewählt.
Zur gleichen Zeit reiste der
Vorsitzende der CSU, Franz-Josef Strauß nach Südafrika und
verteidigte dort die Apartheidpolitik der Regierung.
Die Bundesregierung des
Wirtschaftsprofessors Ehrhard scheiterte Ende 1966 ausgerechnet an
einer Wirtschaftskrise, hervorgerufen durch den wegen des
Vietnamkriegs überaus schwachen Dollar.
Es kam zur Bildung einer Großen
Koalition unter Kurt-Georg Kiesinger. Willy Brandt wurde
Außenminister und führte die als Berliner Bürgermeister begonnene
Annäherung an die DDR weiter. Wenn auch die Verlängerung des
Passierscheinabkommens zwischen Westberlin und der DDR scheiterte,
wurden doch intensiv Gespräche geführt und schließlich ein
"Redneraustausch" vereinbart.
Weitere wichtige Ereignisse dieses
Jahres waren:
-
Leonid Breschnew wurde neuer
Generalsekretär der KPdSU,
-
Frankreich führte den ersten
Atomwaffenversuch auf dem Muroroa-Atoll im Südpazifik durch,
-
In der VR China begann unter
Mao Tse-tung die "Kulturrevolution", um der wachsenden
Opposition in den eigenen Reihen Herr zu werden,
-
die Russen schafften die erste
(unbemannte) Mondlandung mit LUNA IX, die Amerikaner versuchten
mitzuhalten, und Surveyor I landete ein paar Monate später im
"Meer der Stürme" sanft auf dem Mond und schickte die
ersten Bilder von der Mondoberfläche zur Erde und
-
bei den Landtagswahlen in
Hessen erreichte die NPD 7,9% der Stimmen und zog erstmals in
ein Landesparlament ein,
-
Ellen Grützner, die 1946 als
erste Sozialdemokratin in die Gemeindevertretung von Ahrensburg
gewählt worden war, schied aus der Stadtvertretung aus, ebenso
wie Henny Ekstrand, die der Stadtvertretung seit 1948 angehört
hatte,
-
das Ergebnis der Kreiswahlen
1966 war für die SPD nicht erfreulich. Sie verlor ihre
bisherige Stellung als stärkste Partei und zog mit 19
Abgeordneten in das Kreishaus ein.
Und was war sonst noch im Jahr
1966?
-
Ein weißer Belugawal schwamm
den Rhein aufwärts bis Duisburg und erregte als „Moby
Dick" großes Aufsehen,
-
die "Beatles"
starteten im Sommer ihre erste und letzte Tournee durch die
Bundesrepublik, bevor es im Herbst in San Francisco zu ihrem
letzten gemeinsamen Auftritt kam,
-
Walt Disney, Hans Arp und
Buster Keaton starben in diesem Jahr.
-
Auf der Liste der
Nummer-Eins-Hits in der Bundesrepublik fanden sich die Rolling
Stones mit "Get Off Of My Cloud" gleich vor Drafi
Deutscher mit "Marmor, Stein und Eisen bricht" sowie
Chris Andrews mit "Yesterday Man" und Roy Black mit
"Ganz in weiß".
1981
Vor 25 Jahren traten Sabine
Lüdemann, Uschi Ebert und Sabine Gerstenberg der SPD bei
Das Jahr 1981 stand vor allem im
Zeichen der Friedensbewegung.
Der Kalte Krieg hatte wieder an
Schärfe gewonnen, sowjetische Soldaten hielten weiter Afghanistan
besetzt, die SALT-II-Gespräche zwischen den Großmächten waren
gescheitert, die NATO setzte auf den NATO-Doppelbeschluss als
Machtdemonstration, und mit Ronald Reagan wurde 1981 ein Hardliner
Präsident der USA, dessen Beschluß zur Produktion der
Neutronenwaffe weltweit und auch in der SPD und bei Teilen der F.D.P.
auf Kritik stieß, bei den Unionsparteien hingegen auf Zustimmung.
