Was kostet der 10-Minutentakt für die S-Bahn in Reinbek?

Das Ziel ist der 10-Minutentakt: Martin Habersaat auf dem S-Bahnhof Reinbek.

Landtag überweist SPD-Antrag in den Wirtschafts- und Verkehrsausschuss:

Unterwegs für Verbesserungen: Martin Habersaat auf dem S-Bahnhof Reinbek.

Die SPD-Fraktion im schleswig-holsteinischen Landtag hat mit einem Antrag, in dem sie deutliche Verbesserungen für Pendlerinnen und Pendler im Schienenpersonennahverkehr (SPNV) fordert, zumindest einen Teilerfolg erzielt. Der Landtag überwies den SPD-Antrag zusammen mit einem Alternativantrag von CDU, FDP und Grünen an den Wirtschafts- und Verkehrsausschuss. Martin Habersaat, SPD-Landtagsabgeordneter aus Reinbek: „Damit besteht zumindest die Chance, dass wir die Landesregierung einmal ermitteln lassen, welche Kosten ein 10-Minutentakt über Bergedorf hinaus und zusätzliche Fahrten in der Nacht verursachen würden. Dann können wir immer noch über deren Finanzierung diskutieren.“ Die S-Bahnen und das Personal seien ja bereits vorhanden und führen bis Bergedorf, da dürfte es nicht astronomisch viel kosten, bis nach Reinbek, Wohltorf und Aumühle weiterzufahren.

Das Ziel ist der 10-Minutentakt: Martin Habersaat auf dem S-Bahnhof Reinbek.

Habersaat hofft nun, dass das Vorhaben nicht auf die lange Bank geschoben und nicht zu sehr verwässert wird. Der erste Satz des Alternativantrags der Jamaika-Koalition stimmt etwas sorgenvoll, wenn man sich einen Focus auf die Verkehrsentwicklung in der besonders dicht besiedelten Metropolregion Hamburg wünscht. Dort heißt es: „Der Landtag stellt fest, dass überall im Land der Bedarf an guten Verkehrsanbindungen auf der Schiene wächst.“

Links:

Bericht zum Antrag: https://www.martinhabersaat.de/2019/02/28/10-minutentakt-fuer-reinbek/
Antrag SPD: http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/01200/drucksache-19-01243.pdf
Alternativantrag von CDU, FDP und Grünen:  http://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl19/drucks/01300/drucksache-19-01335.pdf