Unfallstrecke B 404

Tobias von Pein
Tobias von Pein Foto (privat), die Rechte liegen bei Herrn von Pein.

SPD-Landtagsabgeordneter wünscht sich mehr Sicherheit

Tobias von Pein
Tobias von Pein
Foto (privat), die Rechte liegen bei Herrn von Pein.

„Wenn es Verbesserungsmöglichkeiten gibt, sollten diese genutzt werden. Die Landesregierung sieht das offenbar nicht so eng“, so der Stormarner Landtagsabgeordnete Tobias von Pein (SPD). Er hatte eine Anfrage zur Sicherheit auf der ausgebauten B 404 bei Trittau bei der Landesregierung gestellt.

Aus Sicht der Straßenverkehrsbehörde des Kreises Stormarn und der Landesregierung handelt es sich jedoch nicht um einen Unfallschwerpunkt. Weitere Schutzmaßnahmen wie Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Schutzplanken halten sie für nicht hilfreich.

„Es scheint so zu sein, dass die Strecke durch den Ausbau insgesamt sicherer geworden ist. Das ist eine sehr gute Nachricht“, so von Pein. Dennoch kann er nicht nachvollziehen, warum die Verantwortlichen in Land und Kreis keinen Handlungsbedarf sehen. „In den Medien war zu lesen, dass es aufgrund von schlecht erkennbaren Fahrbahnmarkierungen bei Dunkelheit, Regen oder Nebel oft zu gefährlichen Situationen beim Einfädeln nach dem Überholen kommt“ sagt der SPD-Abgeordnete von Pein. Er hätte sich deutlichere Markierungen und feste Straßenreflektoren gewünscht. Insbesondere dort, wo ein Wechsel zwischen zweispurigen und einspurigen Teilabschnitten stattfindet. „Ich hoffe dennoch auf Nachbesserungen. Jeder Unfall ist einer zu viel.“

Anhang: Kleine Anfrage „B404“ des Abgeordneten Tobias von Pein (SPD) und Antwort der Landesregierung – Minister für Wirtschaft, Verkehr, Arbeit, Technologie und Tourismus