Vor diesem Hintergrund kam es 1981
in Deutschland und in ganz Europa zu Friedenskundgebungen, von denen
die größte im November mit 400.000 Menschen in Amsterdam statt
fand. Zuvor hatte die bislang größte Friedensdemonstration der
Bundesrepublik am 30.10. mit 300.000 Teilnehmern in Bonn
stattgefunden.
Bundeskanzler Helmut Schmidt
verknüpfte sein politisches Schicksal mit der Zustimmung der SPD
zum NATO-Doppelbeschluss. Bei einer SPD- Veranstaltung in
Recklinghausen drohte er mit Rücktritt: er "stehe oder
falle" mit dem NATO- Doppelbeschluß. Schmidt erpresste sich so
die Unterstützung der SPD (Wir wissen heute, dass auch sein
Nach-Nachfolger Schröder diese Technik beherrschte).
Der Nato-Doppelbeschluss führte
auch im Ahrensburger Ortsverein zu einer mehrheitlichen Opposition
gegen die sozialdemokratische Bundesregierung, vor allem gegen
Helmut Schmidt, für dessen Wiederwahl - und damit gegen den
Unionskandidaten Franz-Josef Strauß - wir noch im Herbst 1980 einen
äußerst fantasiereichen und erfolgreichen Wahlkampf geführt
hatten.
Intensive Diskussionen und
Beschlüsse folgten, die gemeinsam mit vielen Beschlüssen anderer
Ortsvereine auch Beschlusslage des Landesverbands wurden. Viele
unserer GenossInnen engagierten sich in der Friedensinitiative.
Die breiten Proteste waren aber
auch Teil einer größeren Untergrundkultur, die auch
Umweltbewegung, Atomkraftgegner und die Hausbesetzerszene umfasste.
Es wurde zunehmend auch gegen die Nutzung der Atomenergie
demonstriert.
Die größte Demonstration dieser
Art in der Bundesrepublik Deutschland fand mit etwa 100.000
TeilnehmerInnen in der Wilstermarsch gegen den Bau des
Atomkraftwerkes Brokdorf statt.
Und auch sonst ist viel aus dem
Jahr 1981 zu berichten:
-
Griechenland erhielt die
Vollmitgliedschaft in der EG Europäischen Gemeinschaft,
-
US-Präsident Ronald Reagan
wurde bei einem Revolverattentat schwer verletzt,
-
mit Francois Mitterand wurde
erstmals ein Sozialist französischer Staatspräsident,
-
der hessische
Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (FDP) wurde ermordet,
-
Papst Johannes Paul II. wurde
in Rom durch Mehmet Ali Agca bei einem Attentat schwer verletzt,
-
der ägyptische
Staatspräsident Anwar as-Sadat kam während einer
Militärparade bei einem Attentat ums Leben.
Und was war noch 1981?
-
Die britische Rockgruppe Pink
Floyd gastierte an acht Tagen hintereinander in der
ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle mit der
"Jahrhundert-Show" "The Wall",
-
bei einem spektakulären Fall
von Selbstjustiz erschoss die 31-jährige Marianne Bachmeier im
Lübecker Landgerichtssaal den mutmaßlichen Mörder ihrer
Tochter Anna,
-
der britische Thronfolger Prinz
Charles und Lady Diana Spencer heirateten in der Londoner St.
Pauls Cathedral,
-
die ARD zeigte den ersten
"Tatort"-Krimi mit Hauptkommissar Horst Schimanski,
gespielt von Götz George,
-
die ersten Compact Discs (CDs)
und die dazu gehörende CD-Spieler kamen auf den Markt,
-
IBM brachte einen auch
offiziell "PC" genannten Personalcomputer in den Markt
und mit ihm das von Microsoft stammende Betriebssystem DOS,
-
in den USA gab es eine Häufung
von AIDS- Fällen. AIDS wurde erstmals als Seuche registriert,
-
1981 starben Zarah Leander,
Lotte Lenya, Albert Speer und Moshe Dayan
-
in der Hitliste 1981 ganz oben: ABBA mit
"Super Trouper", Kim Carnes mit "Bette Davis
Eyes" und Gottlieb Wendehals mit "Polonäse
Blankenese"
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