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Liebe
Ahrensburger/innen, Ahrensfelder/innen und BewohnerInnen im "Ahrensburger
Redder",
am 2. März 2003 findet die
Kommunalwahl statt, bei der ich mich als Ihr SPD-Kandidat dieses
Wahlkreises um Ihre Stimme bewerbe. Mit diesem Kandidatenbrief
möchte ich mich vorstellen. Ich bin 35 Jahre alt und Angestellter
in einem Hamburger Marktforschungsunternehmen, verheiratet, zwei
Kinder. Seit 1997 wohnhaft in Ahrensburg, seit Mai 2001 im neuen
Stadtteil "Ahrensburger Redder". Seit 1998 bin ich
Mitglied der SPD und habe mich hauptsächlich in den Wahlkämpfen
1998 und 2002 engagiert. |
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Als Neubürger im "Ahrensburger
Redder" habe ich mit anderen Nachbarn den Verein "Ahrensburger
Kamp" e.V. gegründet, in dem wir das Miteinander in unserem
neuen Stadtteil fördern, durch Eigeninitiative Dinge in unserem
Sinne verändern und die Solidarität im Quartier weiterentwickeln
wollen. Jeder sollte in seinem Viertel, in seiner Stadt und seinem
Land, Anteil an politischen, wirtschaftlichen und
gesellschaftlichen Entscheidungen nehmen. Demokratie kann um so
besser funktionieren, wenn Sie von möglichst vielen Bürgern
getragen wird. Demokratie von unten; Kritik, auch wenn sie weh
tut, muss sein, denn die Bürger tun gut daran, die politisch
Handelnden zu kontrollieren.
Verkehrspolitik:
Wir im "Ahrensburger Redder"
sind von den öffentlichen Einrichtungen her, ebenso wie
Ahrensfelde, auf den Hagen ausgerichtet. Die Grundschule, der Hort
und der SSC Hagen werden von unseren Kindern und uns selbst
genutzt. Leider ist die direkte Straßenverbindung nach
Ahrensfelde und zum Hagen schlecht, besonders für unsere Kinder.
Der kleine Rest Kreisstraße zwischen Ostring-Brücke und
Dorfstraße muss endlich mit einem passenden Fuß- und Fahrradweg
versehen werden. Dafür werde ich mich in den nächsten Jahren
einsetzen.
Finanzpolitik:
Die finanzielle Situation der Stadt
Ahrensburg ist nicht rosig. Auch in Zukunft werden immer weniger
Mittel für Ausgaben und Investitionen zur Verfügung stehen.
Deshalb ist es logisch wie zweckmäßig die Ausgaben der Stadt zu
prüfen und einzuschränken. Wo und wie viel Geld gespart werden
muss, welche Gebühren erhoben oder erhöht werden müssen, das
unterliegt der politischen Entscheidung. Es wird in den nächsten
Jahren wenig zu verteilen geben, auch Ausgaben im Sozialbereich
müssen auf das "Notwendige" beschränkt werden; wir als
kommunale Selbstverwaltung müssen dafür einstehen, dass
notwendige Ausgaben in der Alten-, Jugend- und Sozialarbeit und in
öffentlichen Einrichtungen, auch in Zukunft finanziert werden
können. Deshalb ist die Planung und Ausweisung von neuen Gewerbe-
und Wohnflächen in Ahrensburg notwendig, um mittelfristig die
Einnahmesituation der Stadt zu verbessern, anstatt den
Ahrensburgern immer neue Gebührenerhöhungen und Belastungen
zuzumuten oder durch drastische Einsparungen die stark
voranschreitende Ausgrenzung sozial Benachteiligter in unserer
Stadt zu verschärfen.
Gesellschaftliche Entwicklung und
Infrastruktur:
In Ahrensfelde und am Ahrensburger
Redder wird der Anteil an jungen Familien stetig steigen. Ebenso
wie im Hagen ist ein Generationswechsel in Sicht. Nicht zuletzt
durch das Neubauviertel ist der Anteil an Kindern im Wahlkreis
kräftig angestiegen. Für die in Zukunft benötigte
Infrastruktur, wie Kindergärten, Schulklassen, Kinder- und
Jugendeinrichtungen, müssen Finanzmittel eingeplant und
benötigte Projekte auf den Weg gebracht werden. Dabei müssen
umfassende Planungen eine flexible Nutzung der Gebäude und
Einrichtungen für die Zukunft ermöglichen.
Es gibt also viel zu tun in
Ahrensburg und in unserem Stadtteil. Schenken Sie deshalb einem
Kandidaten das Vertrauen, der die Probleme der Bürger vor Ort
wahrnimmt und der versucht, in schwierigen finanzpolitischen
Zeiten soziale und vernünftige Politik für diesen Stadtteil
durchzusetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Olaf Böhm |