Rede zu den Ehrungen im Ortsverein am 02. September 2006 

Ehrungen beim Sommerfest am 02. September 2006

  

Konrad Nabel beglückwünschte die zu Ehrenden für ihre langjährige Zugehörigkeit zur SPD und betonte, dass die Angesprochenen zu denen zählten, die das Rückgrat der SPD gerade in Ahrensburg bildeten. 
Konrad Nabel dankte den JubilarInnen für ihre - zum Teil langjährige - Arbeit in der Ahrensburger SPD. So war Prof. Dieter Neuman über viele Jahre Vorsitzender der SPD Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung und Christian Schmidt-Casdorff mehrere Jahre im Vorstand tätig. 
Auch Ursula Ebert war lange Fraktionsvorsitzende und mischt sich auch heute noch - als Mitglied in unserem Arbeitskreis "Schule" in der aktuellen Politik ein.

Unsere JubilarInnen: Hildegard Strufe, Dieter Neuman, Christian Schmidt-Casdorff, Ursula Ebert, Goerg Kunkel
Ortsvereinsvorsitzender Konrad Nabel (ganz li.) und Dr. Barbara Bützer (re. Vorstandsmitglied, zuständig für die Mitgliederbetreuung)


Ich freue mich, dass Ihr Euch trotz des unbeständigen Wetters auf den Weg hierher gemacht habt, um mit unseren JubilarInnen gemeinsam die Ehrungen und anschließend unser Sommerfest zu feiern.

Das vergangene Jahr war politisch - auch für den Ortsverein - nicht einfach, und es ist nicht absehbar, wann wir wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen.

Die SPD hat durch die Politik der vergangenen acht Jahre viel an Zuspruch verloren, wir haben die letzten Wahlen verloren, haben keinen direkten Vertreter mehr im Bundestag, und in der aktuellen Politik finden sich viele von uns nicht wieder.

In der Spitze unserer Partei wird immer lauter darüber nachgedacht, sich auch programmatisch noch mehr der politischen Mitte zuzuwenden.

Unser neuer Vorsitzender Kurt Beck spricht davon, die SPD zur Partei der Leistungsträger in den Mittelschichten zu machen. Viele meinen, dass damit das Ende der Volkspartei SPD eingeläutet wird, ich meine, dieses Einläuten ist schon unter Gerhard Schröder massiv begonnen worden und soll jetzt weiter geführt werden.

Werden wir etwa von der "Schutzmacht der kleinen Leute" zur Partei, die jetzt Druck macht auf die kleinen Leute?

Auf die, die gern arbeiten wollen und es nicht dürfen, weil Tausende von Arbeitsplätzen wegrationalisiert worden sind in den Konzernen und Großunternehmen, die es ja auch sind, die wir - und damit meine ich die SPD als Regierungspartei seit jetzt 8 Jahren - stärker steuerlich gefördert haben als die mittleren und die kleinen und auch dadurch dazu beigetragen haben, dass Übernahmen, Fusionen, Verschmelzungen und damit die Konzentration wirtschaftlicher Macht immer mehr zunehmen.

Gerade Tage wie dieser, an denen wir uns erinnern an frühere Jahre, in denen einige unserer JubilarInnen der Partei beigetreten sind, sind geeignet, einmal innezuhalten und darüber nachzudenken, wie es zu einer solchen Richtungsveränderung kommen konnte, ob sie richtig ist und was getan werden kann, die Identität der SPD als linke Volkspartei zu erhalten oder wiederzugewinnen.

Wir können noch Einfluss nehmen auf die weitere Entwicklung der Partei, wenn wir uns jetzt einmischen in die wieder eröffnete Debatte um das neue Grundsatzprogramm, das im Herbst 2007 beschlossen werden soll.

Wir dürfen dies nicht Regierungskommissionen überlassen wie der anläßlich des 30-jährigen Bestehens der paritätischen Mitbestimmung ins Licht gerückten Biedenkopf-Kommission zur Überprüfung der betrieblichen Mitbestimmung.

