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  Texte 2007

 

Kreisparteitag beschließt Anträge zum Grundsatzprogramm

 

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info November 2007 (pdf)

 

SPD Ahrensburg unterstützt Schüler helfen Leben

 

Infostand zum neuen Notdienst 

 

Ehrungen / Sommerfest 2007

 

Familienflohmarkt auf dem Rathausplatz

 

info Juni 2007 (pdf)

 

Forum Ahrensburg 2010: Lernen in Ahrensburg

 

Mai-Spaziergang durch das Tunneltal / S. 2 / S. 3 / S. 4

 

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weitere Texte

 

 

  Forum Ahrensburg 2010: Lernen in Ahrensburg
 

Über 50 Interessierte hatten sich zum Forum "Lernen" im Ahrensburger Rathaus-Foyer eingefunden, wo Fachleute und Betroffene auf Einladung der SPD die Schulsituation in Ahrensburg nach dem neuen Schulgesetz intensiv miteinander  diskutierten. 
Nach kurzen Eingangsstatements der Podiumsteilnehmer wurde in der Diskussion schnell deutlich, dass die Mehrheit der anwesenden Eltern und Vertreter einiger Ahrensburger Schulen sich für die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule im Schulzentrum aussprachen. Unterschiedliche Meinungen gab es zum weiteren Bestehen eines eigenständigen Gymnasiums am Heimgarten.

Ole Junker (SPD), Vorsitzender des Ahrensburger Bildungs-, Kultur- und Sportausschusses hatte zu Beginn der Veranstaltung klar gemacht, dass die Wünsche der Schulen Grundlage der anstehenden Entscheidungen der Stadtverordneten sein werden, stellte aber auch aus den vielen - zu mehr als der Hälfte abgelehnten - Anmeldungen für die Gesamtschule in den vergangenen Jahren den deutlichen Elternwillen nach integrativen Systemen fest.

Herr Reben von der GEW, Lehrer in Bordesholm, berichtete über die Vorbereitungen seiner Schule auf dem Weg zur Gemeinschaftsschule. Karl-Heinz Harder vom Landeselternbeirat Gesamtschulen forderte, dass der Elternwille ein größeres Gewicht bei der Entscheidung der Schulträger haben müsse und forderte die anwesenden Eltern auf, "mehr Druck" zu machen.

Konrad Nabel stellte kurz noch einmal die beiden Schultypen Regionalschule und Gemeinschaftsschule vor. Für die SPD sei die Gemeinschaftsschule das politische Ziel, auch verankert im 2004 beschlossenen Bildungsprogramm der schleswig-holsteinischen SPD. Das neue Schulgesetz sei ein Kompromiss der großen Koalition, mit dem die SPD zunächst gut leben könne. Die auch in der heutigen Diskussion deutlich auftretenden Widersprüche und Probleme beim Übergang nach Abschluss der 10. Klasse einer Regionalschule oder Gemeinschaftsschule in die Profiloberstufe eines 8-jährigen Gymnasiums träten allerdings nicht auf, wenn alle Schulen im Land Gemeinschaftsschulen wäre. Nabel forderte eine "Schule für alle von Klasse 5 bis 13".

Auf dem Podium (v.l.n.r):

Ursula Ebert, Herr Reben, Konrad Nabel (MdL), Karl-Heinz Harder, (Nicht auf dem Bild: Ole Junker)

  Ahrensburg,  23.05.07