Im Ortsverein haben sich bereits einige GenossInnen gefunden, die diese Diskussion so führen wollen, dass es Impulse und Anträge in die Kreis-, Landes- und Bundespartei hinein geben kann.

Unser neues Vorstandsmitglied Jochen Proske hat dabei die Federführung übernommen, es wird einen Arbeitskreis zu diesem Thema geben, und wir werden uns in Ortsvereinsversammlungen damit beschäftigen.

Ich hoffe auf Eure rege Teilnahme!

Aber heute sind wir ja in erster Linie zusammengekommen, um unser Sommerfest zu feiern und die GenossInnen zu ehren, die seit 60, 50, 40 oder 25 Jahren der SPD angehören.

Leider können heute weder Karl Hintz noch Gerhard Peritz dabei sein, die beide 1946 in die Partei eingetreten sind und zu denen gehören, die in den ersten Nachkriegsjahren die demokratische Kultur neu gestaltet und beim Wiederaufbau demokratischer Strukturen mitgearbeitet haben.

Wir werden ihnen die Urkunden und die Ehrennadeln persönlich überbringen und auch Eure Glückwünsche übermitteln.

1956 

Für 50 Jahre Mitgliedschaft ehren wir Uwe Lau, Dieter Neumann, Hildegard Strufe.

Liebe Hildegard, lieber Dieter, lieber Uwe,

bevor wir Euch die Urkunden überreichen, lasst mich ein wenig die Zeit beleuchten, in der Ihr der SPD beigetreten seid. Ich bin sicher, wir können zum Abschluss der Ehrungen auch von Euch noch einiges über diese Zeit hören.

Ich selbst war gerade mal sechs Jahre alt, als Ihr zur SPD gestoßen seid. Ich persönlich erinnere mich noch heute an die große Betroffenheit meiner Eltern - die Freunde in Ungarn hatten - als die Bilder von den Panzern, die den Volksaufstand in Budapest niederschlugen, die sonst eher wenig bebilderten Seiten unserer Tageszeitung bestimmten.

Diese Bilder waren für mich genau so eindrucksvoll wie die von Chrustchows Schuh auf dem Konferenztisch der UNO, wie die Bilder aus Vietnam, vom Ende des Prager Frühlings oder der "kleinen" Revolution 1968.

Chrustchows Kritik während des XX. Parteitag der KPdSU im Februar 1956 am Personenkult um Stalin und der Beginn der Entstalinisierung wurde in den Ostblockländern, vor allem in Polen und Ungarn als Lockerung der Sowjetkontrolle mißverstanden.

Wir wissen heute, dass auch nach Stalin jeder Versuch der Liberalisierung und jeder Ansatz von Reformen wieder aufgehoben und die Revolte in Posen genau wie der Volksaufstand in Ungarn blutig niedergeschlagen wurde und danach ebenso blutige Säuberungsaktionen in den Warschauer-Pakt-Staaten - zu dem die DDR seit Januar 1956 auch gehörte - durchgeführt wurden.

In der Bundesrepublik Deutschland begann zum 1. Januar übrigens mit der Aufstellung von Freiwilligenverbänden der Aufbau der Bundeswehr, und schließlich wurde die 12-monatige Wehrpflicht eingeführt.

In der DDR wurde zeitgleich die Nationale Volksarmee aus Verbänden der Volkspolizei rekrutiert. Damit war die Remilitarisierung Deutschlands nicht mehr aufzuhalten, und nach einer Regierungsumbildung wurde Franz Josef Strauß von Bundeskanzler Konrad Adenauer zum Verteidigungsminister ernannt.

Weitere wichtige Ereignisse waren:

  • Der zur Zeit mal wieder ins Zwielicht geratene Bundesnachrichtendienst (BND) nahm im April 1956 in Pullach bei München seine offizielle Tätigkeit auf.

  • Im August wurde die KPD durch das Bundesverfassungsgericht als verfassungsfeindlich eingestuft und verboten.

  • Im Oktober beschloss der Bundestag die Einführung der zentralen "Verkehrssünderkartei" mit Sitz in Flensburg.

Die internationale Situation war 1956 neben den schon genannten Auseinandersetzungen im Ostblock besonders von großen Krisen geprägt:

  • die von den herrschenden Engländern durch die Deportation des Erzbischofs Makarios III. ausgelöste Zypernkrise, die schließlich 1958 zum Bürgerkrieg führte sowie

  • die Suez-Krise, die die Welt an den Rand eines Weltkriegs brachte, als die Supermächte sich - nach einer militärischen Intervention von England und Frankreich in Ägypten zur Sicherung ihrer Interessen am ungehinderten Transport ihrer Waren durch den Suez-Kanal - gegenseitig mit Einsatz von Atomwaffen drohten. (Der nachfolgende Ölboykott der arabischen Staaten gegen England und Frankreich war im übrigen überaus erfolgreich.)

  • und schließlich begann 1956 auch der Guerillakrieg auf Kuba, als Fidel Castro zusammen mit Che Guevara und weiteren 80 Revolutionären im Dezember 1956 im Osten der Insel landete.

In der Geschichte der Stormarner SPD wird vermerkt, dass 1956

  • Wilhelm Siegel als Stormarner Landrat verabschiedet wurde und

  • auf einem Kreisparteitag im Ahrensburger Lindenhof am 17. April ein neuer Kreisvorstand gewählt wurde, dem weiter der frühere Bundestagsabgeordnete Hans Ekstrand vorsaß. Herbert Wehner sprach zur Wehrfrage. Er betonte die Vorrangigkeit der Wiedervereinigung im politischen Wollen der SPD, die er durch die Remilitarisierung Deutschlands gefährdet sah.

Und was war noch 1956?

  • In einem großangelegten Feldversuch wurde die Antibabypille in Puerto Rico getestet,

  • das erste transatlantische Telefonkabel wurde in Betrieb genommen

  • Elvis Presley trat erstmals im Fernsehen auf, und die Fernseh-Show brach alle Zuschauerrekorde,

  • das "Deutsche Fernsehen" begann mit der täglichen Ausstrahlung der "Tagesschau",

  • die IG Metall erreichte die 45-Stunden-Woche mit vollem Lohn- und Gehaltsausgleich,

  • Gottfried Benn, Bertolt Brecht und Emil Nolde starben 1956 und

  • Bill Haley führte mit "Rock Around The Clock" zwei Monate die Hitparade an. Er wurde abgelöst von Lys Assia mit "Arrivederci Roma", der wiederum nach einem Monat Caterina Valente & Silvio Francesco mit "Steig in das Traumboot der Liebe" folgten.

Das Forum "Musica Latina" umrahmte mit lateinamerikanischen Klängen die Ehrungen

1966 

Seit 40 Jahren gehören Monika Karnowski, Georg Kunkel, Ingrid Hoppe und Christian Schmidt-Casdorff der SPD an.

1966 war ein Jahr der Abstürze, Umbrüche und Aufbrüche.

Allein im ersten Halbjahr 1966 stürzten 60 Starfighter der Bundesluftwaffe bei Trainingsflügen ab.

Von den auch als Fallfighter, Erdnagel oder Witwenmacher bezeichneten Kampfflugzeugen stürzten bis zur Außerdienststellung 1991 insgesamt 292 Maschinen ab und brachten 116 deutschen Piloten den Tod - ein schlimmes Kapitel deutscher Militärgeschichte, bei dem Franz-Josef Strauß eine unrühmliche Rolle gespielt hatte.

Als die Regierung Ehrhard erklärte, den Krieg der USA gegen Vietnam zu unterstützen, formierte sich die "außerparlamentarische Opposition" (APO).

Eine bis dahin kaum gekannte Politisierung vor allem junger Menschen - vornehmlich in der Studentenschaft - führte zunächst zu einer Welle anti- amerikanischer Friedensdemonstrationen für Vietnam - allein in Frankfurt demonstrierten mehrere Tausend Studenten auf Initiative des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS).

Die wachsende Polarisierung zwischen dem von den Studierenden verachteten "Establishment" und ihnen selbst wurde in der Folgezeit durch einseitige Parteinahme vor allem der marktbeherrschenden und meinungsbildenden Springer-Presse geschürt und verschärft.

Während dieser unruhigen Zeit wurde der damalige Regierende Berliner Bürgermeister Willy Brandt zum Vorsitzenden der SPD gewählt.

Zur gleichen Zeit reiste der Vorsitzende der CSU, Franz-Josef Strauß nach Südafrika und verteidigte dort die Apartheidpolitik der Regierung.

Die Bundesregierung des Wirtschaftsprofessors Ehrhard scheiterte Ende 1966 ausgerechnet an einer Wirtschaftskrise, hervorgerufen durch den wegen des Vietnamkriegs überaus schwachen Dollar.

Es kam zur Bildung einer Großen Koalition unter Kurt-Georg Kiesinger. Willy Brandt wurde Außenminister und führte die als Berliner Bürgermeister begonnene Annäherung an die DDR weiter. Wenn auch die Verlängerung des Passierscheinabkommens zwischen Westberlin und der DDR scheiterte, wurden doch intensiv Gespräche geführt und schließlich ein "Redneraustausch" vereinbart.

Weitere wichtige Ereignisse dieses Jahres waren:

  • Leonid Breschnew wurde neuer Generalsekretär der KPdSU,

  • Frankreich führte den ersten Atomwaffenversuch auf dem Muroroa-Atoll im Südpazifik durch,

  • In der VR China begann unter Mao Tse-tung die "Kulturrevolution", um der wachsenden Opposition in den eigenen Reihen Herr zu werden,

  • die Russen schafften die erste (unbemannte) Mondlandung mit LUNA IX, die Amerikaner versuchten mitzuhalten, und Surveyor I landete ein paar Monate später im "Meer der Stürme" sanft auf dem Mond und schickte die ersten Bilder von der Mondoberfläche zur Erde und

  • bei den Landtagswahlen in Hessen erreichte die NPD 7,9% der Stimmen und zog erstmals in ein Landesparlament ein,

  • Ellen Grützner, die 1946 als erste Sozialdemokratin in die Gemeindevertretung von Ahrensburg gewählt worden war, schied aus der Stadtvertretung aus, ebenso wie Henny Ekstrand, die der Stadtvertretung seit 1948 angehört hatte,

  • das Ergebnis der Kreiswahlen 1966 war für die SPD nicht erfreulich. Sie verlor ihre bisherige Stellung als stärkste Partei und zog mit 19 Abgeordneten in das Kreishaus ein.

Und was war sonst noch im Jahr 1966?

  • Ein weißer Belugawal schwamm den Rhein aufwärts bis Duisburg und erregte als „Moby Dick" großes Aufsehen,

  • die "Beatles" starteten im Sommer ihre erste und letzte Tournee durch die Bundesrepublik, bevor es im Herbst in San Francisco zu ihrem letzten gemeinsamen Auftritt kam,

  • Walt Disney, Hans Arp und Buster Keaton starben in diesem Jahr.

  • Auf der Liste der Nummer-Eins-Hits in der Bundesrepublik fanden sich die Rolling Stones mit "Get Off Of My Cloud" gleich vor Drafi Deutscher mit "Marmor, Stein und Eisen bricht" sowie Chris Andrews mit "Yesterday Man" und Roy Black mit "Ganz in weiß".


1981 

Vor 25 Jahren traten Sabine Lüdemann, Uschi Ebert und Sabine Gerstenberg der SPD bei

Das Jahr 1981 stand vor allem im Zeichen der Friedensbewegung.

Der Kalte Krieg hatte wieder an Schärfe gewonnen, sowjetische Soldaten hielten weiter Afghanistan besetzt, die SALT-II-Gespräche zwischen den Großmächten waren gescheitert, die NATO setzte auf den NATO-Doppelbeschluss als Machtdemonstration, und mit Ronald Reagan wurde 1981 ein Hardliner Präsident der USA, dessen Beschluß zur Produktion der Neutronenwaffe weltweit und auch in der SPD und bei Teilen der F.D.P. auf Kritik stieß, bei den Unionsparteien hingegen auf Zustimmung.

Vor diesem Hintergrund kam es 1981 in Deutschland und in ganz Europa zu Friedenskundgebungen, von denen die größte im November mit 400.000 Menschen in Amsterdam statt fand. Zuvor hatte die bislang größte Friedensdemonstration der Bundesrepublik am 30.10. mit 300.000 Teilnehmern in Bonn stattgefunden.

Bundeskanzler Helmut Schmidt verknüpfte sein politisches Schicksal mit der Zustimmung der SPD zum NATO-Doppelbeschluss. Bei einer SPD- Veranstaltung in Recklinghausen drohte er mit Rücktritt: er "stehe oder falle" mit dem NATO- Doppelbeschluß. Schmidt erpresste sich so die Unterstützung der SPD (Wir wissen heute, dass auch sein Nach-Nachfolger Schröder diese Technik beherrschte).

Der Nato-Doppelbeschluss führte auch im Ahrensburger Ortsverein zu einer mehrheitlichen Opposition gegen die sozialdemokratische Bundesregierung, vor allem gegen Helmut Schmidt, für dessen Wiederwahl - und damit gegen den Unionskandidaten Franz-Josef Strauß - wir noch im Herbst 1980 einen äußerst fantasiereichen und erfolgreichen Wahlkampf geführt hatten.

Intensive Diskussionen und Beschlüsse folgten, die gemeinsam mit vielen Beschlüssen anderer Ortsvereine auch Beschlusslage des Landesverbands wurden. Viele unserer GenossInnen engagierten sich in der Friedensinitiative.

Die breiten Proteste waren aber auch Teil einer größeren Untergrundkultur, die auch Umweltbewegung, Atomkraftgegner und die Hausbesetzerszene umfasste. Es wurde zunehmend auch gegen die Nutzung der Atomenergie demonstriert.

Die größte Demonstration dieser Art in der Bundesrepublik Deutschland fand mit etwa 100.000 TeilnehmerInnen in der Wilstermarsch gegen den Bau des Atomkraftwerkes Brokdorf statt.

Und auch sonst ist viel aus dem Jahr 1981 zu berichten:

  • Griechenland erhielt die Vollmitgliedschaft in der EG Europäischen Gemeinschaft,

  • US-Präsident Ronald Reagan wurde bei einem Revolverattentat schwer verletzt,

  • mit Francois Mitterand wurde erstmals ein Sozialist französischer Staatspräsident,

  • der hessische Wirtschaftsminister Heinz Herbert Karry (FDP) wurde ermordet,

  • Papst Johannes Paul II. wurde in Rom durch Mehmet Ali Agca bei einem Attentat schwer verletzt,

  • der ägyptische Staatspräsident Anwar as-Sadat kam während einer Militärparade bei einem Attentat ums Leben.

Und was war noch 1981?

  • Die britische Rockgruppe Pink Floyd gastierte an acht Tagen hintereinander in der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle mit der "Jahrhundert-Show" "The Wall",

  • bei einem spektakulären Fall von Selbstjustiz erschoss die 31-jährige Marianne Bachmeier im Lübecker Landgerichtssaal den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter Anna,

  • der britische Thronfolger Prinz Charles und Lady Diana Spencer heirateten in der Londoner St. Pauls Cathedral,

  • die ARD zeigte den ersten "Tatort"-Krimi mit Hauptkommissar Horst Schimanski, gespielt von Götz George,

  • die ersten Compact Discs (CDs) und die dazu gehörende CD-Spieler kamen auf den Markt,

  • IBM brachte einen auch offiziell "PC" genannten Personalcomputer in den Markt und mit ihm das von Microsoft stammende Betriebssystem DOS,

  • in den USA gab es eine Häufung von AIDS- Fällen. AIDS wurde erstmals als Seuche registriert,

  • 1981 starben Zarah Leander, Lotte Lenya, Albert Speer und Moshe Dayan

  • in der Hitliste 1981 ganz oben: ABBA mit "Super Trouper", Kim Carnes mit "Bette Davis Eyes" und Gottlieb Wendehals mit "Polonäse Blankenese"

 
Ahrensburg, 02.09.06

 

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